Eine Schlüsselrolle in der Entwicklung des Pferdesports kommt den Pferdesportvereinen und Pferdebetrieben sowie den Ausbildern zu. Daher konzentriert sich die auf vier Jahre angelegte Initiative auf diese Zielgruppen. In der ersten Phase geht es vor allem darum, Vereine, Betriebe und Ausbilder über die aktuelle Situation und die Aufgaben der Zukunft zu informieren und Lösungen aufzuzeigen. In Westfalen fanden dazu vier Regionalkonferenzen statt (Bericht darüber im Kasten unten).
Dass die Regionalkonferenzen bereits etwas bewirken konnten, zeigte sich bei der Ausschusssitzung des Pferdesportverbandes im März in Siegen. So berichtete Dieter Scheermann, Vorsitzender des Kreisreiterverbandes Recklinghausen, dass dort ein Pilotprojekt Reiten als Schulsportwettbewerb geplant sei. Damit soll versucht werden, den Auswirkungen der Ganztagsschule auf der sportlichen Ebene zu begegnen. Günter Voss, Vorsitzender des KRV Coesfeld, setzt sich dafür ein, die Zukunftsdiskussion mit den Vereinen an der Basis fortzusetzen. Das soll den Vereinen dabei helfen, ihre Ausgangslage in den Blick zu nehmen und spezielle Probleme strategisch anzugehen. Theo Arndt, Vorsitzender des KRV Soest, richtete das Augenmerk auf die Schwierigkeiten, Ehrenamtler zu finden und zu schulen. Angebote in diese Richtung sollen unbedingt ausgebaut werden. Hans-Georg Zurhausen, Chef im KRV Borken, ermunterte die Delegierten dazu, sich intensiver mit den schon vorhandenen kommunalen Fördermitteln zu befassen. Informationen dazu gibt es zum Beispiel bei den Stadt- und Kreissportbünden und den Kommunalverwaltungen. Martina Freifrau von Weichs, Vorsitzende des Zucht-, Reit- und Fahrverbandes Sauerland, plant Treffen der Vereinsvorsitzenden in Südwestfalen und kann sich dabei sehr gut eine Kooperation mit dem benachbarten Bezirksverband Siegen vorstellen, um gemeinsam Probleme und Herausforderungen zu besprechen. Großen Beifall erhielt der Vorschlag von Jugendwartin Christa Middendorf (Saerbeck), bei diesen regionalen Treffen unbedingt auch die Jugendvertreter der Vereine und Kreisverbände mit einzubinden. „Regional weitermachen! – das ist die Devise der Kreisreiterverbände für die Zukunft“, fasste Brigitte Hein die rege Diskussion am Ende zusammen. An verschiedensten Orten in Westfalen sollen bald Themenabende und vertiefende Konferenzen stattfinden. Somit kann die Unterschiedlichkeit der einzelnen Regionen voll berücksichtigt werden.
Wie geht es weiter?
In der zweiten Phase der Initiative steht die Mitglieder- und Kundengewinnung im Vordergrund. Den Vereinen und Betrieben werden Kommunikationsmittel wie Werbeflyer oder Pressetext-Muster zur Werbung angeboten. Zentrale Kommunikationsplattform des Projektes ist das Internetportal www.vorreiter-deutschland.de, aber selbstverständlich informiert der Pferdesportverband Westfalen seine Mitglieder auch immer aktuell auf seiner eigenen Internetseite. Die Zeitschrift „Reiter und Pferde in Westfalen“ begleitet die Initiative mit unterschiedlichen Schwerpunktbeiträgen. Sie sind in jeder Ausgabe in der eigens dafür geschaffenen neuen Rubrik "Investition in die Zukunft" nachzulesen.
Seminare für Vereine und Betriebe
Zudem bietet der „PV“ während der Projektlaufzeit ein noch breiteres Angebot an Seminaren, die sich speziell an Vereine und Betriebe wenden. (Nähere Infos im Schulungsprogramm, siehe unter „Downloads“).
