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Infos zum Coronavirus

Informationen und Hinweise zum Coronavirus

Auf dieser Seite informieren wir Sie über Neuigkeiten, Empfehlungen und Informationsmöglichkeiten zur COVID-19 Lage im Pferdesport. Sie haben nachfolgend die Möglichkeit, einen spezifischen Newsletter zu abonieren. Über diesen Weg informieren wir Sie regelmäßig, teils auch mehrmals am Tag.

 

Versorgung der Pferde Corona

Versorgung von Pferden während der Corona-Krise

Das NRW - Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz sorgt mit einem Leitfaden für Rechtssicherheit.

Corona Newsletter

Corona-Newsletter des PV Westfalen

Nachfolgend können Sie sich für den "Corona-Newsletter" des Pferdesportverbandes Westfalen anmelden. Über den Newsletter informieren wir Sie zeitnah über jede Veränderung oder Neuigkeit rund um das Coronavirus im Pferdesport. Natürlich können Sie unseren Newsletter jederzeit abbestellen. Bitte füllen Sie alle mit einem * gekennzeichneten Felder aus.

 

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Bereits verschickte Newsletter

Heute Abend hat der Pferdesportverband Westfalen eine weitere erfreuliche E-Mail vom Landessportbund erhalten. Sie enthält sehr gute Nachrichten für Vereine und Übungsleiter. Über positive Veränderungen dürfen sich zudem Berufsreiter freuen, denn für sie gibt es einen ersten kleinen Schritt in Richtung Normalität.
 

Das Soforthilfeprogramm für Sportvereine geht an den Start
Mit weiteren insgesamt zehn 10 Millionen Euro wird das Land Nordrhein-Westfalen seine Sportvereine unterstützen. Die Hilfe richtet sich an Vereine, denen durch die Coronakrise aktuell eine Zahlungsunfähigkeit droht. Anträge können ausschließlich online ab dem 15. April 2020 bis zum 15. Mai 2020 im Förderportal  des Landessportbundes NRW gestellt werden.

Hinweise zum Verfahren werden ab dem 9. April 2020 auf der Website des Landessportbundes NRW veröffentlicht. Vereine müssen dabei detaillierte Angaben zu ihrer Einnahme- und Ausgabesituation machen. Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses in Höhe von 60 Prozent des nachgewiesenen Fehlbedarfs. Die Höchstförderung beträgt 50.000,- Euro.
 

Die Übungsleiterförderung wird deutlich erhöht
Bis zu 8.000 Vereine nutzen jährlich das Programm zur Förderung der Übungsarbeit in den Sportvereinen, besser bekannt als „Übungsleiterförderung“. Zur Unterstützung in der Coronakrise wird die zur Verfügung stehende Summe nun durch die NRW-Staatskanzlei um ca. 40 Prozent aufgestockt. Die zusätzliche Fördersumme beträgt drei Millionen Euro. Damit soll die Bindung der unerlässlichen Trainer*innen unterstützt werden. Es wird zudem versucht, den üblichen Auszahlungstermin im Oktober/November in den Sommer vorzuziehen.
 
Die Anträge können bereits gestellt werden. Das funktioniert online auf dem Förderportal des Landessportbundes NRW.
 
 
 
Berufssportler dürfen eingeschränkt wieder trainieren
 Die Coronaschutzverordnung, die seit dem 22. März 2020 in Nordrhein-Westfalen gilt, wurde am 30. März 2020 erweitert. Seitdem können Berufssportler in NRW ihre berufliche Tätigkeit mit Einschränkungen ausführen. Unklar war zunächst, was diese Änderung für Berufsreiter bedeutet.  Aufgrund von Nachfragen formulierte das zuständige Ministerium nun insgesamt eine Klarstellung. Demnach dürfen Berufsreiter unter bestimmten Voraussetzungen Teilbereiche ihres Berufs, den Beritt und das Training von Pferden ausüben.
 
Wie bisher gilt im Sinne der Eindämmung des Coronavirus der Erlass, dass jeglicher Sportbetrieb auf öffentlichen und privaten Sportanlagen weiterhin unterbleiben muss. Auch die Regelung für die Versorgung der Pferde, für die es in Nordrhein-Westfalen einen verbindlichen  Leitfaden  des zuständigen Ministeriums gibt, bleibt gültig.
 
Die jetzigen Änderungen, die sich ausschließlich auf das Sportstättenverbot beziehen, ermöglichen jedoch zwei Dinge: Erstens dürfen Berufssportler das sportliche Training von Pferden auf ihren eigenen Sportstätten (also Pferdesportanlagen) oder den Sportstätten ihrer Arbeitgeber wieder aufnehmen. Zweitens dürfen Berufsreiter, zu deren beruflicher Tätigkeit der Beritt von Pferden als Dienstleistung gehört, diese auf den Pferdesportanlagen anbieten. Nur in diesen Bereichen gelten die Erweiterungen. Andere Tätigkeiten von Berufsreitern, beispielsweise die Durchführung von Lehrgängen, bleiben untersagt. Das NRW-Ministerium hat zudem noch einmal deutlich unterstrichen, dass jeglicher Reitunterricht verboten bleibt. Das gelte auch für den Handel von Pferden, sofern dieser nicht kontaktlos möglich sei.
 
Als Berufsreiter sind solche Personen zu bezeichnen, die ihren Lebensunterhalt überwiegend und dauerhaft mit dem Beritt und dem Training von Pferden bestreiten.
 
Die verbindlichen Hygiene- und Infektionsschutzregeln sind weiterhin zwingend einzuhalten. Berufsreiter, die in Pferdebetrieben mit Publikumsverkehr (beispielsweise mit Pensionspferdehaltung) tätig sind, müssen weiterhin die Maßgaben beachten, die im NRW-Leitfaden geregelt sind. Sie sind jedoch nicht mehr an das Gebot der „Notversorgung“ gebunden. Diese Regel, die für alle anderen Pferdesportler in Betrieben mit Publikumsverkehr weiterhin verbindlich ist, besagt, dass Pferde ergänzend zur freien Bewegung zwar im Sinne des Tierwohls geritten, geführt oder an der Longe bewegt werden dürfen, wenn es notwendig ist. Das übliche sportbezogene Training und der Reitunterricht sind jedoch nicht erlaubt.
 
Es bleibt weiterhin in der Verantwortung der Betriebsleiter oder Vereinsvorstände, auf die Einhaltung aller Maßgaben des NRW-Leitfadens zu achten. Die Belange der Berufsreiter, die auf Anlagen mit Publikumsverkehr ihrem Beruf nachgehen möchten, sind angemessen zu berücksichtigen und bestmöglich mit den Belangen aller Einstaller in Einklang zu bringen. Gleichzeitig gilt, dass jeder Berufsreiter sich an die bestehenden Regeln, Pläne und Organisationsstrukturen der jeweiligen Anlage halten muss. Der Berufsreiter muss also den Beritt/das Training seiner Pferde so integrieren, dass die Notversorgung und -bewegung der anderen Pferde nicht beeinträchtigt wird. Gegebenenfalls abweichenden Anordnungen der örtlichen Behörden ist ebenfalls Folge zu leisten.

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Das sonnige Wetter führt vielfach zu der Frage: "Darf ich ausreiten in NRW?"
Kein Wunder, dass diese Frage drängt.  Es ist schließlich die schönste Jahreszeit und das herrlichste Wetter, um die Natur mit dem Pferd zu genießen. Doch in der Corona-Krise ist nichts wie immer und auch im Hinblick auf das Ausreiten muss gut überlegt und gründlich abgewogen werden.

Um das Wichtigste vorweg zu nehmen (bitte trotzdem unbedingt den ganzen Text lesen!):
Das Ausreiten wird in NRW durch die Corona-Verordnungen nicht grundsätzlich verboten und es kann mit spazieren gehen, joggen oder radeln verglichen werden. Maximal zu zweit (oder mit der Familie) und dem notwendigen Abstand dürfen Reiter sich mit ihrem Pferd in der Natur bewegen.

Die bekannten Vorschriften für das Ausreiten bleiben gültig. Dazu gehört die Reitregelung nach Landesnaturschutzgesetz (ggf. mit regionalen Allgemeinverfügungen), die NRW-Kennzeichnungspflicht mit der Reitplakette und natürlich die übliche Rücksichtnahme gegenüber anderen Erholungsuchenden.

