Herne gewinnt den Deutschen Voltigierpokal 2026
Gomadingen (PV). Vier Voltigiergruppen aus westfälischen Pferdesportvereinen nahmen an dem Turnier auf der hochgelegenen Schwäbischen Alb teil. Neben der Siegermannschaft vom RFZV „St. Hubertus“ Herne/Bochum-Gerthe stellten sich die Voltigierteams Ostenland I, Bad Oeynhausen 11 "Die wilden Hühner" und Lippstadt I dem bundesweiten Vergleich der L-Gruppen.
Mit dem historischen Haupt- und Landgestüt hatte der gastgebende RV Winnenden einen ganz besonderen und beeindruckenden Austragungsort gefunden und dort alles akribisch und liebevoll vorbereitet. Nach der Verfassungsprüfung, in der es für alle westfälischen Pferde das „fit to compete“ gab, stand am Freitag die erste Pflicht auf dem Programm. Team Herne, das mit Voltigierpferd Oskar und Longenführer Stefan Lotzmann in den Wettkampfzirkel einlief, überzeugte von Beginn an und sicherte sich in der Abteilung 3 die Führungsposition mit der Note 6,602. Team Lippstadt 1 mit Feiner Fred an der Longe von Karin Büker setzte sich mit der Note 6,438 ebenfalls vorerst an die Spitze ihrer Abteilung 2. Die Teams aus den Vereinen „Blau-Weiß“ Ostenland I (Voltigierpferd Forty Five mit LF Shary Breder) und Bad Oeynhausen 11 „Die wilden Hühner“ (Voltigierpferd Vernando / LF Martina Lachtrup) rangierten auf den Plätzen sechs und sieben der Abteilung 1.
Der Samstag stand im Zeichen der Kür. Erneut überzeugte die Mannschaft aus Herne das Richtergremium, das für die ausdrucksstarke Kür die Tageshöchstnote 7,832 vergab. Das bedeutete nicht nur den Sieg in ihrer Abteilung, sondern sicherte Herne als Overnightleader auch den Einzug in das Finale der besten zwölf. Das Nachsehen hatte Team Lippstadt, dass mit dem undankbaren Rang 13 nur knapp das Finale verpasst hatte. Ostenland und Bad Oeynhausen konnten sich ebenfalls nicht für die Finalrunde qualifizieren.
Am abschließenden Finaltag unterstrich die Herner Mannschaft um Trainerin Nicole Höke und Logenführer Stefa Lotzmann ihre herausragende Form, gewann erneut die Kür (7,733) und sicherte sich den Gesamtsieg im Deutschen Voltigierpokal der L-Gruppen.
Ein positives Fazit zog Mannschaftsführerin Martina Lachtrup, die bereits das kommende jahr in den Blick genommen hat, denn der Deutsche Voltigierpokal soll traditionell immer in dem Landesverband ausgetragen werden, das den letzten Sieger gestellt hat.

Herne 2 gewinnt den Deutschen Voltigierpokal 2026
