Auszeichnung für den Reiterverband Münster
Münster (PV). Es war ein besonderer und wertschätzender Moment, als sich der Vorstand des Reiterverbandes Münster vor Beginn des Stechens um den „Großen Preis“ vor der Kulisse der ausverkauften Halle Münsterland in der Bahn einfand. Begleitet wurde das Team von Rudolph Herzog von Croÿ, Mitglied im Präsidium der Deutschen Reiterlichen Vereinigung und Präsident des Pferdesportverbandes Westfalen. Zum einhundertjährigen Jubiläum überbrachte er den herzlichen Glückwunsch der FN und überreicht dem Vorsitzenden Oliver Schulze Brüning eine besondere Auszeichnung: Die Graf-zu-Rantzau-Trophäe. Mit dieser Würdigung zeichnet die Deutsche Reiterliche Vereinigung besonders vorbildliche Veranstalter mit überregionaler Bedeutung aus, die sich durch Tradition und Innovation hervorheben und weitgehend ehrenamtlich getragen sind.
In seiner Laudatio griff Herzog von Croÿ die lange Historie des Reiterverbandes auf, der vier Tage zuvor seinen einhundertjährigen Gründungstag mit einer begeisternden und emotionalen Gala-Show gefeiert hatte.
Dann kam er auf den leider vor drei Jahren verstorbenen Namensgeber der Trophäe zu sprechen: „Einer, den die einmalige Mischung aus Tradition und Innovation, aus ehrenamtlichem Engagement und inhaltlicher Professionalität, aus Herzblut und Kompetenz sowie aus internationalem Parkett und westfälischem Wohnzimmer wohl mit großer Freude beeindruckt hätte, ist Breido Graf zu Rantzau, der frühere, langjährige Präsident und spätere Ehrenpräsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung. Er war selbst Veranstalter und hätte ganz genau gewusst, was es bedeutet, Gastgeber so eines Turniers zu sein.“ Graf zu Rantzau war die Würdigung für Veranstalter eine echte Herzenssache und er hatte die Idee noch persönlich mitentwickeln können.
Unter großem Applaus überreichte Herzog von Croÿ die Trophäe an Oliver Schulze Brüning, den Vorsitzenden des Reiterverbandes Münster.

Graf-zu-Rantzau-Trophäe für den Reiterverband Münster