Es kommt aber noch etwas hinzu: Bekanntermaßen sind Sportstätten gemäß Coronaschutzverordnung geschlossen. Das gilt auch für Pferdesportvereine, Reitschulen, usw.  Damit die notwendige Versorgung der Pferde im Sinne des Tierschutzgesetzes sichergestellt ist, hat das für Tierhaltung zuständige NRW-Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MULNV) schnell reagiert und den bekannten Leitfaden entwickelt, der für alle pferdehaltenden Betriebe mit Publikumsverkehr verbindlich ist.
Wer sein Pferd in einem Pensionsbetrieb, Verein oder einer sonstigen Anlage mit Publikumsverkehr untergebracht hat, unterliegt den Regeln des MULNV-Leitfadens.

Dieser  Leitfaden  macht unmissverständlich klar, dass der sportliche Regelbetrieb einzustellen ist. Der Zutritt zur Reitanlage ist nur gestattet, um die notwendige Versorgung einschließlich Bewegung der Pferde sicherzustellen.

Wörtlich heißt es: „Jede Person verpflichtet sich dazu, die eigene Anwesenheitszeit auf die angemessene Versorgung des Pferdes zu reduzieren. Ziel ist nicht die Ausübung des Sports oder die Freizeitgestaltung. Maßgeblich ist der Schutz der Menschen vor einer Coronainfektion. Daher sind sämtliche Maßnahmen so auszurichten, dass der basale Anspruch des Tierschutzes erfüllt wird. Darüber hinausgehende Aktivitäten müssen unterbleiben. Die Aufrechterhaltung und Sicherstellung der Pferdeversorgung hängt maßgeblich von der Eigenverantwortung aller Beteiligten ab.“

Insofern: Ja, Ausreiten ist erlaubt - wenn die zusätzliche kontrollierte Bewegung des Pferdes unter dem Sattel im Sinne des Tierschutzes geboten ist. Dann kann das Ausreiten als sinnvolle Alternative zum Bewegen des Pferdes auf der Sportstätte (unter dem Reiter, an der Longe oder geführt) betrachtet werden.

Das klingt ein bisschen kompliziert und vielleicht ist es auch für manche Reitern schwer zu verstehen oder einzusehen. Aber ganz ehrlich: darauf kommt es im Moment nicht an.

Wir bitten alle Pferdesportler, sich einfach daran zu halten. Ausritte sollten nur dann stattfinden,  wenn sie aus der Sicht des Pferdes wirklich nötig sind und nicht in erster Linie, weil die Sonne scheint oder ein Reiter sich  (genauso wie jeder!) nach Normalität sehnt.

Aus der Perspektive des Pferdesportverbandes Westfalen und des Pferdesportverbandes Rheinland ist die in NRW verbindlich getroffene Regelung die bestmögliche Variante, die in der Corona-Krise im Sinne der Pferde denkbar ist. Sollten staatliche Stellen sich gezwungen sehen, die Reglungen zu verändern und zu verschärfen, weil sie ignoriert oder ausgedehnt werden, weil schlimmstenfalls sogar das übliche Training fortgesetzt wird, wird es für alle schwerer.

Bitte  unterstützen Sie diese Haltung.
Jeder Reiter kann durch  vorbildliches Verhalten dazu beitragen, den kontrollierenden Ordnungsbehörden keinen Anlass zum Eingreifen zu geben.

Danke!
Kommen Sie gut und gesund  in die neue Woche.

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Es gibt erneut eine gute Nachricht für Pferdesportvereine in Not.

Am Mittwoch hat der NRW-Landtag ein weiteres Hilfspaket für den Sport geschnürt. Es soll besonders den ideellen Bereich der Vereine in den Blick nehmen. Damit dürfen nun auch solche Vereine auf Unterstützung hoffen, die nicht unternehmerisch tätig sind. Letztere können seit dem vergangenen Freitag Mittel aus der NRW-Soforthilfe beantragen. Soweit es dem Pferdesportverband Westfalen bekannt ist, haben das bereits etliche Reitvereine erfolgreich getan und vielfach sehr zeitnah nach der Antragsstellung eine Förderzusage von der zuständigen Bezirksregierung erhalten.

Das nun aufgelegte neue Programm hat ein Volumen von zehn Millionen Euro.
Näherens erfahren Sie in dieser  Videobotschaft , in der Staatssekretärin Andrea Milz und LSB-Präsident Stefan Klett die gute Nachricht persönlich überbringen.

Zu den Förderkriterien und  Einzelheiten werden wir Sie informieren, sobald diese bekannt werden.
 

Angepasste Regelung für die Verlängerung der DOSB-Trainerlizenz
Fortbildungen zur Verlängerung der DOSB-Trainerlizenz dürfen derzeit aus Infektionsschutzgründen nicht stattfinden. Trainerinnen und Trainer, deren DOSB-Lizenz in diesem Jahr abläuft, sorgen sich vielleicht, weil sie noch die notwendigen Lerneinheiten absolvieren müssen.
Hierzu hat der DOSB jetzt mitgeteilt, dass die Trainerlizenzen, die bis zum 31. Dezember 2020 ungültig werden, auch ohne absolvierte Fortbildungen um ein zusätzliches Jahr (ab dem Tag des letzten Gültigkeitstages) verlängert werden können.

Eine vorübergehende Regeländerung gilt auch für Teilnehmer an  Trainerqualifizierungen im Modulsystem. Hierzu darf man sich jetzt  maximal drei Jahre  (statt zwei Jahre) Zeit nehmen.


TV-Tipp: WDR Lokalzeit Münsterland beim ZRFV Neuenkirchen
Das WDR-Format "Lokalzeit Münsterland" hat den ZRFV Neuenkirchen besucht und dem Vorstand bei der Bewältigung des "Corona-Alltags" über die Schulter geschaut. Voraussichtlich wird der Beitrag am Freitag gesendet, sofern nicht kurzfristig aktuelle Themen die Aussendung verschieben.

 
FN warnt vor Fake-News zur Corona-Krise
Vorsichtshalber möchten wir hier eine Warnung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung teilen. Scheinbar werden unter Verwendung des FN-Namens und des FN-Logos Falschmeldungen zu Corona-Fragen verbreitet. Vorsorglich sollten die Meldungen daher auf der Internetseite der FN überprüft werden:   

www.pferd-aktuell.de/coronavirus

 

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Es gibt gute Nachrichten!

Staatsekretärin Andrea Milz hat heute darüber informiert, dass der NRW-Rettungsschirm  für Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige auch für unternehmerisch tätige Sportvereine und selbstständige Trainer*innen offen ist. Mittel aus diesem Programm müssen nicht zurückgezahlt werden.

Das Antragsformular für die sogenannte NRW-Soforthilfe 2020 ist seit heute verfügbar. Bis Ende Mai können die Mittel angefordert werden. Auf der Internetseite des NRW-Wirtschaftsministeriums finden Sie ausführliche Informationen zu den Voraussetzungen und Förderkriterien. 

www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020     

Sie werden dort zum  zum Anmeldeformular weitergeleitet.  Bitte beachten Sie, dass Anträge ausschließlich online gestellt werden können.

Verzweifeln Sie bitte nicht, wenn das Formular nicht sofort erreichbar ist. Die Nachfrage und Serverauslastung ist offensichtlich sehr hoch. Das Wirtschaftsministerium hat versichert, dass Bund und Land darauf eingerichtet sind, allen förderfähigen Anträgen zu entsprechen.  
 
„Das ist ein großartiger Erfolg für uns alle und ein wichtiger Schritt, um wirtschaftliche Notsituationen durch die Coronakrise in vielen Tausend Sportvereinen in NRW abzuwenden!“, freut sich der Landessportbund Nordrhein-Westfalen. LSB-Präsident Stefan Klett richtet seinen besonderen Dank an die Verantwortlichen in der Staatskanzlei NRW, die sich gemeinsam mit dem LSB für eine solche Lösung stark gemacht haben.

Diesem Dank schließen wir uns sehr gern an.
Kommen Sie gut und gesund in das Wochenende.

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Im Internet und Social-Media-Bereich wimmelt es vor Nachrichten zur Corona-Krise. Auch zur Situation im Pferdesport sind unzählige Informationen zu finden. Problematisch ist, dass sich solide recherchierte Sachbeiträge und alle Formen der meinungsbasierten Äußerungen vermischen. Oftmals wird nicht deutlich, auf welches Bundesland und welche Faktenlage sich eine Meldung, ein Interview oder eine Position bezieht. Das ist zur Einordnung der Relevanz für die eigene Situation wichtig, weil Regeln und Einschränkungen in den Bundesländern voneinander abweichen.

Bitte beziehen Sie Ihre Fragestellungen und Ihr Verhalten stets auf die Maßgaben in Nordrhein-Westfalen.
 

