Doppelgold beim Bundes-Nachwuchschampionat Vielseitigkeit 2026
Warendorf (PV). Beim Warendorfer Nachwuchschampionat, das in der Vielseitigkeit zu den wichtigsten Meilensteinen in der Talentförderung gehört, strahlten die Reiterinnen und Reiter mit dem Westfalenwappen auf dem Ärmel am Ende um die Wette. Bei den Ponys und bei den Pferden durften die Westfalenteams die feierliche Meisterehrung anführen. Zwei Einzel-Medaillen und etliche Topten-Platzierungen komplettieren das überaus erfolgreiche Wochenende des Westfalenteams um Anna Roggenland und Jutta Briel.
Hattrick bei den Ponys: Das dritte Gold in Folge
Nach 2024 und 2025 sicherte sich das westfälische Ponyteam zum dritten Mal in Folge die Siegerschärpen. Von Beginn an gelang es den Paaren um Mannschaftsführerin und Trainerin Anna Roggenland, in den einzelnen Teilprüfungen zu überzeugen. Für die Präsentation der Ponys an der Hand beim Vormustern hagelte es Noten zwischen 9,0 und 9,5, für gemeinschaftliche Theorieprüfung erntete die Mannschaft eine glatte 10. Nach dem zweiten Turniertag, an dem die Dressur und das Springen auf dem Programm standen, ging die Ponymannschaft als Overnightleader in den letzten Wettkampftag, der im Zeichen des Stilgeländeritts stand. Dessen Noten wiegen mit dem Koeffizienten fünf besonders schwer, was die Rangierung in der Vergangenheit bisweilen durcheinander würfeln konnte. In diesem Jahr blieb es jedoch bei der Vorrangierung und die westfälische Ponymannschaft verteidigte erfolgreich den Vorjahrestitel. Es ritten Catharina Frie (RV Nottuln) mit Veivels little Queen NRW, Laetitia Anna Schulze Wälter (RV Brambauer) mit Nanchos Noble Diamond, Frieda Schulze Zurmussen (RFV Warendorf) mit D' Accord, Frieda Sohlmann (RFV "St. Georg" Saerbeck) mit Dream it und Jakob Suttorp (RFV Alverskirchen-Everswinkel) mit Carlotta.
In der Einzelwertung platzierte sich Catharina Frie auf dem vierten Platz, Frieda Schulze Zurmussen belegte Platz neun und Leni Hövel, die als Einzelreiterin unterwegs war, belegte Platz zehn. Die zweite Einzelreiterin Philippa Suttorp (RFV Alverskirchen-Everswinkel) wurde Zwölfte.
Mannschaftsgold und zwei Einzelmedaillen für das Pferdeteam
Das Juniorenteam mit Großpferden stand den Ponys um nichts nach und sicherte sich ebenfalls mit einem Start-Ziel-Sieg die Siegerschärpen. In der Gold-Mannschaft ritten Leo Barfuß (ZRFV Seppenrade) mit C'est l'espoir ZWP, Luisa Böhmer (RFV "Gustav Rau" Westbevern) mit Dzumba S, Carla Lindner (RV Nottuln) mit Dibavero, Sophie Korte (ZRFV Lienen) mit Cassiopeia und Wilma Ostholt (RFV Warendorf) mit Coraly.
In der Einzelwertung freuten sich die Mannschaftsreiterinnen Carla Lindner (131,80) und Sophie Korte (126,80) zusätzlich über die Silber- und Bronzemedaille. Fünfte der Einzelwertung wurde Luisa Böhmer (125,30). Einzelreiterin Malin Bertles vom RV Velen belegte mit Highlight of my Heart den zehnten Platz (122,99) vor Wilma Ostholt mit Coraly. Leo Barfuß (ZRFV Seppenrade) mit C'est l'espoir ZWP platzierte sich an fünfzehnter Stelle (120,70).
Eine rundum zufriedene Bilanz zogen die beiden Mannschaftsführerinnen Jutta Briel und Anna Roggenland. Für letztere hielt das Bundes-Nachwuchschampionat 2026 eine besondere Überraschung bereit. Sie wurde im Rahmen der Pony-Meisterehrung mit der Silbernen Trainermedaille des Pferdesportverbandes Westfalen ausgezeichnet.

Doppelgold beim Bundes-Nachwuchschampionat Vielseitigkeit 2026
