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Infos zum Coronavirus

Informationen und Hinweise zum Coronavirus

Auf dieser Seite informieren wir Sie über Neuigkeiten, Empfehlungen und Informationsmöglichkeiten zur Bewältigung der Corona-Krise im Pferdesport. Sie haben nachfolgend die Möglichkeit, einen spezifischen Newsletter zu abonieren. Über diesen Weg informieren wir regelmäßig.

In Nordrhein-Westfalen sind Training, Unterricht und Turniere unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygiene-und Infektionsschutzmaßnahmen wieder möglich. Für die Umsetzung finden Sie nachfolgend Handreichungen und Informationen. 

 

 

Die "Coronaschutzverordnung"  legt für viele Lebensbereiche Einschränkungen fest, die dem Infektionsschutz dienen. Im Zuge der Bewältigung der Coronakrise wird die Verordnung regelmäßig aktualisiert. Momentan gilt die seit dem 16. September 2020 wirksame Fassung, die bis zum 30. September 2020 in Kraft bleibt.

 § 9 regelt für den Sport u.A. sinngemäß:

  • dass im Training und bei Wettkämpfen Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz und zur Steuerung des Zutritts  sicherzustellen sind
  • dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet werden muss (Ausnahmen regelt § 1 Absatz 2)
  • dass beim Sport in geschlossenen Räumen (z.B. Reithalle) eine gute Durchlüftung sicherzustellen ist
  • dass nicht-kontaktfreier Sport ohne Mindestabstand in Gruppen mit max. 30 Personen erlaubt ist
  • dass gleichzeitig bis zu 300 Zuschauer die Pferdesportanlage betreten dürfen, sofern die Rückverfolgbarkeit (§ 2a) sichergestellt ist
  • außerhalb des Zuschauerplatzes ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen
  • dass beim nicht-kontaktfreien Sport und bei Zuschauern die Rückverfolgbarkeit (§ 2a) sichergestellt ist

Unter  Einhaltung aller Maßgaben sind Training und Unterricht, Lehrgänge und Wettbewerbe auf den Pferdesportstätten erlaubt. Aufgabe der Vereinsvorstände bzw. Betriebsleiter ist es, die Umsetzung sicherzustellen. Dazu ist das Aufstellen von Regeln (Hygiene- und Infektionsschutzkonzept) und teilweise die Dokumentation der Anwesenheit unerlässlich. Beachten Sie dazu auch die FAQ.

Hier können Sie die aktuelle CoronaSchVO - wirksam ab dem 16. September 2020 - herunterladen.

Für den Sportbetrieb auf der Grundlage der Coronaschutzverordnung ist keine explizite Erlaubnis der kommunalen Behörden erforderlich. Für die Durchführung von Wettkämpfen besteht die bis zum 30. Mai 2020 wirksame Maßgabe, nach der zuvor ein Hygieneplan bei der Unteren Gesundheitsbehörde (Kreis-Gesundheitsamt) einzureichen war, derzeit nicht mehr.

Ordnungsämter werden auch weiterhin Kontrollen durchführen. Sollte dabei der Eindruck entstehen, dass die Hygiene- und Infektionsschutzregeln nicht sorgfältig eingehalten werden, können Auflagen oder Einschränkungen ausgesprochen werden. Vorsätzliche oder fahrlässige Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung werden als Ordnungswidrigkeiten geahndet.

Hier können Sie die Übersicht der vorgesehenen Bußgelder herunterladen.

Grundsätzlich möchten wir empfehlen, die Informationen des regionalen Stadt- oder Kreissportbundes aufmerksam zu verfolgen. Sollte es auf Grund der Fallzahlentwicklung zu Einschränkungen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt kommen, wird der zuständige Stadt- oder Kreissportbund  zeitnah über mögliche Auswirkungen auf den Sport informieren können.

Aktuelle Meldungen zum Thema Corona

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wir haben Fragen gesammelt, die uns in den letzten Tagen häufig erreicht haben und aus den Antworten ein FAQ erstellt. Natürlich stehen wir auch weiterhin für Fragen in der Geschäftsstelle per Telefon oder E-Mail zur Verfügung.

Nein. Der Leitfaden ist außer Kraft gesetzt. Er galt während der Zeit, in der die Sportstätten geschlossen waren und der Sportbetrieb untersagt war. Nunmehr gilt ausschließlich die Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen in der jeweils aktuellen Fassung. Sie regel (derzeit unter § 9) in welchem Rahmen sportliche Betätigungen möglich sind.

Für die sichere Umsetzung der Regeln können Vereinsvorstände und Betriebsleiter weiterhin beschränkende Regeln festsetzen, wenn dies erforderlich ist.

Es kann passieren, dass regionale Lock-Downs verordnet werden. In den Kreisen Güterloh und Warendorf war dies bereits der Fall.

