PV-Turnier 2026: Die Jugendstandarte geht nach Olfen

Es ist der krönende Abschluss jedes Provinzial-Turniers: Der feierliche Einzug der Mannschaften, die sich dem sportlich-freundschaftlichen Wettkampf um die Wanderstarte gestellt haben. Allen voran trabten in diesem Jahr die jugendlichen Reiterinnen vom ZRFV „Lützow“ Selm-Bork-Olfen-Waltrop, die den Wettkampf gewonnen hatten.

Ascheberg (PV). Die Medaillen im Wettkampf um die PV-Jugendstandarte sind verteilt. Über Gold jubelte das Team vom ZRFV „Lützow“ Selm-Bork-Olfen-Waltrop. In der Mannschaft ritten Lara Bartz mit Diletto, Sophie Beimdiecke mit Snapshot, Laura Grutsch mit Cordijana, Theresa Lütke Brintrup mit GSI Star Catoo, Mia Volle mit So Lovely, Lilia Volle mit It’s my hope WH, Lara Welling mit Desperon Sezan und Theresa Isabell Welsch mit Dalunis. Die Juniorinnen um Mannschaftsführer und Trainer Michael Potthink hatten den Wettkampf von Beginn an dominiert und waren als Overnightleader in das finale Springen gestartet. Einzig in dieser Teilprüfung fehlte das letzte Quäntchen Glück – dank des erarbeiteten Vorsprungs blieb der Sieg im Wettkampf um die Provinzial-Jugendstandarte jedoch gesichert und die Wanderstandarte wechselte in die Obhut des Vereins aus dem Kreisreiterverband Coesfeld.

Über die Silbermedaille freute sich das Mixed-Team auf den Vereinen Billerbeck und Volmarstein. Die Mannschaft gehörte zu den insgesamt vier Vereinen, die eine neue Ausschreibungsbestimmung nutzen. Erstmals war es in diesem Jahr möglich gewesen, das sich bis zu zwei Vereine auch kreisverbandsübergreifend zu einer Mannschaft zusammenfinden konnten. Eine Notensumme von 221.30 hatten die Reiterinnen um Mannschaftsführer Heiko Derksen erreicht. Über Bronze jubelte das Vereinsteam vom RFV „St. Georg“ Saerbeck unter Leitung von Jörg Willermann, dessen Mannschaft den Wettkampf mit 216.59 knapp vor dem Team aus Werne (216.35) beendete. Auf den weiteren Topten-Plätzen rangierten die Mannschaften aus Rhynern, Westbevern, dem KRV Dortmund, Ascheberg, Nottuln und Fröndenberg/Ostönnen.

Einzelgold für Clara Prinz

In der Einzelwertung siegte Clara Prinz vom RFV „Gustav Rau“ Westbevern mit Poupée de Sucre (70.35) vor Pia Strotmeier mit Candygirl aus dem Team vom RFV „St. Georg“ Saerbeck (69.75). Über Einzel-Bronze freute sich Vereinskollegin Anna-Lena Oelrich mit Diva (69.37).

Im Rahmen der feierlichen, abschließenden Meisterehrung dankte der Präsident des Pferdesportverbandes Westfalen, Rudolph Herzog von Croÿ, dem Ersten Vorsitzenden Martin Fallenberg sowie dem Zweiten Vorsitzenden Georg Freisfeld sehr herzlich für die Gastfreundschaft und liebevolle Vorbereitung des Turniers und bezog in seinen Dank das gesamte ehrenamtliche Organisationsteam ein. Dem Verein war es hervorragend gelungen, den Rahmen für eine ausgesprochen positive Grundstimmung zu schaffen. Die gelöste und motivierte Atmosphäre unter den jugendlichen Athleten und ebenso unter den erwachsenen Begleitern war überall zu spüren und bekräftigt die Hoffnung, dass die Mannschaftsreiterei noch sehr lange bleiben möge, was sie in der bisherigen Geschichte des Pferdesports in Westfalen immer war: Eine echte Herzensangelegenheit.

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