Die Leistung entscheidet
Die sensationelle Erfolgsbilanz möchte Trainer Michael Potthink in diesem Jahr möglichst noch weiter ausbauen. „Ich habe das große Glück, dass es im Verein viele junge Reiterinnen gibt, die so talentiert sind, dass wir uns zur Westfalen-Woche wieder gute Chance ausrechnen“, erzählt der Trainer stolz. Wer am Ende in der Mannschaft startet, steht bis jetzt noch nicht sicher fest. „Die genaue Mannschaftszusammenstellung ergibt sich zum einen aus den Leistungen der Pferde und Reiter auf den nächsten Turnieren und zum anderen aus der Leistung im Training“, beschreibt Potthink seine Auswahlkriterien. Auf der Auswahlliste stehen zum Beispiel Carolin Kossler, Michelle Frie und auch Sarah Rengshausen, die sich alle in der laufenden Saison schon mehrfach bewährt haben. „Wir genießen mit dem Mannschaftssport eine sehr große Unterstützung im Verein. Wenn talentierte Kinder selbst nicht über entsprechende Pferde verfügen, findet sich eigentlich fast immer jemand, der aushilft. Das macht es einfacher“, freut sich der Reitlehrer.
Ponyreiter sind motiviert
Eifrig trainiert wird in diesen Tagen auch mit den Ponyreitern. Immerhin hatte der Verein vor zwei Jahren den Titel bei der Ponymannschaftsmeisterschaft erobert, und der soll in diesem Sommer natürlich verteidigt werden. Die Chancen stehen nicht schlecht: Beim Kreisturnier in Coesfeld waren Potthinks Ponymannschaften nicht zu schlagen. Neben dem Coaching seiner Teams will der Trainer bei der Westfalen Woche noch selbst in den Sattel steigen und mit jungen Pferden die Sichtung fürs Bundeschampionat bestreiten.
Mit 376 Mitgliedern ist der ZRFV Lützow Selm-Bork-Olfen einer der größten Reitvereine des Kreisreiterverbandes Coesfeld. Täglich finden Reitstunden für Anfänger und Fortgeschrittene statt. Michael Potthink, der seit sieben Jahren beim ZRFV angestellt ist, hat dabei mit Christa Leushake eine erfahrene Hilfe an seiner Seite, die den Nachmittagsunterricht bestreitet. „Wir ziehen hier alle an einem Strang, so kann ich im Verein gut arbeiten“, beschreibt er das Umfeld.
Natürlich hat sich die Lützow-Mannschaft für die Westfalen-Woche einiges vorgenommen. „Wir möchten gerne wieder unter die ersten Drei kommen, das wäre ein schöner Erfolg. Wie immer wird uns sicher
eine ganze Schar Vereinskollegen begleiten und kräftig anfeuern - das gehört bei uns dazu. Und wenn wir dann noch ein Quäntchen Glück haben, wer weiß?“,
schaut der Trainer optimistisch in die Zukunft.
Infos: www.westfalenwoche.de