DAM/DAC 2026: Drei Medaillen für westfälische Amateurinnen

Amrei Eule ist Deutsche Vizemeisterin in der Dressur. Bei den Deutschen Amateurchampionaten gewinnt Kristina Kremeyer Bronze in der Dressur, Alexandra Tebbe holt im Springen ebenfalls Bronze.

Zeiskam (PV). Wo eine Woche zuvor die besten Reiterinnen und Reiter der Jugend-Altersstufen ihre Meister gekürt haben, haben nun auch die Amateure um die Titel und Medaillen in den Deutschen Amateurmeisterschaften und den Deutschen Amateurchampionaten gekämpft. Athletinnen und Athleten aus westfälischen Pferdesportvereinen haben drei Medaillen gewonnen.  

Amateurchampionate: Bronze für Kristina Kremeyer und Alexandra Tebbe

Mit ihrem Golden Champagne hat Kristina Kremeyer vom RFV „Gustav Rau“ Westbevern die Bronzemedaille im Deutschen Amateurchampionat Dressur gewonnen. Im vergangenen Mai hatte sich dieses Paar bereits beim Westfälischen Amateurchampionat einen Podestplatz gesichert und dort ebenfalls Bronze geholt. In Zeiskam gelang ihnen in der Qualifikationsprüfung ein guter Einstieg in das Turnier. Der vierte Platz in der Dressurprüfung Klasse M* (71.094 Prozent) sicherte das Direktticket für das Kürfinale. Dort glänzten sie mit ihrer Kür und erhielten 73.625 Prozent. Das war das drittbeste Ergebnis des Finales und damit schoben die beiden sich auch in der Gesamtwertung auf den Bronzerang vor (66.50). Mit Angelika Kurrelmeyer vom RFV Ostbevern war einer zweiten westfälischen Athletin der Einzug in das Kürfinale gelungen. Mit ihrem Oldenburger Sint Maarten belegte die Amateurin aus Ibbenbüren den sechsten Platz (57.75).

Im Springen gelang der Vorjahressiegerin Alexandra Tebbe erneut der Sprung auf das Siegertreppchen. Die Amateurin vom ZRFV Riesenbeck war mit ihrer vertrauten und selbstausgebildeten Stute Skala ST unterwegs, mit der sie in der Vergangenheit bei Deutschen Amateurchampionaten bereits einen vollständigen Medaillensatz gewonnen hat. Auch in Zeiskam sah es bis zum Schluss danach aus, als könnte die Titelverteidigung glücken. Das Paar hatte am Freitag das Zeitspringen gewonnen, in der zweiten Wertung wurde es das zweitbeste Ergebnis. Leider unterlief dann im Finale ein einziger Springfehler. Durch die guten Vorleistungen blieb ein Platz auf dem Podest jedoch gesichert, es wurde in diesem Jahr die Bronzemedaille. Verena Könning vom RFV „St. Martin“ Stadtlohn belegte mit Call me Könning den achten Platz in der Gesamtwertung.

Amateurmeisterschaften: Silber für Amrei Eule

Bei den Amateurmeisterschaften in der Dressur, die im Rahmen der Klasse S* ausgetragen wurde, war es Amrei Eule vom RV Hellefeld und ihrem Djasper Deluxe gelungen, sich mit ihrem Qualifikationsergebnis (69.474) direkt für das Kürfinale zu qualifizieren. Zwar hatten mit Melissa Pander (RFV „St. Georg“ Münster) und Lena Bürgers (RV Lippramsdorf) zwei weiteren Westfälinnen eine Topten-Platzierung im „Kleinen Finale“ erreicht (Platz sieben, Platz neun) – der Einzug ins Kürfinale über diesen Weg war allerdings nur den drei Erstplatzierten vorbehalten. So vertrat Amrei Eule allein die westfälischen Farben im Kürfinale. Dort gelang ihr mit ihrem Djasper Deluxe eine hervorragende Präsentation, die mit 73.792 Prozent belohnt wurde. Das ergab Platz zwei in der Kür und ebenso im Gesamtranking – also Silber für das Paar aus dem Sauerland.

Bei der Deutschen Amateurmeisterschaft im Springen erreichten Maren Schencking vom RFV „Graf Sporck“ Delbrück das beste Ergebnis aus westfälischer Sicht. Die beiden belegten den zwölften Platz. Hanna Rammig vom RFV Paderborn und Sonny Sky beendeten die Meisterschaft auf Platz 15.

Zu den Ergebnissen

Deutsche Amateurmeisterschaften und Championate 2026

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