Entscheidungen der Ordnungsämter
Es gibt  in Westfalen die ersten Meldungen von uneinheitlichem Verhalten der Ordnungsbehörden. Wenige Reitanlagen haben im Moment die Situation, dass auch bei korrekter Einhaltung der Maßgaben des NRW-Leitfadens behördlicherseits der Betrieb eingestellt oder ein Reitverbot ausgesprochen wird. Einige Kommunen entwickeln eigene Formen von Leitfäden.

Sollten Sie als Verein oder Betrieb mit so einer Situation konfrontiert werden, informieren Sie bitte Ihren Kreisreiterverband und den Pferdesportverband Westfalen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass es in Nordrhein-Westfalen bei einer landeseinheitlichen Regelung bleibt.

Dennoch gilt: Den Anweisungen der Ordnungsbehörde müssen Sie in jedem Fall Folge leisten und Ihre Mitglieder und Kunden entsprechend informieren.
 

Mit Ideen durch die Krise
Gute Ideen, praktische Lösungen, innovative Konzepte. Die westfälischen Vereine haben sich einiges einfallen lassen, um der Coronakrise nicht tatenlos gegenüber zu stehen. Ihre Aktionen sollten geteilt werden: zum Mut machen, zum Nachmachen, zum Mitmachen…

Die erste Aktion erzählt davon, wie der Dortmunder Reiterverein eine Spendenaktion für seine Schulpferde auf den Weg gebracht hat.  Hier  geht es zur Geschichte.

Wir möchten viele dieser Ideen sammeln und freuen uns über Mails mit Vorschlägen.
 
 
Ausgewähltes für das „Schwarze Brett“
In der Corona-Krise erlebt das „Schwarzen Brett“ seinen zweiten Frühling. Viele Vereine und Betriebe jedenfalls berichten davon, dass alle relevanten Informationen dort ausgehängt werden.
Weil „Kleingedrucktes“ nur mühsam in Erinnerung bleibt, haben wir einige wichtige Botschaften in Aushang-Form gebracht. Dazu gehören beispielsweise Kernaussagen des Leitfadens. Es ist auch ein Vorschlag für die Bekanntmachung des zuständigen Ansprechpartners darunter.

Sie finden die „Aushängeschilder“ in unserm Corona-Downloadbereich.
Scrollen Sie auf der Seite ganz nach unten. Vielleicht finden Sie darunter Botschaften, die für Ihren Betrieb nützlich sind.

 
 
FN-Finanztipp in der Corona-Krise
Die Deutsche Reiterliche Vereinigung hat heute über einem Finanztipp in der Coronakrise informiert. Er bezieht sich auf die Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen. Gern leiten wir diese Information hier weiter. Unternehmen müssen Antrag jedoch noch heute einreichen, wenn die Stundung sich auf den laufenden Monat März beziehen soll.
 
Hier geht es zur Meldung und dem verlinkten Dokument:  Link

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Für Nordrhein-Westfalen sind die neuen Verhaltensmaßgaben, die seit Sonntag (22.3.2020) bekannt sind,  nun in der sogenannten Corona-Schutzverordnung geregelt. Der  Link  führt zum Wortlaut der Rechtsverordnung.

Die befürchtete Ausgangssperre blieb aus, jedoch sind seit Montag weitere Einschränkungen der Sozialkontakte vorgeschrieben. Unter dem Stichwort „Kontaktverbot“ gilt jetzt, dass in der Öffentlichkeit Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen nicht mehr erlaubt sind.

Auch mussten Geschäfte aus zahlreichen Sparten des Einzelhandels schließen. Der Futtermittelhandel ist nicht gefährdet. Tierbedarfsmärkte werden in der Liste von Geschäften geführt, die von Schließungen nicht betroffen sind. Es gibt darum keinen Grund zur Sorge um eine Pferdefutterverknappung. Es gibt auch keinen Anlass für Hamsterkäufe.

Die vollständige Sammlung aller bisherigen Erlasse und Regelungen für das Land Nordrhein-Westfalen finden Sie hier: Link  

 
Die Regelungen des NRW-Leitfadens haben weiterhin Bestand
Vereine, Betriebe und Pferdehalter dürfen weiterhin darauf vertrauen, dass die konkreten Regelungen des  Leitfadens  Bestand behalten. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur-und Verbraucherschutz stellt unter Verweis auf seinen Leitfaden konkretisierend klar:

„Die Landesregierung von NRW hat am 22.3.2020 die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO) verkündet, jeglicher Sportbetrieb auf öffentlichen oder privaten Sportanlagen ist untersagt.
 
Hierunter fallen sowohl Reitställe, die unter den Begriff "Sportanlagen" gefasst werden können, aber auch sonstige landwirtschaftliche Betriebe mit Pferdepensionen (Freizeiteinrichtungen).
 
Es muss dabei jedoch gewährleistet sein, dass die notwendige Grundversorgung der Tiere (Füttern, Pflegen, Bewegen, tierärztliche Versorgung) sichergestellt wird.

 
In Ställen mit "Vollverpflegung", z.B. Ställen, in denen Pferde nicht nur eingestallt, sondern auch zum "Beritt" oder zur Ausbildung abgegeben werden, wird die Grundversorgung der Tiere vollumfänglich durch Mitarbeiter des Betriebes sichergestellt bzw. organisiert. In diesen Fällen ist eine Versorgung und damit ein Zutritt durch Personen, die nicht Mitarbeiter des Betriebes sind, nicht erforderlich.
 
Bei einem landwirtschaftlichen Betrieb mit Pferdepension übernimmt der Pensionsstallbetreiber i. d. R. die Fütterung und Unterbringung des Pferdes. Die Pflege, Bewegung und Sicherstellung einer tierärztlichen Versorgung des Pferdes werden durch den Eigentümer selbst oder eine von ihm mit der Betreuung beauftragte Person übernommen. Da auch diese Tätigkeiten aus Tierschutzgründen erforderlich sind, um eine den Bedürfnissen des Pferdes entsprechende Grundversorgung zu sichern, ist diesen Personen zu gestatten, den Stall zu diesem Zweck - aber auch nur zu diesem Zweck aufzusuchen. Sind in einem Reitstall zur Sicherstellung der notwendigen Grundversorgung der Tiere zeitgleich mehrere Personen anwesend, so liegt darin keine verbotene Zusammenkunft in diesem Sinne. Dabei handelt es sich auch nicht um "Publikumsverkehr", den es zu unterbinden gilt.“
 
Das Ministerium schließt seine Ausführungen mit einem unmissverständlichen Aufruf: Die genannten Personen haben ihren Aufenthalt auf das unbedingt erforderliche Maß zu reduzieren!“

 

 
Ordnungsbehörden kontrollieren verstärkt Reitvereine und Pferdebetriebe
Etliche Vereine und Betriebe berichten von Besuchen des Ordnungsamtes. Die Kontrollen können durchaus mehrfach, bisweilen auch täglich erfolgen. Soweit es dem Pferdesportverband Westfalen bekannt ist, zeigen sich die Amtsvertreter bisher mit den ergriffenen Schutzmaßnahmen und der Umsetzung der Maßgaben zufrieden.

Wir wiederholen unsere dringende Empfehlung, in eventuellen Gesprächen mit Behördenvertretern ausdrücklich den Bezug zu dem NRW-Leitfaden herzustellen, der als Dokument eines Landesministeriums erkennbar ist. Sollten Behörden vor Ort abweichende Entscheidungen treffen, bewahren Sie bitte Ruhe. In einem nachgelagerten Gespräch lassen sich etwaige Missverständnisse besprechen.


Was passiert bei Zuwiderhandlungen?
 Verstöße gegen die Coronaschutz-Verordnung werden geahndet. Das Land Nordrhein-Westfalen hat dazu einen entsprechenden Katalog herausgegeben. Dort liest man beispielsweise mit Bezug auf  §3 Absatz 2 (Regelungen für Sportvereine und Sportstätten), dass der Regelsatz für die Durchführung von Sportveranstaltungen und Versammlungen 1.000 Euro beträgt. Auch die Teilnahme wird geahndet. In diesem Fall werden je Teilnehmer 250 Euro fällig.
Hier geht es zum Bußgeldkatalog .


 
NRW-Soforthilfe für Kleinbetriebe, Freiberufler und Solo-Selbstständige
In einem live-übertragenen Pressebriefing hat NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart am Nachmittag (25.3.2020) Informationen zur Umsetzung der Sofortmaßnahmen des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes bekannt gegeben. Für die Antragsstellung versprach er ein einfaches und digitales Verfahren. Es wird ab Freitagmittag um 12 Uhr auf der Internetseite des NRW-Wirtschaftsministeriums   online zur Verfügung stehen.

