Preis der Besten Vielseitigkeit 2026

Lea Brügger und Greta Marie Löhr gewinnen Silber und Bronze bei den Ponys. Bei den Junioren belegen Lukas Wilhelm Sühling und Pia Sophie Schreiber die Plätze fünf und acht.

Radolfzell (PV). Nach der vielgelobten Premiere im Vorjahr war der „Preis der Besten“ in der Disziplin Vielseitigkeit erneut in das internationale Turnier auf Gut Weierhof integriert. Für die Medaillen und Platzierungen im „Preis der Besten“ erfolgten rechnerische Sonderwertungen in den internationalen Prüfungen für Ponys (CCIOP2*-S), Junioren (CCI2*-S) und Junge Reiter (CCI3*-S).

Den westfälischen Reiterinnen und Reitern gelang am Bodensee ein sehr positiver Einstieg in die neue Saison.

Preis der Besten – Ponys: Silber und Bronze

Bereits am Sonntagmorgen endete die Prüfung der Ponys, die gleichzeitig als offizieller „O“ -Wettkampf die Nationen-Teamwertung beinhaltete. Ihren Vorjahreserfolg wiederholte Lea Brügger vom RFV „St. Hubertus“ Ascheberg. Den Podiumsplatz verdankte die Bundeskaderathletin in diesem Jahr ihrer Sportpartnerin Golden Girl’s Nelly. Die beiden hatten sich in der Dressur mit 29,2 Minuspunkten an die Spitze des Startfeldes gesetzt und ihre Führungsposition mit einer blitzsauberen Geländerunde innerhalb der Zeit untermauert. Beim abschließenden Springen fiel dann leider am vierten Sprung eine Stange. In Verbindung mit einer leichten Zeitüberschreitung ergab das insgesamt 34,0 Minuspunkte als Endergebnis, das bedeutete Silber im Preis der Besten und Platz vier in der internationalen Prüfung. Mit Next Generation, der Mutter von Golden Girl’s Nelly, belegte Lea Brügger den fünften Platz in der Wertung um den Preis der Besten. Über die Bronzemedaille freute sich Greta Marie Löhr vom RV Rhede-Krommert. Sie war mit ihrem erfahrenen Connemara-Pony Rathcline Dream unterwegs, der in der Vergangenheit bereits mit den Schwestern Linn Marie und Imke Schlütter Championatserfahrungen gesammelt hatte. Die beiden beendeten die Dressur mit 31,1 Minuspunkten und fügten im Cross lediglich 3,2 Minuspunkte für das Überschreiten der Zeit hinzu. Damit hatte das Paar sich einen komfortablen Vorsprung erarbeitet, so dass zwei Fehler im abschließenden Springen ihnen die Medaille nicht mehr nehmen konnte. Ebenfalls als Preis der Besten-Debütantin glänzte Franziska Niehoff mit ihrer Schimmelstute Metallica SGN. Die beiden zeigten eine sehr gute Dressur (29,3) und gingen als vorerst drittbestes Paar ins Gelände, das sie mit einer fehlerfreien Runde absolvierten und dabei 11,2 Zeitstrafpunkte in Kauf nahmen. Im Parcours addierte sich ein Springfehler hinzu. Das bedeutet Platz acht beim Preis der Besten 2026.

In der Teamwertung sicherten sich die beiden deutschen Mannschaften den Silber- und Bronzerang. Zur Silbermannschaft gehörte Lea Brügger mit Golden Girl‘s Nelly, in der Bronzemannschaft ritten ebenfalls Lea Brügger mit Next Generation sowie Greta Marie Löhr mit Rathcline Dream.

Junioren: Lukas Sühling wird Fünfter

Bei den Junioren beendeten zwei westfälische Paare den Preis der Besten mit einer Topten-Platzierung. Allen voran wurde Lukas Wilhelm Sühling vom RV Rhede-Krommert Fünfter. Mit seinem Westfalenwallach Allnightparty gelang dem Münsterländer eine gute Dressurprüfung (28,6), das Paar startete von Position vier ins Gelände und kletterte nach einer fehlerfreien Runde innerhalb der Zeit auf den Bronzerang. Ein einziger Springfehler an Hindernis Nr. 7 rückte dann leider die Medaille aus der Reichweite und so wurde es mit  insgesamt 32,6 Minuspunkte der fünfte Platz in der Preis der Besten-Wertung und Rang elf in der CCI2*-Prüfung. Vereinskollegin Pia Sophie Schreiber und Cliemann belegten den achten Platz. Diese beiden mussten ebenfalls nach einer gelungenen Dressur (29,8) und einer makellosen Runde im Gelände einen Springfehler hinnehmen, der am letzten Sprung des Parcours unterlief. Ihr Endergebnis: 33,8. Auf Platz 16 beendete Paul Suttorp vom RFV Alverskirchen-Everswinkel den Preis der Besten 2026. Sein Dragonero RB hatte im Gelände einmal das MIM-System ausgelöst, so das für die ansonsten fehlerfreie Runde 11 Minuspunkte zu Buche schlugen. Im abschließenden Parcours bleiben die beiden ohne Hindernisfehler und beendeten die Prüfung mit 42,7 Minuspunkten.

In der U21-Altersklasse (Junge Reiter) war in diesem Jahr kein westfälisches Paar am Start. Am parallel ausgetragenen U25-Förderpreis nahm Jana Lehmkuhl vom Ländlichen ZRFV Marl mit Lanzelot teil. Die beiden waren als Overnight-Leader in den letzten Wettkampftag gegangen. Durch zwei Fehler im Parcours rutschten das Paar auf den vierten Rang der U25-Wertung zurück.

Zu den Ergebnissen

Preis der Besten-Vielseitigkeit 2026: Silber, Bronze und Topten-Platzierungen

Preis der Besten-Vielseitigkeit 2026: Silber, Bronze und Topten-Platzierungen