Stand: 14.8.2020

 

Ja. Die Phase, in der das Reiten der Pferde lediglich im Sinne der kontrollierten Bewegung zur Sicherstellung des Tierwohl erlaubt war, ist beendet. Seit dem 7. Mai 2020 darf in NRW auf den Sportstätten wieder mit sportlicher Intention geritten und trainiert werden.  Dabei müssen die Maßgaben der NRW-Coronaschutzverordnung  eingehalten werden.

Stand: 14.8.2020

Ja.

In NRW darf Einzel- und Gruppenunterricht angeboten und wahrgenommen werden. Die während des Lockdowns gesperrten privaten und öffentlichen Sportstätten sind dafür wieder freigegeben. Nach mehreren Öffnungsschritten ist die Situation mit Stand seit dem 15. Juli 2020 so, dass im Prinzip alle üblichen Angebote im Pferdesport wieder möglich sind, sofern die Hygiene- und Infektionsschutzregeln eingehalten werden. Das sind insbesondere die Wahrung des Mindestabstands von 1,50 Meter und die gute Handhygiene und Reinigung / Desinfektion aller Gegenstände, die gemeinsam genutzt werden. Innenräume und Reithallen sind stets gut zu lüften.

Für nicht-kontaktfreien Sport (Voltigieren, Fahren) gilt eine Gruppen-Obergrenze von 30 Personen. Die Rückverfolgbarkeit (s. FAQ dazu) muss in diesem Fall sichergestellt sein.

Stand: 14.8.2020

Für Sportangebote, die kontaklos erfolgen (bei denen also der Mindestabstand von 1,50 m sichergestellt ist) wird dazu keine einschränkende Zahl genannt. Kann der Sport nicht kontaktlos erfolgen (Voltigieren, Fahren, Anfänger-Reitangebote mit notwendiger Hilfestellung), liegt die Obergrenze bei maximal 30 Personen.

Stand: 14.8.2020

 

Longenunterricht gehört zu den freizeit- und breitensportlichen Angeboten und ist grundsätzlich erlaubt, unabhängig davon, ob er sich an Kinder oder Erwachsene richtet. Derzeit bestehen für den Einzel-Longenunterricht bzw. für Longenunterricht in einer Gruppe mit maximal 30 Personen (einschließlich Ausbilder und Helfer) keine besonderen Einschränkungen mehr.

Selbstverständlich sind die allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzmaßgaben für den Sport zu beachten.

Stand: 14. 8. 2020

Die Maßgabe, dass der Sport nur "an der frischen Luft" stattfinden darf, war Gegenstand der ersten Lockerungsstufe. Die Regel besteht inzwischen nicht mehr. Reithallen dürfen wieder vollumfänglich genutzt werden.Lediglich bei nicht-kontaktfreiem Sport (Voltigieren) ist auf die Obergrenze von maximal 30 Personen zu achten. 

Wichtig ist die gute Durchlüftung. Wo es möglich ist, sollte überprüft werden, ob das Training im Freien stattfinden kann.

Stand: 14.8.2020

Die Verordnungen enthalten dazu keine konkreten Angaben.

In dem NRW-Leitfaden, der bis einschließlich 6. Mai 2020 die Notversorgung und - bewegung regelte, war festgelegt, dass je 200 Quadratmeter Reitfläche ein Pferd in der Bahn oder auf dem Platz sein durfte. Auch der FN-Leitfaden zur Wiederaufnahme des Trainings enthielt diese Empfehlung. Seit dem 7. Mai 2020 ist diese Vorgabe in NRW nicht mehr verbindlich.

Bei Bedarf stellen Vereinsvorstand oder Betriebsleiter Regeln auf, um Hygiene und Infektionsschutz, Nachverfolgbarkeit und die Einhaltung der Abstandsregeln sicherzustellen. Beim Reiten in der Halle oder auf dem Außenplatz wird das kaum ein Problem darstellen. Regelungsbedarf besteht eher im Hinblick auf die Zahl der Person, die sich gleichzeitig in Stallgassen, Sattelkammern und anderen Versorgungsräumen aufhalten.

Es ist eine gute Idee, für die jeweiligen Räume und Reitflächen Obergrenzen für die zeitgleiche Nutzung festzulegen und mit Aushängen darüber zu informieren.

Stand: 14.8.2020

 

 

Die Coronaschutzverordnung regelt in ihrer Fassung zum 15. 6. 2020 in § 1 Absatz 3, dass erlaubte sportliche Betätigungen von dem Verbot der Ansammlung ausgenommen sind.  § 9 definiert, was unter erlaubter sportlicher Betätigung zu verstehen ist und unter welchen Maßgaben Sport auf privaten und öffentlichen Sportstätten und im öffentlichen Raum erlaubt ist. 

Beispielsweise muss der Sport kontaktlos (Mindestabstand: 1,50 Meter)  erfolgen oder darf im Freien eine Gruppengröße von 30 Personen nicht überschreiten. Ausritte in Gruppen sind unter diesen Maßgaben also erlaubt.

