DM Vierkampf: Doppelgold für das Westfalenteam
Fürstenwald (PV). Mit der Deutschen Meisterschaft und dem Bundes-Nachwuchsvierkampf findet die Vierkampf-Saison ihren jährlichen Höhepunkt. Gastgeber des bundesweiten Jugendturniers war der RFV Fürstenwald in Verbindung mit dem Reiterhof Pavel in Calden.
Für die beiden westfälischen Teams hätten die drei Wettkampftage kaum besser verlaufen können. Nach Doppelsilber im Vorjahr durften sich beide Mannschaften in diesem Jahr über die Siegerschärpen freuen.
Das Westfalenteam gewinnt die Deutsche Meisterschaft
Im Wettkampf um den Meistertitel war der Pferdesportverband Westfalen mit den Vierkämpferinnen Emma Lückemeier, Clara Schüttert, Laetitia Anna Schulze Wälter, Theresa Stöcker sowie Anni Pillich als Reserve angetreten.
Bereits im Schwimmen, das als erste Teildisziplin bereits am Freitag stattfand, zeigte das Westfalenteam sehr gute Leistungen und setzte sich mit 2.892 an die zweite Stelle des gesamten Starterfeldes, das in diesem Jahr aus 13 Mannschaften bestand. Am Samstag ging es auf das Dressurviereck. Mit den Einzelnoten 7,8, 8,5, 8,0 und 6,9 sicherten sich die Westfalen vorerst 10.147 Punkte und übernahmen die Führung, die sie auch in der dritten Disziplin, dem 3.000-Meter-Lauf, verteidigten. Am Sonntag stand schließlich das finale Springen auf dem Programm. Mit den Stilnoten 7,9, 8,0, 8,5 und 7,3 überzeugte das westfälische Team in dieser Disziplin mit dem besten Teilergebnis, blieb mit insgesamt 17.843 Punkten in Führung und jubelte über den Titel und die Medaillen. Silber gewannen die Vierkämpfer aus Rheinland-Pfalz mit 17.195 Punkten vor der Mannschaft aus Bayern (17.146).
Beste Vierkämpferin im Gesamtstarterfeld wurde Clara Schüttert vom RFV Lüdinghausen / KRV Coesfeld, die im März Westfälische Vize-Meisterin geworden war.
Sieg im Bundes-Nachwuchsvierkampf
Im Nachwuchsvierkampf, zu dem der Pferdesportverband Westfalen stets eine Ponymannschaft entsendet, vertraten Emma Marie Eping, Catharina Frie, Emma Amalia Jaeger, Philippa Suttorp und Luise Feldkamp als Reservistin die westfälischen Farben.
Die Nachwuchsmannschaft rangierte nach Schwimmen mit 2.491 Punkten zunächst auf dem fünften Platz. Mit einer sehr guten Mannschaftsdressur, für die es durchweg 8er-Noten und für Catharina Frie sogar die Note 9,0 als Höchstbewertung gab, bezogen die westfälischen Nachwuchsvierkämpfer vorerst die Führungsposition, die dank des Punktvorsprungs auch nach dem Laufen Bestand hatte (12.485). Dicht auf den Fersen lag das Gastgeberteam aus Hessen. Im abschließenden Springen gelangen den Ponyreiterinnen tadellose Runden, die mit den Noten 7,9, 7,2, 8,5 und 8,6 belohnt wurden. Am Ende brach frenetischer Jubel aus, als den westfälischen Nachwuchsvierkämpferinnen klar wurde, dass sie die Siegerschärpen gewonnen hatten. Insgesamt 17.269 Punkte hatte das Team gesammelt. Auf Platz zwei folgte die Gastgebermannschaft Hessen 1 mit 16.961 Punkten vor dem Team aus dem Rheinland (16.610).
Betreut und präsentiert wurden die beiden Vierkampfteams von dem langjährigen, erfahrenen Trainertandem Uschi Mersch-Hebing und Klemens Nachtigall. Sie hatten die beiden Mannschaften in der Zeit seit dem Westfalenvierkampf Anfang März akribisch vorbereitet. Besonders im Rahmen des Vorbereitungslehrgangs in Rhede wurde nicht nur intensiv trainiert, die jungen Vierkämpferinnen sind in dieser Zeit auch zu einem echten Team zusammengewachsen.

Vierkampf 2026: Doppelgold für das Westfalenteam