Kleinunternehmen, Angehörige der Freien Berufe, Gründern und Solo-Selbstständigen wird folgende Unterstützung zur Vermeidung von finanziellen Engpässen in den folgenden drei Monaten gewährt:

9.000 Euro: bis zu fünf Beschäftigte (Bundesmittel)
15.000 Euro: bis zu zehn Beschäftigte (Bundesmittel)
25.000 Euro: bis zu fünfzig Beschäftigte (Landesmittel)

Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden.
Weitere Informationen zu dem Programm gibt es hier:  Link  

 
 
Konferenz der Kreisreiterverbände: Bestandsaufnahme zur Corona-Krise
Am Montagabend (24.3.2020) haben Vorstandsvertreter aus Westfalens Kreisverbänden mit dem PV-Präsidium und dem PV-Vorstand im ungewöhnlichen Format einer Telefonkonferenz zusammengefunden. Knapp 40 Teilnehmende haben den derzeitigen Sachstand erfasst und zusammengetragen, ob und welche besonderen Herausforderungen sich in den Landkreisen und kreisfreien Städten ergeben. Fragen, mit denen Vereine und Betriebe sich an ihren Kreisverband wenden, werden in den kommenden Tagen in Form einer FAQ-Liste beantwortet.

Ein wichtiger Tenor war der Eindruck aus den Kreisverbänden, dass die bestehenden Einschränkungen und Regeln von den Pferdesportvereinen und Betrieben verstanden, akzeptiert und verantwortungsbewusst umgesetzt werden.

 

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die Bundesregierung und die Landesregierungen haben vor wenigen Stunden weitere Corona-Maßnahmen bekannt gemacht. Es ist dabei nicht zur Verhängung von Ausgangssperren gekommen, jedoch gilt nun ein Kontaktverbot.

Am Sonntagabend war die entsprechende Verordnung der Landesregierung, in der die Details geregelt werden, noch nicht verfügbar. Ob sich im Hinblick auf die aktuellen NRW-Regelungen zur Versorgung der Pferde ( NRW-Leitfaden ) auf Grund des Kontaktverbotes oder aus anderen Gründen Veränderungen ergeben, ist daher noch nicht zuverlässig zu klären.

Sobald als möglich werden wir Sie auf diesem Weg darüber informieren.


Durchsetzung der geltenden NRW-Regelungen zur Versorgung von Pferden
Einige Betriebsleiter und Vertreter von Vereinsvorständen haben um Unterstützung gebeten, weil sie im Alltag mit Kunden oder Mitgliedern konfrontiert werden, die sich der Einhaltung der vorgeschriebenen Regeln entziehen.

Wir werden uns in der kommenden Woche darum bemühen, zu den Handlungsmöglichkeiten in solchen Fällen vertiefende Informationen und Material bereit zu stellen.

Für den Moment  möchten wir unterstreichen, dass Betriebe und Vereine solche Zuwiderhandlungen nicht dulden sollten und sich ihrer besonderen Verantwortung bewusst sein müssen. Im Leitfaden des NRW-Ministeriums heißt es dazu:

„Für die Umsetzung und Einhaltung der notwendigen Regeln bedarf es einer verantwortlichen Leitung. In Pensionsbetrieben und Reitschulen ist das in der Regel der Betriebsleiter. Bei Vereinen liegt die Verantwortung in den Händen des Vorstandes. Bei Bedarf kann die Aufgabe an geeignete Personen delegiert werden.“

Sofern vernünftige Gespräche mit Uneinsichtigen nicht fruchten, muss ggf. über weitergehende Maßnahmen nachgedacht werden. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung schreibt im Zusammenhang mit der Durchsetzung der Regeln: “Der Betreiber/Besitzer der Anlage hat das Hausrecht. Zum gesundheitlichen Selbstschutz bzw. zum gesundheitlichen Schutz seiner Kunden hat er demnach das Recht, Personen der Anlage zu verweisen bzw. diese nicht betreten zu lassen.“

Bitte nehmen Sie die zuverlässige und vollständige Umsetzung der Regeln sehr ernst.

Kommen Sie gut und gesund in die neue Woche!
 

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es gibt gute Nachrichten!
Heute haben sich Andrea Milz (Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt) und Stefan Klett (Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen) mit einer Videobotschaft gemeldet. Darin informieren sie über erste Schritte zur kommenden Unterstützung für Vereine.

Gefahr von Insolvenzen abwenden
Mit Bezug zu dem 25 Milliarden Euro-Programm der Landesregierung NRW zur Hilfe für die Wirtschaft betont  Andrea Milz: "Wirtschaft ist überall da, wo man sich wirtschaftlich betätigt. Das kann auch vor Ort bei Ihnen in den Vereinen sein."  Stefan Klett begrüßte es ausdrücklich, dass auch die unternehmerische Arbeit der Vereine mit in den Blick genommen wird. Wörtlich sagte er: "Denn viele Vereine werden jetzt durch ausfallende  Einnahmequellen in Bedrängnis geraten und hier gilt es zu verhindern, dass möglicherweise Insolvenzen nahen."

Selbstständige Übungsleiter sollen als "Solo-Selbstständige" gelten
Übungsleiter, die in den Vereinen das Training leiten, sind  teils als Selbstständige tätig und deswegen auch von den Einnahmen abhängig. Die Staatssekretärin machte deutlich, dass solche Übungsleiter ihrer Auffassung nach unter den Begriff der "Solo-Selbstständigen" fallen. Sie habe bereits in Richtung des NRW-Wirtschaftsministeriums als auch in Richtung Berlin kommuniziert , dass die Übungsleiter zu den Berufsgruppen zählen müssten, die auf Unterstützung hoffen dürfen.

Vereine in akuter Not sollen sich melden
Vereine, die in finanzieller Hinsicht unmittelbar an eine kritische Grenze kommen, sollen sich unter der eigens eingerichteten E-Mail-Adresse vereinsnotfall@lsb.nrw  melden.

Es gehe nun darum, den Unterstützungsbedarf zu erfassen. An Vereine in Not gerichtet sagte Stefan Klett wörtlich: "Uns ist ganz wichtig, dass wir die Bedarfe definieren können.  Meldet euch unter dieser Adresse, dass wir wissen, wo wir konkret wie helfen können und müssen und wollen".  Auch Andrea Milz betonte wie wichtig es sei, den Unterstützungsbedarf möglichst genau abschätzen zu können.

Appell an alle Vereinsmitglieder
Zum Abschluss appellierte Stefan Klett an alle Vereinsmitglieder und bat sie um Solidarität. 
"Haltet eurem Verein die Stange, haltet keine Mitgliedsbeiträge zurück" forderte der Präsident die Sporttreibenden in Nordrhein-Westfalen auf. Ausdrücklich bat er außerdem darum, sich der aktuellen gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen. "Bleibt zu Hause, haltet Abstand!"

Hier  geht es zur Videobotschaft.

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eine turbulente Woche nähert sich ihrem Ende.
Den Pferdehaltern in Nordrhein-Westfalen hat sie am Mittwoch eine wichtige Änderung beschert, denn seitdem gibt es einen eindeutigen Handlungsleitfaden, der die Versorgung der Pferde unter einschränkenden Bedingungen klärt.

Nordrhein-Westfalen hat damit sehr frühzeitig und schnell auf die Situation und die Sorgen der Pferdehalter reagiert. In dem Leitfaden heißt es:

„Pferdesportvereine, Pferdebetriebe und Pferdehalter haben unter der Maßgabe des Tierschutzes die Aufgabe, dennoch die Versorgung der Pferde im Rahmen der Grundbedürfnisse einschließlich der Bewegung sicherzustellen. Dabei sind die Belange des Infektionsschutzes zwingend zu berücksichtigen.“

Viele Vereine, Betriebe und Pferdehalter machen sich angesichts möglicher Ausgangssperren erneut Gedanken, welche Auswirkungen das auf die Möglichkeiten der Pferdeversorgung haben könnte. Zwar kann das mangels Erfahrung mit der Situation nicht vorausgesagt werden. Fest steht aber: Erst vor wenigen Tagen haben die zuständigen Behörden in NRW eine gute Lösung gefunden, um die Belange des Tierschutzes und die Notwendigkeiten des Infektionsschutzes in einen angemessenen Ausgleich zu bringen. Es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass die Entscheidungsträger nicht auch unter einer neuen Ausgangslage einen vernünftigen und gangbaren Lösungsweg finden.
Sollte es zu einer Ausgangssperre kommen, werden wir uns umgehend kümmern und Sie informieren.