Alle anderen gesetzlichen Bestimmungen zum Ausreiten gelten natürlich weiterhin. Dazu gehört selbstverständlich die Rücksichtnahme auf Dritte, die Reitplakettenpflicht und das Gebot, nur auf erlaubten Wegen zu reiten.

Stand: 14. 6. 2020

Bis zum 6. Mai 2020 waren in Nordrhein-Westfalen die Sportstätten geschlossen und der Sportbetrieb verboten. Die Sicherstellung der Versorgung und Bewegung der Pferde erfolgte auf der Grundlage eines Leitfadens des zuständigen Ministeriums. Unter der Maßgabe, die Anwesenheit von Personen auf der Anlage aus Infektionsschutzgründen zu minimieren, war eine Zeitvorgabe von maximal zwei Stunden je Pferd vorgegeben.

Der NRW-Leitfaden ist seit dem 7. Mai 2020 außer Kraft. Damit ist auch die Zwei-Stunden-Regel aus dem Leitfaden nicht mehr gültig.

Für die Einhaltung der weiterhin bestehenden Hygiene- und Infektionsschutzregeln nach der Coronaschutzverorndung tragen die die Vereinsvorstände und Betriebsleiter Sorge, indem sie geeignete Maßnahmen ergreifen (s. dazu FAQ Hygienekonzept). Dazu kann ggf. auch weiterhin die Koordinierung und Begrenzung der Anwesenheitszeiten gehören.

Stand: 14.8.2020

Es ist wichtig, im Falle von Infektionen die entsprechenden Kontakte nachvollziehen zu können. Die Coronaschutzverordnung regelt diese Notwendigkeit unter dem Begriff der Rückverfolgbarkeit (§ 2a) und differenziert dabei zwischen einfacher Rückverfolgbarkeit und besonderer Rückverfolgbarkeit.

Für den Sport ist die einfache Rückverfolgbarkeit maßgeblich. Sie ist sichergestellt, wenn alle anwesenden Personen mit deren Einverständnis mit Name, Adresse und Telefonnummer und ggf. Anwesenheitszeitraum erfasst werden. Adresse und Telefonnummer müssen nicht eigens erfasst werden, wenn sie für den Vorstand oder Betriebsleiter bereits verfügbar sind.

Vorgeschrieben ist die einfache Rückverfolgbarkeit im Sport immer dann, wenn Training oder Wettkampf nicht kontaktfrei erfolgen. Auch für Zuschauer ist sie vorgeschrieben. In weiteren Fällen des Zusammentreffens von Personen auf der Pferdesportanlage liegt es in der Verantwortung der zusammentreffenden Personen,  für vier Wochen nach dem Zusammentreffen zu gewährleisten, dass im Fall einer Infizierung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 sämtliche Personen der unteren Gesundheitsbehörde mit Kontaktdaten benannt werden können.

Mit Blick auf den Alltag in einer Pferdesportanlage empfieht es sich vor diesem Hintergrund, auch in den letztgenannten Fällen die Fortführung der bereits vertrauten Listen abzuwägen.

Die Aufbewahrungszeit für die erfassten Daten beträgt vier Wochen.

Stand: 14.8. 2020

Ja. Minderjährige dürfen begleitet werden. Vor dem 30. Mai 2020 waren dazu für Sportstätten Altersgrenzen festgelegt (zunächst 12 Jahre, danach 14 Jahre). Die Altersgrenzen sind nicht mehr enthalten.

Stand: 14.8.2020

 

Seit dem 18. Mai 2020 sind Beherbergungen zu touristischen Zwecken eingeschränkt wieder erlaubt. Es gibt dazu differenzierte Vorschriften, die konkret regeln, welche Vorkehrungen zum Infektionsschutz getroffen werden müssen. Beispielsweise gelten für die Unterbringung in Mehrbettzimmern derzeit die Maßgaben zur Kontaktbeschränkung.

Wo sind die Bestimmungen zu finden?

In der Coronaschutzverorndung sind Beherbergungen unter dem § 15 geregelt. Absatz 3 verweist auf die Anlage mit den Schutzstandards. Das Dokument findet sich unter dem Titel „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ zur CoronaSchVO NRW auf der Internetseite des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales.

Hier geht es zur Anlage.

Stand: 14.8.2020

Abzeichen-Angebote gehören zu den üblichen Elementen des Freizeit- und Breitensports, der seit dem 7. Mai 2020 unter Auflagen wieder erlaubt ist. Also: Ja, sie dürfen stattfinden. Es gelten aber nach wie vor Einschränkungen, um den guten Infektionsschutz zu gewährleisten. Auf der Grundlage der NRW-Coronaschutzverordnung und des FN-Leitfadens für die Wieder-Aufnahme von Lehrgängen hat der Pferdesportverband Westfalen eine Handreichung zusammengestellt, die neben einem Blick auf die Rahmenbedingungen auch eine Checkliste für Veranstalter enthält.