Newsletter "Vorreiter-Deutschland"
Über aktuelle Entwicklungen und Neuigkeiten der Initiative Vorreiter informiert ein regelmäßiger E-Mail-Newsletter, den jeder bei der FN anfordern kann. Ansprechpartner dort sind die FN-Projektleiter Thomas Ungruhe, Leiter Abteilung Breitensport, Vereine und Betriebe, Tel. 02581/6362-527, E-Mail tungruhe@fn-dokr.de, und Maria Schierhölter-Otte, Leiterin Abteilung Jugend, Tel. 02581/6362-135, E-Mail mschierhoelter@fn-dokr.de. Weitere Informationen: www.vorreiter-deutschland.de
Die Ergebnisse der Regionalkonferenzen
Zwar ist der Pferdesportverband Westfalen mit 110.357 Mitgliedern nach wie vor der größte Landesverband in Deutschland, doch zeigen die Zahlen, dass die Vereine in Westfalen langsam aber stetig kleiner werden. In der Zeit von 2005 bis 2009 verlor der PV fast 5000 Mitglieder. Gut ein Drittel der Mitglieder in den Vereinen sind Kinder und Jugendliche. Ihre Zahl ist - im Moment noch – relativ stabil. Den größten Rückgang in den Vereinen gab es bei den männlichen Pferdesportlern über 27 Jahren. Die Zahl der Mitgliedsbetriebe in Westfalen ist seit dem Jahr 2000 um 77 gestiegen. Die meisten Betriebe haben bis zu 50 Kunden. Der Anteil von Jungen und Männern ist hier allerdings noch kleiner als in den Vereinen.
Bei den Angeboten der Betriebe und Vereine liegen Unterricht in Dressur und Springen in der Poleposition. Ausritte, Wander- und Westernreiten werden deutlich weniger angeboten als im Bundesdurchschnitt. Doch dafür hält Westfalen ein großes Angebot an Voltigierstunden, an Therapeutischem Reiten und am Gesundheitssport bereit.
Wartelisten für Reitstunden
Eine besondere Bedeutung beim Projekt „Investition in die Zukunft“ kommt den Schulpferden und Ausbildern zu. In Westfalen haben mehr Vereine Schulpferde als im Bundesdurchschnitt, bei den Betrieben ist es genau andersherum. Was viele der Konferenzteilnehmer erstaunte: In Westfalen müssen Anfänger durchschnittlich vier Monate auf ihre erste Reitstunde warten. Tatsächlich liegt der prozentuale Anteil von Vereinen und Betrieben mit Wartelisten deutlich über dem Bundesdurchschnitt.
In den westfälischen Vereinen und Betrieben gibt es deutlich mehr Ausbilder als im Bundesdurchschnitt – besonders bei den Vereinen. Allerdings sagt die blanke Anzahl noch nichts über die Qualität aus. Unterricht auf Schulpferden wird häufig durch Amateurlehrkräfte erteilt. Kritisch: Der Anteil der Ausbilder ohne eine Lizenz-Qualifikation ist hoch und liegt - statistisch gesehen - in westfälischen Vereinen bei fast einem Viertel. Der Preis für eine Reitstunde bewegt sich zwischen zehn und 14 Euro.
Besonders gespannt verfolgten die Konferenzteilnehmer den Part über die Probleme der Vereine und Betriebe. Dabei hatte der Sportentwicklungsbericht ergeben, dass im Verein die „Gewinnung und Bindung von ehrenamtlichen Funktionsträgern“ als Problem Nr. 1 erkannt wird. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Bindung junger Leistungssportler und die zeitlichen Auswirkungen der Ganztagesschule. Fast ein Viertel der Vereine hatte mindestens eines von 19 aufgelisteten Problemen als existenzbedrohend eingestuft. Zu den existenzbedrohlichen Problemen zählten auch der „Sanierungsstau“ und die „Finanzlage“.