FN-Präsident wendet sich mit einem offenen Brief an alle Pferdeleute
Breido Graf zu Rantzau, Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, fordert alle Pferdesportler und Pferdezüchter dazu auf, ihren Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise zu leisten. In seinem offenen Brief unterstreicht er, dass niemand weiß, ob und wie jeder Einzelne die Lage bewältigen wird.  Nur eines sei klar: „Auch wir Reiter, Fahrer, Voltigierer, Pferdebesitzer, Züchter, Ausbilder, Turnierfachleute, Betreiber von Pferdebetrieben und Vereinsmitglieder müssen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und unseren Teil dazu beitragen, damit wir die Krise so schnell und so gut wie möglich überstehen. Auch wenn dies an der ein oder anderen Stelle einen drastischen Einschnitt in unser gewohntes Leben bedeutet.“

Hier geht es zum offenen Brief


Bitte an jugendliche Sportler: „Geht mit gutem Beispiel voran“
Mit einem eindringlichen Appell wendet sich Jens Wortmann an alle jungen Engagierten und jugendliche Sportler in den Sportvereinen. Der Vorsitzende der Sportjugend Nordrhein-Westfalen verurteilt die vielen Menschenansammlungen, bei denen nicht nur, aber insbesondere junge Menschen zu finden sind. Er bittet jugendliche Sportler aus Nordrhein-Westfalen darum, mit gutem Beispiel voran zu gehen und soziale Kontakte zu meiden.

Hier geht es zum Appell.


Kreative Ideen für einen veränderten Alltag
Neue Ideen zur Gestaltung des eingeschränkten Alltags schießen momentan wie Pilze aus dem Boden. Besonders in der Sportwelt werden Bewegungsangebote und Trainingsformen kurzerhand ins Wohnzimmer verlegt. Das geht zwar nicht mit den Pferden, aber für die Reiter gibt es jetzt eigentlich keine Ausrede mehr, um sich ausgiebig der eigenen Fitness zu widmen. Unsere PV-Breitensportreferentin und Sportwissenschaftlerin Judith Schleicher hat dazu eigens ein Programm mit dem vielversprechenden Namen „PV-Power-Workout“ vorbereit. Teil 1 ist heute erschienen, der nächste Teil folgt am Montag. 
Der  Link  führt  zur Anleitung, die auch über Instagram und Facebook geteilt werden kann.
Instagram: pferdesport_westfalen , Facebook: Pferdesportverband Westfalen

Sollten sich am Samstag und Sonntag keine Veränderungen ergeben, die eine kurzfristige Information erfordern, wird der Newsletter eine kleine Pause einlegen. Wenn es erforderlich wird, sind wir kurzfristig online.

Allen Lesern wünschen wir ein entspanntes Wochenende, soweit es eben in diesen ungewöhnlichen Zeiten möglich ist. Bleiben Sie gesund und bleiben Sie zu Hause (sobald die Pferde versorgt sind)

Ihr Team vom Pferdesportverband Westfalen

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Sie haben heute vielfach positives Feedback zu dem Leitfaden geäußert, den das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz veröffentlicht hat. Er hat die Sorge um eine drohende Versorgungsproblematik der Pferde deutlich mindern können. Das ist eine große Erleichterung für alle Pferdehalter, Vereine und Betriebsleiter.

Fatal wäre nun allerdings, wenn die Maßgaben des Leitfadens nach eigenem Gusto ausgelegt werden. Es muss klar sein, dass er keinesfalls die bestehenden Beschränkungen aufhebt. Vielmehr ermöglicht er ausschließlich die tiergerechte Versorgung und Bewegung, die zügig erfolgen soll. Die Fortsetzung des normalen Trainingsbetriebs und die Erteilung von Reitunterricht sind nicht möglich und nicht legitimiert. Bitte respektieren Sie diese Bedingungen und tragen Sie zu ihrer Einhaltung bei. Vereinzelt scheint die strikte Umsetzung bereits durch die Ordnungsbehörden kontrolliert zu werden.
 
Finanzielle Folgen der Corona-Krise belasten erheblich
Der Pferdesportverband Westfalen erhält täglich etliche Mails und Anrufe, in denen Vereine, Betriebe und Einzelpersonen ihre Sorgen um die unmittelbare Zukunft äußern. Sie machen dabei die oftmals existenzbedrohende Situation deutlich und fragen nach Unterstützungsmöglichkeiten. Zwar gibt es dazu im Moment noch wenig konkrete Antworten, doch es beginnen jetzt ordnende Maßnahmen, mit denen die Situation und das Ausmaß der Schwierigkeiten erfasst wird.

Heute Abend haben wir dazu eine umfangreiche E-Mail von Stefan Klett und Christoph Niessen erhalten. Der darin enthaltene Brief des Präsidenten und des Vorstandsvorsitzenden des Landessportbundes beginnt mit dem Satz: „In der vorliegenden Extremsituation wollen wir Sie und die Sportvereine in NRW informieren, unterstützen und finanzielle Schäden soweit wie möglich abwenden.“

Das ist sicher kein Versprechen, dass nun jeder Situation abgeholfen werden kann. Es ist aber die deutliche Botschaft, dass der Landessportbund all seine Kraft dafür einsetzen wird, die Vereine zu unterstützen.
 
Wie ist die Situation der Vereine?
Aus zwei Perspektiven soll die Situation der Pferdesportvereine kurzfristig erfasst werden. Ein sehr wichtiger Blickwinkel betrifft die Schul- und Voltigierpferde. Ihnen gilt die Sorge vieler Vereine zuerst, denn wenn keinerlei Einnahmen generiert werden, kann es dazu kommen, dass die Haltung der Vereinspferde gefährdet ist. Um die Gesamtsituation der Schulpferde in Westfalen zu erfassen, wird der Pferdesportverband Westfalen sich in den kommenden Tagen mit der Bitte um entsprechende Informationen an seine Mitglieder wenden. Das wird in Form einer Online-Befragung passieren. Schon heute bitten wir Sie, sich daran zu beteiligen.
 
Der Landessportbund bereitet eine flächendeckende und detaillierte Erfassung notwendiger Informationen vor, mit denen er die Landesregierung bei dem notwendigen Blick auf die Vereine unterstützen wird. Dazu werden Sie rechtzeitig alle Informationen erhalten.
 
Der Landessportbund hat uns heute zudem darum gebeten, ihm solche Vereine zu melden, dieunmittelbar von einer existenziellen Notlage betroffen sind. Sollte Ihr Verein sich in solch einer akuten, bedrohlichen Situation befinden, wenden Sie sich bitte möglichst per E-Mail an:
Brigitte Hein, E-Mail: hein@pv-muenster.de

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Vereine, Pferdebetriebe und Pferdehalter aus NRW haben jetzt die Sicherheit, dass ihre Pferde in der aktuellen Corona-Krise weiterhin tiergerecht versorgt werden können.

Das federführende Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen hat in Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und der NRW-Staatskanzlei einen Leitfaden herausgegeben, der die Belange des Infektionsschutzes und des Tierschutzes in einen angemessenen Einklang bringt.

Der Leitfaden informiert über die Rahmenbedingungen und stellt klare Regeln zum Infektionsschuzt auf.
Es geht ausdrücklich nicht um die Aufrechterhaltung des Sportbetriebs, sondern um die Sicherstellung des Tierwohls.

Der Leitfaden ist unter dem folgenden Link zu finden.

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Die Auswirkungen der Corona-Krise werden nun zunehmend sichtbar.
Besorgt sind besonders Vereine und Betriebe mit Schulpferden. Deren Angebote sind von den gestrigen Beschränkungen durch Bundesregierung stark betroffen. Sorgen bereiten die fehlenden Einnahmen, die durch die Ausfälle erwartet werden. Kurzfristig müssen zudem Lösungen für die notwendige Versorgung und Bewegung der Schulpferde gefunden werden.

Uns haben heute zahlreiche Mails und Anrufe erreicht, in denen Vereine und Betriebe ihre Sorgen dargestellt haben. Dafür sind wir dankbar, denn es hilft, einen guten Überblick über die Probleme und Herausforderungen zu erhalten. Bisher ist es allerdings nur selten möglich, die erhoffte Antwort oder Lösung unmittelbar zu liefern. Vielmehr ist es notwendig, die Fragen und Problemstellungen systematisch anzugehen. Damit haben wir begonnen.