Die Handreichung kann hier heruntergeladen werden.

Stand: 14.8.2020

Bei sichergestellter Rückverfolgbarkeit (nach § 2a CoronaSchVO) dürfen sich maximal 300 Zuschauerauf der Pferdedsportanlage aufhalten.

Stand: 14.8.2020

Planwagenfahrten und Kutschfahrten, die nicht dem Sport zuzuordnen sind und die beispielsweise zu touristischen Zwecken angeboten werden, sind unter § 10 Absatz 6 der Coronaschutzverordnung geregelt (Freizeit- und Vergnügungsstätten).

Dort heißt es:

(6) Beim Betrieb von Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen (auch in Warteschlangen), soweit sie nicht zu den in § 1 Absatz 2 genannten Gruppen gehören, zur Rückverfolgbarkeit nach § 2a und gegebenenfalls zur Umsetzung einer Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (§ 2 Absatz 3) sicherzustellen. Das Erfordernis eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen kann durch die Sicherstellung der besonderen Rückverfolgbarkeit nach § 2a Absatz 2 ersetzt werden. In allen geschlossenen Räumen, in de-nen sich Personen für längere Zeit aufhalten, ist eine gute Durchlüftung sicherzustellen.

Zu beachten ist weiterhin die Regelung für das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Diese ist unter § 2 der Verordnung geregelt. Absatz 3 listet auf, in welchen Situationen das Tragen einer Maske gefordert wird. Dort sind die Innebereiche von Kutschen ausdrücklich aufgeführt.

Stand: 14.8.2020

Voltigieren darf vollumfänglich in seiner gewohnten Form stattfinden.

Dieser Status wurde über mehrere Lockerungsstufen erreicht. Zunächst durfte nur im Freien und vollständig kontaktlos voltigiert werden, dann kontaktlos auch in der Halle. In Gruppen bis zu insgesamt zehn Personen durfte dann zunächst wieder nur im Freien und später auch in der Halle trainiert werden.

Seit dem 15. Juli 2020 liegt die Obergrenze nun bei maximal 30 Personen, wobei nicht zwischen dem Sport in der gut durchlüfteten Halle und im Freien unterschieden wird. Sofern zwei Gruppen gemeinsam trainieren ist die Obergrenze ggf. relevant.

Wichtig: Beim nicht-kontaktfreien Sport besteht die Notwendigkeit der Rückverfolgbarkeit (Anwesenheitslisten).

 

Stand: 14.8.2020

Voltigiergruppen dürfen seit dem 15. Juli 2020 wieder vollumfänglich (einschließlich Partnerübungen und Kür) in der gut belüfteten Halle und im Freien trainieren. Es gilt einschränkend, dass die Gruppe aus maximal 30 Personen bestehen darf. Diese Obergrenze wird beim Voltigieren in der Regel nicht erreicht, so dass derzeit keine Einschränkungen bestehen.

Es gelten selbstverständlich alle weiteren Regeln der Hygiene und des Infektionsschutzes.

Stand: 14.8.2020

Ja. Da bis zu 30 Personen in einer Gruppe am nicht-kontaktlosen Sport teilnehmen dürfen, ist das kein Problem mehr.

Stand: 14.8.2020

Ja, das ist möglich. Es dürfen bis zu 30 Personen als Gruppe am nicht-kontaktfreien Sport teilnehmen. Sollte beim Training auf zwei Zirkeln diese Gesamtzahl überschritten werden, muss darauf geachtet werden, dass die Gruppen sich über die 30 Personen hinaus nicht durchmischen.Helfer werden mitgezählt.

Die Halle muss gut durchlüftet sein. Auch wenn es eralubt ist, sollte die Zahl der Kontakte nach vernünftigen Maßstäben begrenzt werden.

Stand: 14.8.2020

 

Ja. Bei Angeboten im nicht-kontakfreien Sport sieht die CoronaSchVO die Rückverfolgbarkeit (§ 2a) zwingend vor.  Es ist dabei unerheblich, ob das Training im Freien oder in der Halle stattfindet.

Sofern dem Verein Adressen und Telefonnummern der Voltigierer bekannt sind, müssen diese nicht bei jeder Trainingsstunde neu erfasst werden. Es reicht dann aus, die Namen der Teilnehmer zu notieren. Die Listen müssen vier Wochen aufbewahrt werden.

Stand: 14.8.2020

Ja, grundsätzlich ist die Durchführung von Voltigierturnieren möglich. Bisher gibt es jedoch nur wenige Veranstalter, die eine entsprechende Absicht geäußert haben.

Stand: 14.8.2020

 

 

Vorab: Diese Antwort möchte nicht den Spaß daran mindern, dass endlich wieder voltigiert werden darf. Vielmehr geht es darum, auch weiterhin für den verantwortlichen Umgang mit der Pandemie sensibel zu sein.