Problem Ganztag - Chance Ganztag
Bei den Betrieben führt die Ganztagesschule das Problemranking mit großem Abstand an. Sie wird in vielen Fällen sogar als existenzbedrohend eingestuft - in manchen Regionen von 25 und mehr Prozent der Betriebe. Kein Wunder, dass sich um dieses Thema eine angeregte Diskussion entspann. Während es bereits viele gut funktionierende Kooperationen zwischen Pferdesport und Ganztagsschulen und Kindergärten gibt, führten solche Zusammenkünfte in manchen Betrieben und Vereinen auch zu Problemen. Fazit: Eine Kooperation alleine bringt noch keine Glückseligkeit. Die veränderte Lebens- und Freizeitwelt der Kinder stellt die westfälische Reiterei vor massive Herausforderungen. Das macht sich auch in der Verbands-Talentförderung bemerkbar, denn ein Stützpunkttraining zu den üblichen Zeiten am Nachmittag funktioniert heute schon nicht mehr.
Viele der Probleme waren den Konferenzteilnehmern durch eigene Erfahrungen bereits bewusst. In den Diskussionen wurden jedoch schon einige gute Ideen gesammelt, die Hoffnung auf die Zukunft machten.
Hier finden Sie die Präsentationen der vier Regionalkonferenzen
>> Regionalkonferenz Nord in Münster
>> Regionalkonferenz Ost in Paderborn
>> Regionalkonferenz Ruhr in Luenen
>> Regionalkonferenz Sued in Hattingen
Die Zukunft des Pferdesports
Kein Zweifel: Ohne Schulpferde und Schulbetriebe könnten wir die Zukunft des Pferdesports vergessen. Niemand kauft sich erst ein Pferd und lernt dann das Reiten. Damit immer wieder neue Menschen die Möglichkeit haben, den Reitverein oder -betrieb als stressfreie Zone zu genießen, das Pferd als Kulturgut zu erleben und als Gesundheits- und Fitnesspartner zu entdecken, sind gute und ausreichend viele Schulpferde gefragt.
Dass Schulpferde schon längst ein besseres Image im Pferdesport verdient hätten, erfuhren die Teilnehmer eines PV-Seminars Ende April auf dem Hof von Ludger Schulze Niehus in Warendorf. Obwohl Schulpferde einen qualitativ hochwertigen Dienst leisten, sind sie oft erheblich schlechter untergebracht, als die Pensionspferde. „Machen Sie keinen Unterschied zwischen Lehr- und Pensionspferd wenn es um die Box, um Fütterung und Pflege geht“, appellierte Schulze Niehus an die Seminarteilnehmer. Auch die „Freizeitgestaltung“ der Pferde und die tägliche
Pflege durch die Reitschüler tragen erheblich dazu bei, dass die Schulpferde lange Zeit fit und gesund bleiben.
Wer sich selbst noch an seine Anfänge im Pferdesport erinnert, wird dem Satz "Der Reitunterricht beginnt im Stall" sicher zustimmen. Mit den Schulpferden lernte man nicht nur das Leichttraben, sondern auch das Putzen, Trensen, Satteln, das Aufhalftern und Führen – einfach alles rund ums Pferd. Trotzdem scheint die immense Bedeutung der Schulpferde heute in vielen Ställen gar nicht mehr wahrgenommen zu werden. Dies zu ändern, ist eines der Ziele für die Zukunft. Wie wäre es? Vielleicht stecken Sie in Ihrem Verein einmal die Köpfe zusammen und machen sich Gedanken über das Thema Schulpferde in Ihrem Verein?
Viele Infos rund um das Thema finden Sie auch auf der FN-Internetseite zum Projekt. www.vorreiter-deutschland.de
Zukunftsdiskussion im KRV Coesfeld
Was man künftig besser machen kann – nicht nur in Sachen Schulpferde – darüber zerbrachen sich kürzlich auch die Vereinsvertreter im Kreisreiterverband Coesfeld den Kopf. So hatte der Kreisvorsitzende Günter Voss schon in der Einladung zur jährlichen „Generalversammlung“ zur Diskussion aufgefordert. Unter dem Motto: Es geht um die Zukunft unserer Reitvereine!
