News vom: 08.01.2018

Reken ist „Pferdefreundliche Gemeinde“ 2018

Rudolph Herzog von Croÿ überreichte die Urkunde an Rekens Bürgermeister Manuel Deitert.


Rudolph Herzog von Croÿ, der Präsident des Pferdesportverbandes Westfalen, überreichte die Urkunde an Rekens Bürgermeister Manuel Deitert.
(RV Reken)
Reken (PV). Als besonders pferdefreundliche Gemeinde ist der Ort Reken im westlichen Münsterland ausgezeichnet worden. Der Pferdesportverband Westfalen darf dieses Prädikat alle vier Jahre im Auftrag der Deutschen Reiterlichen Vereinigung vergeben. Rudolph Herzog von Croÿ, der Präsident des Pferdesportverbandes Westfalen, überreichte die Urkunde jetzt während einer Vereinsfeier des RV Reken an Bürgermeister Manuel Deitert.

Mit dem Siegel ‚Pferdefreundliche Gemeinde‘ werden nur jene Gemeinden, Städte oder Regionen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise um das Pferd und um das Miteinander von Mensch und Pferd in all seinen Facetten verdient gemacht haben. Dafür müssen so einige Kriterien erfüllt werden. Dass es sich in Reken als Pferd gut leben lässt, davon hatten sich die Mitglieder einer Jury des Pferdesportverbandes Westfalen im Herbst selbst überzeugt.  Exemplarisch hatten die Gremienmitglieder damals in einige Ställe geblickt und sich begeistert von der  überaus pferdegerechten Haltung gezeigt.

„Die Infrastruktur des Reit- und Fahrvereins Reken mit seiner neuen Reithalle lässt keine Wünsche offen“, betonte Rudolph Herzog von Croÿ in seiner Laudatio.  Sportlich orientierte Reiter mit Wettkampfambitionen finden im Verein gleichermaßen ein Zuhause wie entspannte Breitensportler, die am liebsten mit ihren Pferden die Natur durchstreifen. Sie genießen weitreichende Ausreitmöglichkeiten und ein wunderbares Reitwegenetz.  Die Zusammenarbeit mit Schulen, das Voltigieren, das therapeutische Reiten und besondere Förderangebote für Kinder, die ein bisschen mehr Unterstützung benötigen, sind in Reken ganz selbstverständlich integriert. Sie ergänzen sich gegenseitig in einem ehrenamtlich getragenen System. Das gut vernetzte Miteinander der Pferdefreunde vor Ort hatte die Jury im Herbst besonders beeindruckt. Nicht nur die Vertreter des Reitvereins und der ortsansässigen Pferdebetriebe, sondern auch der Rekener Bürgermeister Manuel Deitert ziehen an einem Strang.  Manuel Deitert  hatte  sich zum Beispiel für den Ausbau der Vereins-Reitanlage stark gemacht und dafür das Portemonnaie der Gemeinde weit geöffnet.  Darüber hinaus versicherte er der Jury, dass über die Einführung einer Pferdesteuer in Reken garantiert nicht diskutiert werden muss. Das ist im Moment nicht mehr überall selbstverständlich.

In seiner Rede wies Rudolph Herzog von Croÿ auch auf eine Besonderheit der Gemeinde hin, die den Ort Reken vor vielen Jahren zu einem Inbegriff in der Reiterei machte. 1978 hatte die inzwischen verstorbene Ursula Bruns ein Reitzentrum gegründet, mit dessen Gedankengut sie ihrer Zeit weit voraus war. Sie legte damals einen neuen Grundstein für das Reitenlernen von Erwachsenen, der bis in die Gegenwart wirkt. Ihr Nachfolger Jochen Schumacher trägt diese  Impulse heute bis unter das Dach des Pferdesportverbandes Westfalen.



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