Die Möglichkeit, wieder vollumfängliches Voltigiertraining durchführen zu dürfen, soll bitte nicht mit einem Gefühl von "alles ist wieder wie vorher" verwechselt werden. Alle Maßgaben zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und auch zur Einhaltung des Mindesabstandes gelten weiterhin auch für das Voltigiertraining. Lediglich der Mindestabstand darf in den Situationen, in denen es sich aus der sportlichen Anforderung heraus ergibt, unterschritten werden.

Zur guten Hygiene und zum Infektionsschutz gehört beispielsweise das regelmäßige Händewaschen , das reinigen/desinfizieren des verwendeten Materials und die gute Belüftung der Halle.Auch formelle Dinge wie die Verpflichtung zum Führen einer Anwesenheitsliste bleiben bestehen.

Darüber hinaus können viele Details und freiwillige Maßnahmen dazu beitragen, dass Training mit einem guten Blick auf einen bestmöglichen Infektionsschutz zu gestalten. Beispiele sind:

  • weiterhin auf alternative und kontaktfreie Begrüßungsrituale zu setzen
  • im Training den Mindestabstand nur dann zu unterschreiten, wenn es sich aus der sportlichen Anforderung ergibt (Hilfestellung, Kür, etc.)
  • sich auch beim Aufwärmen auf kontakfreie Alternativen zu konzentrieren
  • so oft es geht, im Freien zu trainieren
  • die Situation in der Voltigiergruppe alterangepasst zu thematisieren und zu reflektieren

Stand: 14.8.2020

 

 

Im Prinzip gelten die gleichen Regeln, wie beim Training auf dem Pferd. Wird nicht im Freien oder in der lufitgen Reithalle trainiert, empfiehlt es sich, sich hinisichtlich der Raumgröße an den Vorgaben für Fitness-Studios zu orientieren. Sie sind in einer Anlage zur Coronaschutzverordnung geregelt, die hier heruntergeladen werden kann. Unter Ziffer VII sind dort je Person 7 Quadratmeter Raumfläche je Person vorgesehen.

Stand: 14.8.2020

Links zu Corona

Hilfreiche Links und Informationen

Nachfolgend haben wir Links zusammengestellt, die Ihnen bei der Bewältigung, Umsetzung und Information aus erster Hand helfen können. Wir versuchen, diese Übersicht stets aktuell zu halten und Neuerungen bzw. Änderungen einzupflegen. Sollten Sie weitere Fragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich innerhalb der Geschäftszeiten per Telefon und E-Mail zur Verfügung. 

Corona Newsletter

Corona-Newsletter des PV Westfalen

Nachfolgend können Sie sich für den "Corona-Newsletter" des Pferdesportverbandes Westfalen anmelden. Über den Newsletter informieren wir Sie zeitnah über jede Veränderung oder Neuigkeit rund um das Coronavirus im Pferdesport. Natürlich können Sie unseren Newsletter jederzeit abbestellen. Bitte füllen Sie alle mit einem * gekennzeichneten Felder aus.

 

Bitte überprüfen Sie zwischendurch Ihren Spam-Filter!

 

 

Ich bin damit einverstanden, dass meine E-Mail-Adresse zum Erhalt der Newsletter vom Pferdesportverband Westfalen e. V. erhoben, verarbeitet und genutzt wird. Um Inhalte und technische Umsetzungen kontinuierlich zu optimieren, werden personenbezogene Kennzahlen erhoben. Dazu gehören Zustellung der E-Mail, Markierung als Spam, zeitgenaue Öffnungs- und Klickraten pro Empfänger und Abmeldungen. Die Analysen zu angeklickten Links (Clickmap), Herkunftsland, verwendeten Endgeräten und E-Mail-Clients erfolgen anonymisiert. Weitere Informationen finden Sie hier: Datenschutzerklärung

Bereits verschickte Newsletter

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Vereinsvorstände und Betriebsleiter,
 
am Sonntag (12.7.) hat die NRW-Landesregierung Veränderungen der Coronaschutzverordnung bekannt gemacht. Die neue Fassung tritt am Mittwoch (15. Juli) in Kraft und gilt bis zum 11. August 2020. Wichtige Änderungen für den Sport und für das Vereinsleben sind nachfolgend skizziert.
 
Kontaktsport in der Halle: Jetzt sind 30 Personen erlaubt
Ab Mittwoch dürfen bis zu 30 Personen nicht-kontaktlosen Sport in der Halle treiben. Bisher waren inklusive Helfer maximal zehn Beteiligte erlaubt. Das ist ein wichtige Lockerung für Voltigergruppen. Es bleibt bei der Auflage, dass die Kontakte nachverfolgbar sein müssen. Teilnehmerlisten sind also weiterhin erforderlich.