PV-Geschäftsführerin Brigitte Hein stellte anhand von aktuellen Daten die Entwicklung der Situation im Kreisreiterverband Coesfeld vor – im Vergleich zur westfälischen und zur bundesweiten Entwicklung. In der anschließenden Debatte ging es immer wieder auch um das Thema Ehrenamt. Für viele Vereine stellt die Tatsache, dass sich immer weniger Menschen fürs Ehrenamt begeistern, bereits ein existenzbedrohendes Problem dar….
Was könnte helfen? Der Austausch guter Ideen und bewährter Konzepte? Auf jeden Fall. Doch darf man nicht glauben, dass damit Patentrezepte geliefert werden, warnten die Vereinsvorsitzenden. Es müssen immer individuell zugeschnittene Lösungen entwickelt werden, die zum jeweiligen Verein passen. Dazu ist sinnvoll, die vorhandenen Probleme im Kreis einmal ganz konkret unter die Lupe zu nehmen. Haben wirklich alle die gleichen Sorgen? Wo liegen die Unterschiede und wer hat schon Lösungen gefunden? In diese Richtung soll im Kreisverband Coesfeld eine Arbeitsgruppe die Diskussion fortsetzen. Sie wird im Herbst gegründet, wenn die die Hauptturniersaison abklingt, die bekanntlich einen Löwenanteil der wertvollen "Ressource Ehrenamt" für sich beansprucht.
Turnierpferde-Eintragung von Schulpferden wird bezuschußt
Der Einsatz von Schulpferden auf Turnieren wird jetzt finanziell belohnt. Die FN bezuschusst ab dem 1. Juli die Eintragung von im Vereinsbesitz befindlichen Schulpferden als Turnierpferde mit 50 Prozent. Zum anderen gibt es 50 Prozent Zuschuss für den Besitzwechsel eines Turnierpferdes, das aus Privatbesitz in Vereinsbesitz übergeht. Die Maßnahme ist Teil der Verbands-Initiative „Vorreiter Deutschland“, in deren Rahmen die FN und die Landespferdesportverbände auch die Schulpferdearbeit in Vereinen stärken wollen. Sie ist befristet und gilt bis einschließlich 2012.
Und so funktioniert das Ganze: Der Verein lässt das Schulpferd/die Schulpferde bei der FN auf den Verein eintragen oder beantragt den Besitzwechsel. Mit Rücksendung der Originalpapiere und der Rechnung erhält der Verein ein entsprechendes Antragsformular, mit dem er nach Bezahlung der Rechnung einen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der Gebühren beantragen kann. Konkret heißt das, die Eintragung in Liste 1 und Liste 2 (deutsche Pferde mit vollständigem oder nicht vollständigem Abstammungsnachweis) kostet je Pferd effektiv 29,50 Euro statt 59 Euro; die Eintragung in Liste 3 (ausländische Pferde oder Pferde ohne Abstammungsnachweis) kostet 74 statt 148 Euro. Muss noch ein Equidenpass erstellt werden kommen zwölf Euro je Pass hinzu.
Der Besitzwechsel kostet durch den Zuschuss 14 Euro statt 28 Euro. Die Anzahl der Eintragungs- und Besitzwechsel-Anträge pro Verein ist beliebig. „Mit dem Zuschuss wollen wir Vereinen erleichtern, Schulpferde gehobenen Standards auch in LPO-Prüfungen zu nennen,“ erklärt Thomas Ungruhe, Leiter der Abteilung Breitensport, Vereine, Betriebe bei der FN.
Neues Schulpferdeberatungsprogramm
Mit einem individuellen Schulpferdeberatungsprogramm für Reitvereine und Pferdebetriebe wollen die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) und die Landespferdesportverbände (LV) den Schulpferdebestand in den Vereinen und Betrieben auf- und ausbauen. Das Programm ist Teil der Initiative „Vorreiter Deutschland“ und wird vom Bundesverband der Deutschen Sportartikelindustrie (BSI) unterstützt. Dieser stellt 20.000 Euro zur Verfügung, um die Beratungskosten für die Vereine und Betriebe mit einem Zuschuss zu reduzieren.