Besonders häufig erreichen uns Fragen zu den Möglichkeiten der staatlichen Unterstützung. Leider stehen dazu noch keine verlässlichen Informationen zur Verfügung. Wir halten Sie informiert, sofern und sobald sich das ändert.
 
Terminverschiebungen von Turnieren
Es spricht für die positive, zupackende Grundhaltung der Westfalen, dass einige Vereine sich bei notwendigen Turnierabsagen unmittelbar Gedanken über einen alternativen Veranstaltungstermin machen. Darüber freuen wir uns! Mit Blick auf den bestehenden Terminkalender bedarf eine mögliche Neu-Terminierung einer sorgfältigen Abstimmung. Vereine, die einen Nachholtermin anviesieren, werden gebeten, Kontakt zur KLW aufzunehmen.
 
Fehlerhafter Link im Newsletter vom 16.3.2020
Leider enthielt der Newsletter vom 16.3.2020 einen nicht funktionierenden Link. Hier kommt nun der zweite Versuch.  Dieser Link führt zum FN-Positionspapier mit Gedanken zur Versorgung und Bewegung der Pferde unter der Maßgabe der gestern von der Bundesregierung ausgesprochenen Einschränkungen.

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Pferdesportvereine und Mitgliedsbetriebe,

am späten Nachmittag des heutigen Tages hat die Bundesregierung angesichts der Corona-Epidemie weitere Beschränkungen von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich bekannt gemacht. Demnach ist nunmehr bundeseinheitlich geregelt, dass der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen zu schließen ist. Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sind verboten. Der Link führt zur Pressemeldung der Bundesregierung.

Selbstverständlich muss die angemessene Versorgung einschließlich der ausreichenden Bewegung der Pferde weiterhin möglich sein. Hierzu hat die FN eine Position formuiert, die Sie hier nachlesen können.

Wir gehen davon aus, dass diese notwendige Versorgung der Pferde nicht in Frage gestellt wird und werden uns zusätzlich mit den zuständigen Landesbehörden in NRW in Verbindnung setzen. Hierzu werden wir Sie informiert halten.

Spielraum für die Aufrechterhaltung des regulären Betriebs mit dem  Reit-, Fahr- und Voltigierunterricht  oder anderen Gemeinschaftsaktivitäten ist in der aktuellen Regelung nicht mehr zu erkennen. Das wäre mit der angestrebten Reduzierung der Sozialkontakte auch nicht in Einklang zu bringen. 

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Vorstandsmitglieder der westfälischen Pferdesportvereine,

am heutigen Sonntag hat das Land NRW weitere Einschränkungen des Alltags bekannt gegegen.
Zu den neuen Regelungen gehört  auch das Verbot von Zusammenkünften in Sportvereinen. 
Es wird ab Dienstag gelten.

Viele Vereine haben in den letzten Tagen mit außerordentlich hohem Verantwortungsbewusstsein bereits aus Eigeninitiative das Voltigiertraining und den Schulpferdeunterricht abgesagt.
Weitere werden nun folgen müssen.

Gleichzeitig entstehen jetzt im Hinblick auf die die angemessene und notwendige Betreuung der Pferde Fragen. Sie führen verständlicherweise zu Verunsicherungen.  Wir werden uns darum bemühen, zum Beginn der Woche die notwenigen  Antworten zusammenzutragen und halten Sie informiert.

Der Link führt zur Pressemitteilung mit den neuen Regelungen, die auf der Homepage des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales veröffentlicht ist.
Link zur Pressemitteilung

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Neuer Erlass zur Durchführung von Veranstaltungen mit weniger als 1000 Personen

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen (MAGS) hat am Freitagnachmittag (13.3.2020), eine weitere einschränkende Regelung veröffentlicht. Sie ergänzt den bereits bekannten Erlass zum Verbot von Großveranstaltungen ab 1000 Personen. Betroffen sind nun alle Veranstaltungen, auch wenn weniger als 1000 Personen teilnehmen. Der bis dahin bestehende Ermessensspielraum der zuständigen Behörden wird deutlich eingeschränkt. In der Regel wird eine Absage oder mindestens eine Verschiebung von Veranstaltungen die Folge sein.

Ausgenommen sind lediglich notwendige Veranstaltungen, insbesondere solche, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und vorsorge dienen. Im Hinblick auf Turniere und andere Veranstaltungen von Pferdesportvereinen werden sich diese Ausnahmekriterien nicht anwenden lassen.

Der Erlass wird damit einem vollständigen Stopp aller Veranstaltungen im Pferdesport gleichkommen. Diese Änderung der Sachlage kann dazu führen, dass die zuständigen Behörden bereits ausgesprochene Genehmigungen wieder zurücknehmen oder eine laufende Veranstaltung vorzeitig beenden. Das ist an diesem Wochenende mehrfach geschehen.

Der Erlass beinhaltet kein Zeitfenster und ist bis auf Weiteres gültig.

Den Wortlaut des Erlasses finden Sie auf der Homepage des MAGS.
Link zum Erlass


Turnierabsagen bei der KLW melden
Bitte beachten Sie, dass keine automatische Absage von Turnieren möglich ist. Wenn Sie eine Turnierveranstaltung abmelden müssen, senden Sie bitte eine kurze Mail an die Kommission für Pferdeleistungsprüfungen in Westfalen (KLW). Die Mitarbeiter leiten die Meldung an die FN weiter, damit das Turnier im Nennung-Online-System der FN entsprechend gekennzeichnet wird.

E-Mail-Kontakte für Abmeldungen:
Sandra Kiffe:  kiffe@pv-muenster.de
Ulrich Kohaus: kohaus@pv-muenster.de
Editha Ludewig: ludewig@pv-muenster.de

 

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Links zu Corona

Hilfreiche Links und Informationen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung hat einige häufig gestellte Fragen zum Coronavirus zusammengestellt und beantwortet:

  • Wer entscheidet, ob eine Pferdesport-Veranstaltung in Deutschland stattfinden darf oder nicht?
    Massenveranstaltungen können dazu beitragen, das Virus schneller zu verbreiten, schreibt das Robert-Koch-Institut. Daher kann je nach Einzelfall das Absagen, Verschieben oder die Umorganisation von Massenveranstaltungen gerechtfertigt sein, um der vorrangigen Gesundheitssicherheit der Bevölkerung Rechnung zu tragen. Das Robert-Koch-Institut stellt ein Dokument mit allgemeinen Prinzipien der Risikoeinschätzung und ‎Handlungsempfehlung für Großveranstaltungen zum Download zur Verfügung.

    Die FN empfiehlt allen Veranstaltern in Eigenverantwortung darüber zu entscheiden, ob ihre Veranstaltung wirklich stattfinden soll. Seuchenbekämpfung ist eine staatliche Angelegenheit. Wie aktuell zu beobachten, können die zuständigen Behörden die Bewegungsfreiheit von Personen einschränken und einzelne Einrichtungen oder ganze Ortschaften unter Quarantäne stellen. Im Fall der Fälle können die zuständigen Behörden Veranstaltungen aller Art untersagen oder mit Auflagen belegen. Zuständige Behörden sind in diesem Fall die örtlichen Gesundheitsämter. Sie unterstehen den Weisungen der Gesundheitsbehörden der Länder sowie dem Bundesministerium für Gesundheit. Veranstaltern, die Turniere ausrichten und Gäste aus Risikogebieten erwarten, empfehlen wir, frühzeitig mit dem zuständigen Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen. Diese Kontaktaufnahme sollte im Vorfeld der Anreise der Teilnehmer geschehen. Zuständig ist das Gesundheitsamt des Landkreises, in dem die Veranstaltung stattfindet. Die Ämter halten zum Teil auch spezifische Informationen zu den einzelnen Landkreisen bereit. Über diesen Link kann das zuständige Gesundheitsamt per Postleitzahl ermittelt werden https://tools.rki.de/PLZTool/

    Zudem sollten Turnierveranstalter eine Verschiebung des Nennungsschlusses näher an den Veranstaltungsbeginn in Betracht ziehen, um maximale Flexibilität in Bezug auf eine Absage zu erreichen. Laut Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) ist es möglich, den Nennungsschluss auf maximal fünf Tage vor Beginn des Turniers zu legen. Turnierveranstalter, die sich für eine Absage entscheiden, müssen dies der zuständigen Landeskommission mitteilen. Dies sollte nach Möglichkeit vor dem Nennungsschluss geschehen, damit der Einzug der Nenngelder noch gestoppt werden kann. Hier gibt es eine Übersicht der Landeskommissionen. Die Landeskommissionen müssen wiederum zeitnah die FN über die Absage informieren, damit diese im Online-Nennungssystem NEON eingetragen werden kann. Alle Teilnehmer, die bisher für das entsprechende Turnier genannt haben, werden durch das System automatisch über die Absage informiert. Müssen Turniere abgesagt werden, erhebt die FN keine Veranstaltergebühren. Sobald die Veranstaltung in NeOn als „abgesagt“ gekennzeichnet ist, wird dem Turnierverwalter in NeOn, an der Stelle wo auch die Nennungsdaten heruntergeladen werden, eine Datei mit Daten zur Rückabwicklung zur Verfügung gestellt (siehe dazu auch FAQ von NeOn unter www.nennung-online.de/faq/turnierverwaltung/68).