 Zuschauer beim Sportbetrieb und bei Wettkämpfen: Von 100 auf 300
Zuschauer waren bisher im Trainingsalltag und bei Wettkämpfen bis zu einer Obergrenze von 100 Personen erlaubt. Ab dem 15. Juli verdreifacht sich dieses Volumen. Vereine und Betriebe dürfen dann wieder bis zu 300 Gäste willkommen heißen. Auch hier gilt weiterhin die Notwendigkeit der sogenannten „einfachen Rückverfolgbarkeit“ gemäß § 2a der Coronaschutzverordnung. Es sind also mit dem Einverständnis der Zuschauer deren Name, Adresse und Telefonnummer zu erfassen.
Der Verbotszeitraum für die Durchführung von Sportfesten und ähnlichen Sportveranstaltungen wurde von Ende August bis mindestens zum 31. Oktober 2020 verlängert.

 Ferienangebote: Veränderter Rahmen und Förderung
Tages-Ferienangebote und auch Ferienfreizeiten sind möglich und sinnvoll. Für die sichere Durchführung gibt es spezielle Regeln, die wir in einer Handreichung zusammengefasst haben. Für Freizeit-Tagesaktivitäten gibt es zudem eine interessante neue Förderung, die in der Handreichung beschrieben ist.
 Ab dem 15. Juli 2020 sind Gruppengrößen von bis zu 20 Kindern und Jugendlichen erlaubt, bisher liegt die Obergrenze bei zehn Teilnehmern.

Zur Handreichung 
 
 Soforthilfe Sport: Anträge sind bis zum 15. August möglich
In dem insgesamt zehn Millionen Euro umfassenden NRW-Unterstützungsprogramm können noch bis zum 15. August 2020 Anträge gestellt werden. Dazu berechtigt sind Pferdesportvereine, die Mitglied im Pferdesportverband Westfalen (bzw. Pferdesportverband Rheinland) sind und über die siebenstellige LSB-Vereinskennziffer verfügen.Das Land Nordrhein-Westfalen gewährt für die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie entstehende Unterdeckung eine Hilfe in Höhe von 60 Prozent des nachgewiesenen Förderbedarfs, höchstens jedoch 50.000 Euro. Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses.

Besonders Vereine, die ansonsten im Zeitraum zwischen Juni und August 2020 ihr großes Sommerturnier durchgeführt hätten und mit den Einnahmen üblicherweise einen wesentlich Teil ihrer Finanzierung absichern, sollten sich mit der Förderung auseinandersetzen. Ein Antrag für den Zeitraum Juni bis August ist auch dann möglich, wenn bereits eine Förderung für den Zeitraum März bis Mai beantragt wurde.Eine bereits erfolgte Beantragung / Förderung aus der NRW-Soforthilfe ist unschädlich.

Anträge können im LSB-Förderportal gestellt werden.

Quelle: www.vibss.de
 
Auswirkungen der Corona-Pandemie
In der letzten Woche hat der Landessportbund alle Sportvereine gebeten, an einer kurzen und anonymen Befragung zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie teilzunehmen. Der Link wurde an die Kontaktadresse gemailt, die der Verein im Rahmen der Mitgliederbestandserhebung hinterlegt hat. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, einen umfassenden Blick insbesondere auf die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise zu gewinnen. Bitte nehmen Sie sich den kleinen Moment Zeit. Es sind nur fünf Fragen. Die Teilnahme ist bis zum 3. August 2020 möglich. Sollte ein Verein keine Mail erhalten haben, bitte unter der folgenden Adresse melden: Vereinsbefragung@lsb.nrw

 
Informationen und Handreichungen auf der PV-Coronaseite

Ab Mittwoch finden Sie alle Informationen, FAQs und Handreichungen zur Corona-Krise im Pferdesport in den aktualisierten Fassungen auf unser Internetseite.
www.pferdesportwestfalen.de/corona-virus

Vermissen Sie dort Informationen oder haben Sie Fragen? Melden Sie sich gern.
Ansonsten hören Sie von uns, wenn es neue, relevante Informationen gibt.
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Vereinsvorstände und Betriebsleiter,


leider müssen wir uns mit einer Information für die Kreise Gütersloh und Warendorf melden.
Für beide Kreise hat die Landesregierung heute einen neuen und umfassenden Lockdown
verhängt.


Die Einschränkungen betreffen auch den Sport.
Hintergrund sind die nach oben schnellenden Infektionszahlen, die im Zusammenhang mit der
Firma Tönnjes in Rheda stehen.


Die Einzelheiten sind in einer neuen Coronaregionalverordnung geregelt, die am 24. Juni in Kraft
tritt und vorerst bis zum 30. Juni 2020 in den Gebieten der Landkreise Gütersloh und Warendorf gilt.

