Der Landestrainer ist gespannt
Gespannt auf die jungen Fahrpferde bei der Westfalen-Woche ist vor allem auch Landestrainer Ludger Schmeing aus Wettringen. „Auch wenn hier sehr gute Fahrer an den Start gehen, von denen sicher einige das Zeug zu Kader-Fahrern haben, ist das an diesem Wochenende für mich nicht ganz so wichtig“, sagt der Fahrexperte, der sein Augenmerk auf die Pferde richten will. „Die Atmosphäre ist einzigartig, um zu testen, wie gut die jungen Fahrpferde wirklich sind. Wie sie mit den Ablenkungen von außen klar kommen“, erklärt er weiter. Er freut sich, dass die Fahrer in das Geschehen rund ums Pferd in Westfalen eingebunden sind. „Hier auf der Westfalen- Woche zeigt sich alles, was mit Pferden zu tun hat. Da gehören wir Fahrer natürlich mit dazu.“
Neben den Prüfungen gibt es in Handorf noch eine Fortbildung für Richter im Fahrsport. Gemeinsam schauen sich die Jungrichter einzelne Fahrten an und beurteilen sie. Im Anschluss werden die Ergebnisse mit denen der Experten verglichen und diskutiert.
Vize-Weltmeister ist am Start
Ebenfalls am Samstagnachmittag findet eine Eignungsprüfung für Fahrpferde statt. Zusätzlich zu einer Dressuraufgabe bewältigen die jungen Fahrpferde hier noch einen kleinen Hindernissparcour. Dabei müssen die Fahrer ihre Gespanne zwischen Pylonen hindurch lenken. Wird eine der Pylonen berührt und der darauf liegende Ball fällt herunter, gilt das als Fehler, und es werden Punkte von der Dressurnote abgezogen. Zehn Starterpaare haben sich angemeldet - darunter der amtierende Vizeweltmeister der Pony-Einspänner, Franz Josef Lehmkuhl vom RV Emsdetten mit einem jungen Nachwuchshengst. Ihm Konkurrenz macht Landgestütsfahrer und mehrfache Bundeschampionats-Gewinner Christian Koller vom RFV Milte-Sassenberg mit zwei Pferden. Diese Prüfung ist gleichzeitig Qualifikationsprüfung zum Bundeschampionat für Fahrpferde und zum Moritzburger-Fahrchampionat für Fahrponys.
Weitere Infos im Internet unter: www.westfalenwoche.de