Das war der "Preis der Besten" 2026
Warendorf (PV). Bereits vor Beginn des „Preis der Besten“, der zu den wichtigsten Jugendturnieren des Jahres zählt, war das Kontingent der westfälischen Paare zusammengeschmolzen. Verletzungspech und Pferde, die nicht mehr zur Verfügung standen, waren wesentliche Gründe dafür, dass Nominierungen nicht wahrgenommen werden konnten.
Dressur
Bestes westfälisches Paar bei den Ponys waren Laurentien Paula Osterhoff und Mr. Handsome. Die beiden belegten in der Gesamtwertung den fünften Platz (142,608). Mit ihrem zweiten Pony, Sisters Dream, belegte die Juniorin von der TG Silverthof ebenfalls einen Platz unter den besten zehn Paare (9/140,225). Bei den Junioren freute sich Birte Nießing vom ZRFV Borken mit ihrem Oldenburger Schimmel Destino (139,897) über Platz fünf. Maximilia Osterhof mit HP Tiramisu OLD und Katharina Haverkampf mit Feel Festival (beide TG Silverthof) belegten die Plätze neun und zehn. In der U21-Konkurrenz verpasste die Wahl-Westfälin Marie Sohler, die für den RFV „St. Georg“ Münster startet, nur knapp das Podest und platzierte sich mit Askehavens Beau Sancy auf dem vierten Platz (142,631). An sechster Stelle rangierte die dreifache Vorjahres-Europameisterin Lana-Pinou Baumgürtel vom ZRFV Appelhülsen. Sie war mit ZINQ Escalla OLD in das Warendorfer Viereck eingeritten (141,710). In der Altersklasse der Children war kein westfälisches Paar an den Start gegangen.
Springen
Vier westfälische Paare beendeten den Preis der Besten im Pony-Springen mit einer Topten-Platzierung. Allen voran wurden Luna Hagedorn vom Riding Club Gütersloh und ihr Balthazar de Bordes Vierte. Auf Platz fünf rangierte Frida Obermowe (RFV "von Bismarck Exter) mit Tyona. Joy Anna Meinicke (RV Greven) und Marlene Richter folgten auf den Plätzen neun und zehn. In der U14-Altersklasse (Children) gelang es Luisa Charlotte Brocks vom ZRFV „Lützow“ als einziger Westfälin, sich unter den besten zehn Paaren zu platzieren. Mit Dybala Z wurde sie Fünfte. Im Starterfeld der Junioren belegte Lutz Gripshöver (RFV „St. Georg“ Werne) mit Cornet Royal als bester Westfale den sechsten Platz. In der U21-Konkurrenz war kein westfälisches Paar am Start.
Voltigieren
Westfalens Nachwuchs-Voltigierer präsentierten sich mit starken Leistungen beim „Preis der Zukunft“, der sich an junge Talente richtet. Romy Könning gewann diese Prüfung nach einer herausragenden Kürleistung mit der Endnote 7,922. Sie voltigierte auf Adrenalin A an der Longe von Kerstin Bock. Frauke Wolter wurde auf Double Inn mit Longenführerin Antje Döhnert Dritte der Prüfung (7,466). Mit der Endnote 7,661 beendete Frida Walter die Prüfung. Vorgestellt wurde sie von Anna Brinkmann auf Saimi. Auf den Plätzen sieben, acht und neun schlossen sich Lennart Lier (Iwan/Stefan Lotzmann), Jonna Hartwig und Lina Ortmann (beide auf Djaibolo/Tabea Struck) an.
In der Prüfung der Jungen Einzelvoltigierer (U21) startete Lena Froböse, die ebenfalls von Tabea Struck auf dem Voltigierpferd Djaibolo vorgestellt wurde. Sie beendete die Prüfung als Vierte (7,534).

Preis der Besten 2026