Die vollständige Verordnung kann unter dem folgenden Link auf dem Internetportal des
Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
heruntergeladen werden. Coronaregionalverordnung


Welche Einschränkungen gelten?
Für den Pferdesport sind besonders die folgenden Aspekte maßgeblich, die unter § 3 geregelt sind.
Dort heißt es in der Auflistung der momentan unzulässigen Angebote, Tätigkeiten, Einrichtungen
und besonderen Zusammenkünfte (auszugsweise) wörtlich:

 

  • Sportangebote in geschlossenen Räumen einschließlich Fitnessstudios
  • die Ausübung von Kontaktsportarten auch im Freien
  • das Betreten von Sportanlagen durch Zuschauer

 

Was bedeutet das konkret für den Pferdesport in den Kreisen Gütersloh und Warendorf?
Die gute Nachricht zuerst: Die Verordnung beinhaltet nicht, dass die Sportstätten wieder
geschlossen werden. Die Befürchtung, wieder unter die Maßgaben des Leitfadens aus der Zeit der
sogenannten „Notversorgung“ zu fallen, ist also unbegründet.


Die Verordnung spricht auch nicht von einem Verbot des kontaktlosen Sports. Es darf also im
Freien auf der Pferdesportanlage und im Gelände weiterhin geritten werden.


Anders verhält es sich mit dem Kontaktsport. Er ist ausdrücklich auch im Freien verboten.
Voltigiergruppen dürfen daher auf dem Außenplatz nur solche Trainingsformen ausüben, die
vollständig kontaktfrei erfolgen können. Das Kontaktverbot bezieht auch Hilfestellungen ein. Auch
der Fahrsport ist davon betroffen, da Fahrer und Beifahrer/Ausbilder auf dem Kutschbock keinen
Mindestabstand einhalten können.


Reithallen sind bis zum 30. Juni 2020 tabu.


Zuschauern ist der Zutritt verboten

Zuschauer, die zuletzt bis zu einer Gesamtzahl von 100 Personen die Sportstätten betreten durften,
sind in den Kreisen Gütersloh und Warendorf nun vorerst wieder ausgeschlossen. Minderjährige
und unterstützungsbedürftige Personen dürfen aber weiterhin begleitet werden und für diese
Begleitung ist auch keine Altersgrenze eingefügt worden.


Wie verhält es sich mit Turnieren?
Für sportliche Wettbewerbe ist keine explizite Regelung in der Coronaregionalverordnung
enthalten. Diese verbietet generell „Versammlungen und Veranstaltungen, die nicht der
Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge […]
zu dienen bestimmt sind oder bei denen es sich nicht um Sitzungen von rechtlich vorgesehenen
Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften, Gemeinschaften,
Parteien oder Vereine oder um Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz handelt“.


In die genannten Kategorien lassen sich Turniere nicht einordnen.
Wir werden die Frage dennoch morgen vorsorglich bei den zuständigen Behörden klären.


Ferienfreizeiten und Co.
Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und
Jugendliche, dürfen bis Ende Juni nur dann stattfinden, wenn die örtlich zuständige untere
Gesundheitsbehörde (das Kreis-Gesundheitsamt) diese ausdrücklich genehmigt hat.


Anwesenheitsdokumentation
Auch wenn die Verordnung es nicht ausdrücklich erwähnt: Aus Sorgfaltsgründen empfehlen wir, die
Anwesenheitszeiten auf der Pferdesportanlage mit dem Einverständnis der Teilnehmenden/
Anwesenden weiterhin zu erfassen, damit im Bedarfsfall die Rückverfolgbarkeit sichergestellt
werden kann.


Vorsorglich:
Sollten sich in den kommenden Tagen Fragen ergeben, Interpretationen erforderlich sein oder
Unklarheiten auftreten, werden wir uns zeitnah um Klärung bemühen. Melden Sie sich im Zweifel
gern per Mail.


Bis dahin: Bleiben Sie geund und zuversichtlich!

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Vereinsvorstände und Betriebsleiter,
 
heute möchten wir Sie auf ein umfangreiches Update des Corona-Bereichs unserer  Internetseite hinweisen. Alle Informationen sind dort auf die aktuelle Coronaschutzverordnung (in Kraft seit dem 16. Juni und wirksam bis zum 1. Juli 2020) angepasst worden. Dazu gibt es jede Menge neue Termininformation.
 
Neu: Handreichung für Turnierveranstalter
Vereine und Veranstalter finden Informationen zu den Besonderheiten von Turnieren während der Coronazeit jetzt in einer zusammenfassenden Handreichung. Sie enthält u.a. Verweise auf die relevanten Passagen der NRW-Coronaschutzverordnung, eine konkrete Checkliste für die Organisation, Hinweise zu den Gestaltungsmöglichkeiten der Ausschreibungen und einen aktualisierten Vorschlag für ein Turnier-Hygienekonzept.

Hier geht es zum Download der Handreichung „Turniere während der Coronazeit“ . Sie wird an aktuelle Veränderungen der Verordnung angepasst, sobald es erforderlich wird.
 