Das Beratungsangebot: Mit Hilfe individueller Beratungen sollen die notwendigen Investitionen und Maßnahmen entwickelt werden, um für den Auf- oder Ausbau des Schulpferdebestandes Planungshilfen und -sicherheit zu geben. Pro Verein/Betrieb wird ein drei- bis vierstündiges persönliches Beratungsgespräch an einem regionalen Treffpunkt angeboten. Im Gespräch werden ein individuelles Kalkulationsschema im Bereich Schulpferde sowie inhaltlich-organisatorische Aspekte analysiert. Das Gespräch wird vorbereitet durch einen standardisierten Fragebogen, ein standardisiertes Kalkulationsschema, ein vorab geführtes Telefonat sowie weitere aussagekräftige Unterlagen wie zum Beispiel Fotos oder Pläne.
Das Bewerbungsverfahren:Um das bezuschusste Schulpferdeberatungsprogramm bewerben, können sich Vereine über ihre verantwortlichen Vorstandsvertreter beziehungsweise Entscheidungsträger von Pferdebetrieben, die Mitglied in den Landespferdesportverbänden sind. Als erste Bewerbungsunterlage dient ein standardisierter Fragebogen (herunterzuladen unter www.vorreiter-deutschland.de), der ausgefüllt an den jeweilig zuständigen Landespferdesportverband zu schicken ist. Nach Vorprüfung der Bewerbung durch den LV wird die FN aus einem Beraterpool einen Berater zuteilen.
Dank Zuschuss durch den BSI reduzieren sich die Kosten für die individuelle Expertenberatung für Vereine auf einen Eigenanteil von 150 Euro netto, für Betriebe auf 250 Euro netto. Das Schulpferdeberatungsprogramm ist zeitlich befristet. Beratungen werden solange zugeteilt, bis die BSI-Fördersumme verbraucht ist. Bewerbungen werden ab dem 1. November 2010 angenommen.
Mit seinem Engagement möchte der BSI die weitere Entwicklung des Pferdesportes zielgerichtet unterstützen. Dazu hat er das Thema „Schulpferde“ ausgewählt, da viele Menschen nur mit Hilfe von Reitschulen und Schulpferden den Weg in den Pferdesport finden. Der BSI fördert und unterstützt speziell den Ausbau von Schulpferdebeständen in den Vereinen und Betrieben, da die Nachfrage der Reitinteressierten nach Schulpferde-Reitstunden durch die bestehenden Angebote oftmals nicht befriedigt werden kann.
Weitere Informationen zum Schulpferdeberatungsprogramm
sowie zum Bewerbungsverfahren unter www.vorreiter-deutschland.de.
„Vereine und Betriebe im Pferdesport – Der Weg in die Zukunft“ unter diesem Titel hat die Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) eine Broschüre für Vereine und Betriebe herausgegeben. 31 erfolgreichen Beispiele aus der Praxis zeigen, wie sich der Pferdesport für künftige Herausforderungen fit machen kann. Die Broschüre ist Teil der Verbands-Initiative „Vorreiter Deutschland“ (www.vorreiter-deutschland.de), mit der die FN und die Landespferdesportverbände Vereine und Betriebe zukunftsfähig machen wollen.
