Westfalenschärpe 2026: Rhede-Krommert gewinnt den Titel

Die Mannschaft vom RFV Rhede-Krommert gewinnt die 13. Auflage des vielseitigen Nachwuchs-Mannschaftswettbewerbs. Die Teams des Kreisreiterverband Dortmund und des RFV „St. Georg“ Saerbeck belegen die Plätze zwei und drei.

Ostenfelde (PV). Elf Mannschaften trafen sich am 3. Oktober in Ostenfelde zur jährlichen „Westfalenschärpe“. Der Mannschaftswettbewerb auf WBO-Niveau wurde 2013 ins Leben gerufen, um Kindern und Jugendlichen frühzeitig die Möglichkeit anzubieten, Erfahrungen in den so wertvollen, vielseitigen Mannschaftswettbewerben zu sammeln. Sie dient gleichzeitig als sinnvolle Heranführung an die Wettbewerbe um die Goldenen Schärpen, die sich ebenfalls an die U16-Zielgruppe richten.

2026 waren insgesamt elf Mannschaften angetreten, davon drei reine Vereinsmannschaften, vier Kreisverbandsmannschaften und vier Mannschaften, die sich als Mixed-Team aus zwei Vereinen gebildet hatten. Vier Teilwettbewerbe waren zu absolvieren: eine Dressuraufgabe, ein Stil-Springwettbewerb und ein Stil-Geländeritt sowie das Vormustern des Ponys oder Pferdes.

Rhede-Krommert gewinnt die Westfalenschärpe 2026

Vier Ponyreiterinnen und eine Juniorin mit Großpferd hatte Mannschaftsführer und Trainer Klemens Nachtigall zum Westfalenschärpe-Team seines RFV Rhede-Krommert zusammengeführt. Eine Gesamtnotensumme von 238.30 trug das Team über die vier Teilwettbewerbe zusammen und setzte sich damit knapp vor das Team vom KRV Dortmund (237.60). Auf dem Bronzerang beendete die Vereinsmannschaft vom RFV „St. Georg“ Saerbeck den Wettkampf (236.40). Im Team für Rhede-Krommert ritten Lara Güler mit Vincent’s Delieght, Linnea Langer mit Appelschnut, Rita Levers mit Chefassistent, Leni Paetzold mit Tip Top und Rosa Vierhaus mit Diana.

Thea Wilbers und Enya Osterhaus siegen in der Einzelwertung

Mit dem besten Gesamtergebnis aus den vier Teilwettbewerbe sicherte sich Thea Wilbers vom ZRFV „St. Hubertus“ Neuenkirchen den Sieg in der ersten Abteilung der Westfalenschärpe-Einzelwertung. Im Sattel von Lucky hatte sie für die Dressur und das Springen jeweils die Note 8,4 erhalten, im Gelände zückte die Jury die 8,1 und für das sehr gelungene Vormustern wurden die Beiden sogar mit einer 9,0 belohnt. Die zweite Abteilung gewann Enya Osterhaus vom RFV „St. Georg“ Saerbeck mit Ava, die ebenfalls eine 9.0 für das Vormustern erhalten hatte. Im Springen und im Gelände gab es eine 8.3 bzw. 8.4 – insgesamt kamen 81.30 Zähler zusammen. Zweite wurden jeweils Lara Güler und Rita Levers, auf dem Bronzerang platzierten sich Emma Eilert und Jule Rosendahl.

Gastgeber der Westfalenschärpe 2026 war der Reit- und Fahrverein Ostenfelde-Beelen, der den Wettkampf bereits 2024 ausgerichtet hatte. Bei herrlich sonnigem Herbstwetter war dem ehrenamtlichen Organisationsteam erneut ein wunderbares Turnier gelungen, bei dem sich alle sehr wohl gefühlt haben.

Die Bedeutung der Westfalenschärpe für die Talentförderung bekräftigte Jutta Briel, die im Pferdesportverband Westfalen als Trainerin für Talentförderung wirkt, in ihrem Fazit. „Das war ein sehr guter Wettkampf mit hrvorragenden Rahmenbedingungen. Für die Jugendlichen ist die Westfalenschärpe als positiver Saisonabschluss wichtig und wertvoll.“

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Der RFV Rhede-Krommert gewinnt die Westfalenschärpe 2026

Der RFV Rhede-Krommert gewinnt die Westfalenschärpe 2026