    Ob und wo Turniere abgesagt werden müssen, ist dem FN-Nennungssystem NEON (www.nennung-online.de) zu entnehmen oder kann direkt bei den Veranstaltern sowie den zuständigen Landesverbänden erfragt werden. Hier gibt es eine Übersicht der Landesverbände.
     
  • Wie können Turnierveranstalter Teilnehmer und Zuschauer informieren?
    Turnierverwalter können in NeOn „Wichtige Informationen“ bereitstellen. TORIS unterstützt beim Versenden von Informationen an Teilnehmer/Richter (Übersichten-Listen > Veranstaltung Vorbereitung > Briefe / Email-Exportdatei)
  • Liegt ein Fall höherer Gewalt vor, wenn eine Veranstaltung wegen des Coronavirus abgesagt wird?
    Ob sich ein Veranstalter auf das Vorliegen „höherer Gewalt“ berufen kann, muss von Einzelfall zu Einzelfall entschieden werden. Als höhere Gewalt bezeichnet man ein „betriebsfremdes, von außen herbeigeführtes Ereignis, das unvorhersehbar und ungewöhnlich ist, und das mit wirtschaftlich erträglichen Mitteln auch durch die äußerste, nach der Sachlage vernünftigerweise zu erwartenden Sorgfalt nicht verhütet oder unschädlich gemacht werden kann.“ Grundsätzlich können Epidemien und Seuchen durchaus als höhere Gewalt aufgefasst werden. Dies gilt jedenfalls dann, wenn die zuständige Gesundheitsbehörde eine Veranstaltung aufgrund des Coronavirus untersagt und der Veranstalter nicht bereits bei Abgabe der Ausschreibung damit rechnen musste. Anders wird die Sache zu beurteilen sein, wenn ein Veranstalter seine Veranstaltung allein aus Furcht vor dem Virus absagen möchte. In diesem Fall wird er sich nicht auf höhere Gewalt berufen können.
     
  • Wie werden Kosten im Falle einer Absage eines Turnieres oder einzelner Prüfungen rückabgewickelt?

    Das kommt darauf an, ob ein Fall höherer Gewalt vorliegt. Liegt keine höhere Gewalt vor, kann die Ausschreibung unter Umständen laut Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) bis sieben Tage nach Nennungsschluss zurückgezogen werden. Die Teilnahmegebühren sind dann vollständig zurückzubezahlen (vgl. § 32 Ziff. 1 LPO).

    Im Falle höherer Gewalt können Turniere und Prüfungen mit Genehmigung der zuständigen Stelle abgesagt werden. Die zuständigen Stellen sind vor Beginn der Veranstaltung FN und Landeskommission (LK), während einer laufenden Veranstaltung FN und LK-Beauftragter (vgl. § 32 Ziff. 5 LPO). Sofern ein Turnier oder Prüfungen aufgrund von höherer Gewalt abgesagt werden müssen, ergibt sich aus der LPO konkret, welcher Anteil an Nenngeldern beim Veranstalter verbleibt, damit dieser seine bereits getätigten Kosten decken kann, und welcher Anteil an den Teilnehmer/Nenner zurückzuzahlen ist.

    Bei Absage bis Nennungsschluss (bzw. ca. 2 Tage nach Nennungsschluss) erfolgt keine Abbuchung des Nenngeldes durch die FN.

    Bei Absage nach Nennungsschluss (d.h. das Geld wurde von der FN bereits von den Nennern abgebucht und an den Veranstalter überwiesen), muss der Veranstalter das Nenngeld an die Nenner/Teilnehmer zurückerstatten.

    Die Abrechnungspraxis sieht laut § 26.2.3 LPO dann folgendermaßen aus: Wenn eine oder mehrere Prüfungen aufgrund von höherer Gewalt abgesagt werden müssen, verbleiben dem Veranstalter 3 Euro je reserviertem Startplatz, bei Vielseitigkeits-Prüfungen sind es 10 Euro. Den darüber hinausgehenden Anteil des Nenngeldes muss der Veranstalter dem Nenner/Teilnehmer erstatten. Der Teilnehmer erhält demnach seine Kosten abzüglich des Veranstalteranteils und abzüglich der 0,85 Cent FN-Nennungsgebühr zurück. Letztere bleibt bei der FN, da das Nennungssystem genutzt und die Nennung bearbeitet wurde. Ob die LK-Gebühr zurückgezahlt wird, hängt von den einzelnen Landeskommissionen ab und ist bei diesen zu erfragen. Hier gibt es eine Übersicht der Landeskommissionen mit Kontaktdaten.
     

  • Welche Schäden drohen einem Veranstalter, wenn eine Veranstaltung wegen des Coronavirus abgesagt werden muss?
    Der wahrscheinlichste Fall eines Schadens sind sogenannte frustrierte Aufwendungen. Diese kommen zustande, wenn ein Veranstalter zur Vorbereitung der Veranstaltung bereits Dinge angeschafft oder Dienstleister beauftragt hat. Teilweise wird sich der Veranstalter von diesen Verträgen wieder lösen können, weil mit der zwangsweisen Absage der Veranstaltung die Geschäftsgrundlage für die Anschaffung bzw. Dienstleistung weggefallen ist. In anderen Fällen kann er auf seinen Aufwendungen sitzen bleiben, wenn zum Beispiel bei Vertragsschluss nicht klar war, dass die Anschaffung/der Auftrag explizit für die Durchführung der Veranstaltung getätigt worden ist oder eine Rückabwicklung schlicht nicht möglich ist. Ein Haftungsschaden wegen Schadensersatzansprüchen von Teilnehmern o.ä. ist dem gegenüber unwahrscheinlich, weil in Fällen höherer Gewalt das erforderliche Verschulden des Veranstalters nicht vorliegt. Sonstige Kostenregelungen für Veranstalter ergeben sich aus den jeweiligen Verträgen mit Dienstleistern und Partnern.
     

  • Tritt eine Versicherung ein, wenn einem Veranstalter wegen einer Absage der Veranstaltung aufgrund des Coronavirus Schäden verbleiben?
    Das kommt auf die Schadensform im Einzelfall und auch auf das Zustandekommen des Schadens an. Viele Versicherungsbedingungen schließen eine Haftung der Versicherung bei höherer Gewalt allerdings aus. Einzelfragen können letztlich nur von der jeweiligen Versicherung beantwortet werden.

Das muss jeder Sportler für sich im Einzelfall entscheiden. Die FN rät davon ab, in Risikogebiete zu reisen. Dies gilt wegen der individuellen gesundheitlichen Gefahren und darüber hinaus auch wegen der zu erwartenden unklaren Rückreiseoptionen bzw. Quarantänerisiken.

Eine aktualisierte Liste der Risikogebiete veröffentlicht das Robert-Koch-Institut unter diesem Link: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Aktuelle Reisehinweise und Informationen für Reisende hält das Auswärtige Amt bereit: 
www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762

Hierzu einige Erklärungen: Die chinesische und die italienische Regierung haben eingreifende Maßnahmen umgesetzt, die die Reisefreiheit der Bevölkerung (nicht nur der einheimischen) aufhebt. Es können jederzeit weitere Gebiete mit Reiseeinschränkungen hinzukommen. Welche dies sein könnten, ist nicht absehbar. Hinzu kommt, dass zahllose Fluglinien ihre Verbindungen in Risikogebiete eingestellt haben. Es ist durchaus möglich, dass eine Reise in ein Risikogebiet noch organisiert werden könnte, die Ausreise hingegen aber blockiert wird, sei es durch Auflagen der Regierungen oder durch das schlichte Fehlen von Flugkapazitäten. Reisende aus China oder anderen Risikogebieten müssen damit rechnen, in den Zielländern in Quarantäne genommen zu werden. Mehrere Länder, darunter auch Deutschland, setzen ähnliche Maßnahmen für Menschen um, die aus Risikogebieten zurückkehren. Auch dadurch ist mit erheblichen Einschränkungen der persönlichen Freiheit und damit auch der Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten im Bereich des Sports zu rechnen.