„Was bleibt, ist die Veränderung; was sich verändert, bleibt.“ Das Zitat des Historikers Michael Richter gilt auch für den Pferdesport und seine Vereine und Betriebe. Nur wer sich mit den Auswirkungen aktueller gesellschaftlicher, demografischer und politischer Entwicklungen in seinem Verein oder Betrieb auseinandersetzt und bereit ist, neue Wege zu gehen, kann die Zukunft erfolgreich gestalten. Ideen und Ansatzpunkte dazu liefert die Broschüre mit ihren zahlreichen Beispielen aus der Praxis. Ob Kinder und Jugendliche, erwachsene Spät- und Wiedereinsteiger oder Jungen und Männer – passend für jede Zielgruppe werden kreative Ideen vorgestellt, mit denen Vereine und Betriebe erfolgreich waren. Aufgeführt werden aber auch Beispiele für gelungene Netzwerke und Kooperationen, erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit und die Gewinnung ehrenamtlicher Mitarbeiter. Das Thema Reiten als Gesundheitssport wird ebenso aufgegriffen wie der funktionierende Einsatz von Schulpferden. Komplettiert wird der umfangreiche Praxisteil durch Kapitel darüber, wie man Ziele definiert und erfolgreich umsetzt und was die Bedürfnisse und Wünsche heutiger Mitglieder und Kunden sind. Arbeitshilfen runden den praxisnahen Anspruch dieser Broschüre ab.
Die Broschüre „Vereine und Betriebe im Pferdesport – Der Weg in die Zukunft“ kostet 5 Euro zuzüglich Versandkosten und ist erhältlich bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, FN-Service, 48229 Warendorf, Telefon 02581/6362-222, Fax 02581/6362-333, E-Mail fn@fn-dokr.de. Alternativ kann sie für 4 Euro aus dem Internet unter www.fnverlag.de heruntergeladen werden.
Weitere Beispiele erfolgreicher Vereins- und Betriebskonzepte sind auch im Internet unter www.vorreiter-deutschland.de zu finden. Die Liste wird ständig aktualisiert und ergänzt. Wer selbst einen erfolgreichen Weg für seinen Verein gefunden hat, kann andere daran teilhaben lassen und damit die Initiative Vorreiter Deutschland unterstützen. Einfach den kurzen Fragebogen im Internet herunterladen und ausgefüllt an Susan Krönert (E-Mail: skroenert@fn-dokr.de) schicken. Nach einer redaktionellen Überarbeitung werden die Beispiele dann als Erfolgskonzept unter den Rubriken Verein, Betrieb und Ausbilder eingestellt und stehen somit auch anderen Aktiven zur Verfügung.
Neue Flyer und Poster
Mit dem Aufruf „Rauf aufs Pferd“ stellt die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) Pferdesportvereinen und Pferdebetrieben Flyer und Poster zur Verfügung, um Kinder und Jugendliche für das Pferd und den Pferdesport zu gewinnen.
Der achtseitige Flyer sowie das dazugehörige Poster können von Vereinen und Betrieben eingesetzt werden, um Kinder und Jugendliche in der Umgebung anzusprechen. Die Rückseite des Flyers bietet Platz für den Stempel des Vereins oder der Reitschule. Das Werbematerial kann als gedrucktes Paket bei der FN bestellt werden. Die Bestellpakete (Bitte angeben, ob Fassung Verein oder Reitschule) kosten zuzüglich Versandkosten wie folgt: 50 Flyer 5 Euro, 100 für 9 Euro und 200 für 16 Euro. Die Din A 3-Poster kosten 1 Euro für 10 Stück, 1,50 Euro für 20 Stück und 3 Euro für 50 Stück. Auch sie bieten ein Stempelfeld für die Adresse des Vereins/Betriebs. Darüber hinaus bietet die FN die Flyer und Poster als Druck-PDF zum Selberdrucken auf www.vorreiter-deutschland.de an. Bei der Druck-PDF des Flyers kann die Adresse des Vereins/Betriebs dann per Computer eingegeben und mitgedruckt werden.
Die Flyer und Poster können überall dort eingesetzt werden, wo sich die Zielgruppe aufhält: in Kindergärten, Schulen, Geschäften etc.. Tipps zur Werbung und zum Einsatz des Flyers/Posters gibt es unter: www.vorreiter-deutschland.de. Die Werbepakete (bitte Mengen angeben) sind zu bestellen bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V., FN-Service, 48229 Warendorf, Tel. 02581 6362-222, Fax 02581 6362-333, E-Mail: fn@fn-dokr.de. Bo