Die NRW-Fahrmeisterschaften 2026 sind entschieden

Tobias Bücker, Klaus Tebbe, Tim Schäferhoff, Heinrich Kemper und Marvin Peter haben sich bei den NRW-Meisterschaften als jeweils bestes Gespann aus Nordrhein-Westfalen durchgesetzt und die Siegerschärpen und Goldmedaillen entgegengenommen.

Nettetal (PV). Der Reit- und Fahrverein Schaag hat am letzten Wochenende im August die NRW-Meisterschaften im Gespannfahren ausgerichtet. Die Medaillen und Titel wurden im Rahmen der bundesweit ausgeschriebenen Kombinierten Prüfungen der Klasse S vergeben.

Pony-Einspänner: Tobias Bücker ist NRW-Meister

Mit seinem Erfolgspony Double-Dream setzte sich der amtierende Deutsche Meister zu Beginn mit einem souveränen Sieg in der Dressur an die Spitze des Starterfeldes. Auch das abschließende Kegelfahren am Sonntag beendete der Westfale aus dem Münsterland mit dem Sieg der Prüfung. Am Vortag war er mit dem achtbesten Geländeergebnis im Ziel angekommen. Unter dem Strich ergab das ein Gesamtergebnis von 109.19 Punkten und damit sowohl den Sieg in der Kombinierten Wertung als auch in der NRW-Meisterschaft 2026. Neuer Vizemeister wurde Jörn Wintgens von der PSG „St. Georg“ Grenzland. Der Rheinländer hatte die Stute Jiska angespannt und beendete das Turnier mit 113.38 Punkten. Die Bronzemedaille ging wiederum nach Westfalen, und zwar an Sandra Schäfer vom RFV „St. Martin“ Greven-Bockholt, die bereits im Vorjahr Bronze gewonnen hatte. Sie war mit zwei Gespannen an den Start gegangen und hatte das bessere Ergebnis mit ihrem Pony Phantasticco erreicht (120.00).

Pferde-Einspänner: Klaus Tebbe führt das westfälische Podium an

In der Meisterschaftswertung der Einspänner mit Pferden fuhren die westfälischen Gespanne ihren rheinischen Kollegen davon und sicherten sich den kompletten Medaillensatz. Allen voran freute sich Klaus Tebbe vom ZRFV Neuenkirchen, der seinen westfälischen Wallach Daily News angespannt hatte, über die Goldmedaille. 124.28 lautete das Endergebnis des Gespanns, das in der Kombinierten Wertung der bundesweit ausgeschrieben Prüfung den zweiten Platz belegte. Die Silbermedaille ging an an William Slater von RFV Elverter Heide in Lüdinghausen mit Smidshoeves’s Jasmine (127.37). Die Bronzemedaille ging ebenfalls an einen Fahrer aus dem ZRFV Neuenkirchen, an Heinz Heitkötter mit Rubinja (130.61)

Pony-Zweispänner: Der oberste Podestplatz gehört Tim Schäferhoff

Im vergangenen Jahr war er noch Vizemeister geworden, in diesem Jahr setzte er sich an die Spitze des Gesamt-Startfeldes aus 15 Gespannen. Tim Schäferhoff, der für den westfälischen RFV „Gustav Rau“ Westbevern startet, sicherte sich den Sieg in der Meisterschaft und ebenso in der offenen Kombinierten Prüfung. Der Hufschmid aus dem Münsterland hatte zuvor die Dressur und auch das Gelände gewonnen. Lediglich im abschließenden Hindernisfahren kamen 6 Punkte hinzu, doch das konnte seinen Gesamtsieg nicht mehr gefährden. Über Silber freute sich Stefan Beckmann vom westfälischen Kutschenclub Altenberge, der die Prüfung mit 119,75 Punkten beendete. Die Bronzemedaille ging an Antonia Brechtken vom Eisenbahner SV Wuppertal West (120.57).

Pferde-Zweispänner: Gold für Henrich Kemper

Auch bei den Zweispännern mit Pferden gingen die Podestplätze in diesem Jahr an Gespanne aus westfälischen Vereinen. Allen voran belegte Heinrich Kemper vom Fahr- und Reitverein Wettringen mit seinem Gespann den zweiten Platz in der offen ausgeschriebenen Prüfung der Klasse S, die er mit 125,38 Punkten beendete und sich damit gleichzeitig den Sieg in der NRW-Meisterschaft sicherte. Der neue Vizemeister kommt ebenfalls aus dem Westmünsterland. Bernd Brüninghoff startet für den RFV Südlohn-Oeding, er beendete die Kombinierte Prüfung mit 128,74 Punkten. Über die Bronzemedaille freute sich Eva-Maria Telaar vom RFZV „St. Hubertus“ Herne-Bochum-Gerthe (138,95).

Pony-Vierspänner: Marvin Peter gewinnt den Titel

Vorjahres-Bronzegewinner Marvin Peter vom RFV Schloß Wittgenstein beendete die Kombinierte Prüfung als punktbester Gespannfahrer aus NRW. Der Südwestfale zählte 157.64 Punkte als Endergebnis. In der Gesamtwertung der offenen Prüfung bedeutete das den vierten Platz. Auf den folgenden Plätzen rangierten die Silbermedaillengewinnerin Andrea Ringe vim Lippisch-Westfälischen Fahr- und Kutschenverein (157.64) sowie Andre Greiling vom RFV Emsdetten (167.66) der sich über die Bronzemedaille freute. Das Nachsehen hatte hier Jana Lörwald, die sich um nur wenige Zehntel geschlagen geben musste.

NRW-Fahrmeisterschaften 2026

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