Prof. Bernd Wolfarth, Mannschaftsarzt des DOSB, gibt in regelmäßigen Aktualisierungen eine Einschätzung in Bezug auf die Coronavirus-Epidemie.

Das ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. FN und DOKR haben alle Eigenveranstaltungen von 16. März bis 30. April 2020 abgesagt. Dazu gehören zum Beispiel alle Trainings- und Sichtungsmaßnahmen, Konferenzen, Tagungen, Symposien, PM-Seminare sowie der Parlamentarische Abend in Berlin. Die FN empfiehlt allen Veranstaltern in Eigenverantwortung darüber zu entscheiden, ob ihre Veranstaltung wirklich stattfinden soll und sich an den politischen Vorgaben, also Erlässen und Sonderregelungen, ihres Bundeslandes zu orientieren.

Wie werden Kosten im Falle einer Absage von Abzeichen- oder Ausbilder-Lehrgängen rückabgewickelt?
Bei Abzeichen- und Ausbilder-Lehrgängen gilt folgende Regel: Wird ein Lehrgang kurzfristig wegen des Coronavirus von einer Behörde verboten, wird seine Durchführung für den Veranstalter unmöglich. Der Veranstalter wird dann von seiner Verpflichtung zur Durchführung des Lehrgangs frei. Demgegenüber verliert er aber auch seine Ansprüche auf die Teilnahmegebühr. Eventuell bereits bezahlte Teilnahmegebühren müssen zurückgezahlt werden. Generell sind für Abzeichen- und Ausbilder-Lehrgänge die Landesverbände zuständig. Sie erheben von den Veranstaltern, in der Regel Vereine oder Betriebe, eine Bearbeitungsgebühr. Ob diese im Falle einer Absage erstattet wird, hängt von der jeweiligen Gebührenordnung der Landesverbände ab. Dies ist bei den einzelnen Verbänden zu erfragen. Hier gibt es eine Übersicht der Landesverbände mit Kontaktdaten.

Laut HLP-Richtlinien können Prüfungsdurchgänge und Sportprüfungen aufgrund höherer Gewalt ausfallen. Für Sportprüfungen ist geregelt, dass die Gebühren zurückerstattet werden, wenn die Prüfung aufgrund höherer Gewalt nicht durchgeführt werden kann. Bei Veranlagungsprüfung und 50-Tage-Test ist geregelt, dass die Verwaltungsgebühr in jedem Fall bei der FN verbleibt. Die Prüfungsgebühr wird bei Nicht-Anlieferung des Hengstes zurückerstattet. Bei den langen Prüfungsformen wird zwischen Prüfstation und Anmelder zusätzlich ein Dienstvertrag (u.a. für die Unterbringung des Pferdes) abgeschlossen. Wird die Veranstaltung kurzfristig wegen des Coronavirus von einer Behörde verboten, wird ihre Durchführung für den Veranstalter unmöglich. Damit dürfte in aller Regel die Geschäftsgrundlage für den abgeschlossenen Dienstvertrag gestört sein. Die Parteien können dann von dem Dienstvertrag zurücktreten. Ihre vertraglichen Primärleistungspflichten erlöschen damit. Eventuell bereits geleistete Zahlungen müssen zurückgewährt werden.

Laut WHO sind mögliche tierische Quellen von COVID-19 noch nicht bestätigt. Es gibt bisher keine Hinweise darauf, dass Pferde oder auch Haustiere wie Katzen und Hunde infiziert wurden oder das Virus verbreiten können. Dazu fehlen nach Angaben des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) derzeit noch tiefergehende wissenschaftliche Untersuchungen. Am FLI wurden daher erste Experimente zur Empfänglichkeit von Nutztieren wie Schwein und Huhn begonnen.
Mehr dazu unter www.fli.de/de/aktuelles/kurznachrichten/neues-einzelansicht/sars-cov-2-covid-19-umgang-mit-haus-und-nutztieren/

FN und DOKR haben alle Eigenveranstaltungen von 16. März bis 30. April 2020 abgesagt. Dazu gehören zum Beispiel alle Trainings- und Sichtungsmaßnahmen, Konferenzen, Tagungen, Symposien sowie der Parlamentarische Abend in Berlin. Die FN empfiehlt allen Veranstaltern in Eigenverantwortung darüber zu entscheiden, ob ihre Veranstaltung wirklich stattfinden soll.

Ab Montag, 16. März 2020, sind auch alle PM-Seminare abgesagt. Ersatztermine werden gesucht und bereits gezahlte Teilnahmegebühren zurückerstattet. Die angemeldeten Teilnehmer werden persönlich über die Absage informiert.

Gäste von PM-Reisen im betreffenden Zeitraum erhalten gesonderte Informationen über ihre Reise. Für Personen, die die Reise zu den Olympischen Spielen in Tokio gebucht haben, halten die PM eine Information des Reiseveranstalters DERTOUR bereit. Informationen zu den PM-Reisen gibt es bei FNticket&travel unter pm-reisen@fn-dokr.de oder 02581-6362-613.

Zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Die Vorbereitungen von FN und DOKR auf die Olympischen Spiele und Paralympics gehen wie geplant weiter. Die Spiele werden erst Ende Juli eröffnet. Es muss abgewartet werden, wie sich die Situation weiterentwickelt. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und der Weltreiterverband FEI stehen in Kontakt mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) sowie dem Organisationskomitee in Tokio und leiten Informationen sowie Ratschläge für Schutz- und Vorsichtsmaßnahmen an die Verbände weiter.

Das IOC hat mitgeteilt, dass Maßnahmen gegen Infektionskrankheiten einen wichtigen Teil der Pläne von Tokio 2020 darstellen, um sichere und geschützte Spiele auszurichten. Das Organisationskomitee arbeitet weiterhin mit allen relevanten Organisationen zusammen, die das Auftreten von Infektionskrankheiten sorgfältig überwachen und eventuell erforderliche Gegenmaßnahmen überprüfen. Der Exekutivrat des IOC traf sich am 3. und 4. März in Lausanne/SUI. Er bestätigte sein volles Engagement für den Erfolg der Olympischen Spiele von Tokio 2020 und ermutigte alle Athleten, mit den Vorbereitungen für die Spiele fortzufahren. Das IOC hat auf seiner Plattform „Athlete365“ auf die Athleten ausgerichtete FAQ zu Covid-19 sowie zusätzliche Informationen und Ratschläge zum Coronavirus-Ausbruch für Athleten zusammengestellt.

Aushänge Corona
PV Power Workouts

PV - Workouts für Zuhause

In Zeiten von Coronavirus, geschlossenen Sportvereinen und Fitnessstudios sowie Verzicht auf soziale Kontakte möchten wir Euch mit unserem PV Power-Workout für Reiter*innen einen gesunden Zeitvertreib bieten.
Wir stellen Euch in regelmäßigen Abständen drei Powerübungen vor, die vor allem der Kräftigung und Stabilisierung Eures Rumpfes dienen. Denn dieser ist nicht nur für Eure allgemeine Gesundheit und Fitness wichtig, sondern auch von großer Bedeutung für das Reiten. Denn eine starke Körpermitte ist nötig, damit Ihr ausbalanciert auf dem Pferd sitzen könnt.
Das Workout dauert ungefähr 15 bis 20 Minuten. Ihr könnt es, solange wir mit dem Reittraining pausieren müssen (bzw. allenfalls zur notwendigen Bewegung der Pferde in den Sattel steigen), zwischendurch zu Hause oder einfach abends vor dem Fernsehgerät machen. Ihr könnt natürlich gerne weitere Übungen ergänzen und somit eine längere Trainingseinheit durchführen.

Corona Lifehacks

Corona-Lifehacks - Mit Ideen durch die Krise

Gute Ideen, praktische Lösungen, innovative Konzepte. Die Westfälischen Vereine haben sich einiges einfallen lassen, um der Coronakrise nicht tatenlos gegenüber zu stehen. Ihre Aktionen sollten geteilt werden: zum Mut machen, zum Nachmachen, zu Mitmachen… An dieser Stelle möchten wir diese Ideen sammeln. Wenn Ihre Idee ebenfalls hier erscheinen soll, freuen wir uns über eine Nachricht!

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Brigitte Hein

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David Rammes

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