Turnier-Terminliste wächst beständig
Zunehmend sagen Vereine und Veranstalter „Ja“ zu der Herausforderung eines Turniers unter den besonderen Umständen dieses Sommers. Die Terminliste wächst beständig und wird derzeit häufig erneuert. Die aktuelle Fassung vom 17. Juni 2020 finden Sie hier.

Sichtungswege zur DJM und zu den Bundeschampionaten
Für die Nominierungen zu den Deutschen Jugendmeisterschaften in der Dressur, im Springen und in der Vielseitigkeit sind jetzt die Sichtungswege verfügbar. Sie können unter den folgenden Links abgerufen werden:

Die westfälischen Qualifikationsprüfungen zu den Bundeschampionaten finden Sie hier.

 Neue und aktualisierte FAQ und Handreichung "Abzeichen"
Antworten auf häufige Fragen finden Sie in der FAQ-Liste oder FAQ-Liste Turniersport, die ebenfalls an die Maßgaben der aktuell geltenden Verordnung angepasst sind.
Für Anbieter von Abzeichen-Angeboten haben wir eine gesonderte Handreichung „Abzeichen-Angebot in der Coronazeit“ zusammengestellt, die ebenfalls aktualisiert wurde.
 
Vermissen Sie Informationen oder haben Sie Fragen?
Melden Sie sich gern!

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Vereinsvorstände und Betriebsleiter,
 
es wird erneut ein bisschen leichter.
Einmal mehr hat die NRW-Landesregierung die Coronaschutzverordnung angepasst. Am kommenden Montag, 15. Juni 2020 tritt die neue Fassung in Kraft. Sie gilt bis zum 1. Juli 2020.
Die Regelungen für den Sport sind wie bisher unter dem schon vertrauten § 9 aufgeführt.
Die vollständige Verordnung finden Sie unter diesem LINK .

Wichtige Veränderungen für den Pferdesport beziehen sich auf die folgenden Aspekte:
 
Nicht-kontaktfreier Sport in der Halle
Momentan darf innerhalb einer Reithalle nur kontaktfrei geritten, gefahren und voltigiert werden. Diese Einschränkung endet nun und ab dem kommenden Montag ist die Kontaktfreiheit keine Voraussetzung mehr für die Hallennutzung.Für zwei Zielgruppen ist diese Lockerung besonders relevant.

Voltigiergruppen: Die Voltigierer dürfen ab Montag wieder das Kürtraining mit Partnerübungen in der Halle durchführen. Auch die Hilfestellung beim Aufsprung, beim Üben am Holzpferd oder in anderen Trainingssituationen, die Körperkontakt implizieren, sind ist dann „indoor“ wieder erlaubt.

Reiter mit Unterstützungsbedarf: Wer Angebote für Anfänger oder unterstützungsbedürfte Reitschüler vorhält, kann bei der notwendigen Hilfestellung den Mindestabstand von 1,50 Meter nicht einhalten. Solche Angebote mussten daher seit dem 7. Mai im Freien stattfinden oder mit dem Wiederbeginn noch warten.  Ab dem 15. Juni dürfen sie nun wieder innerhalb der Reithalle stattfinden.
In allen Fällen gilt, dass an den nicht-kontaktfreien Angeboten in der Halle  nur Gruppen teilnehmen, die insgesamt maximal zehn Personen umfassen. Anders ausgedrückt: Innerhalb einer Gruppe darf jede Person einschließlich des Ausbilders Kontakt zu maximal neun anderen haben (im Freien bis zu 30 Personen).
Besonders wichtig: Die Halle muss gut durchlüftet sein.

 Zuschauer müssen nicht mehr draußen bleiben
Die Einschränkung, dass Zuschauer die Sportanlage ausschließlich im Freien betreten dürfen, finden sich in der neuen Verordnung nicht wieder. Gäste dürfen ab Montag also auch das Innere der Pferdesportanlage wieder betreten. Die Obergrenze von maximal 100 zuschauenden Personen bleibt bestehen. Die Rückverfolgbarkeit (Adressenerfassung) muss sichergestellt sein.
 
Die Vorlage des Hygienekonzepts entfällt
Die Auflage, nach der Turnierveranstalter ihr Hygienekonzept vor Beginn der Veranstaltung bei der zuständigen Unteren Gesundheitsbehörde einreichen müssen, ist in der ab Montag geltenden NRW-CoronaSchVO nicht mehr enthalten. Diese Maßgabe gilt nur noch für eigens aufgeführte Veranstaltungsformen. Sportliche Wettbewerbe gehören nicht dazu.

 Turniere im Freien und in der Halle
Das Freiluft-Gebot für Wettbewerbe ist ebenfalls entfallen. Bei Turnieren dürfen Prüfungen ab Montag auch in Reithallen stattfinden.

 Hygiene und Infektionsschutz bleiben  Kernaufgabe
Die vielen kleinen Lockerungsschritte erleichtern die Planung und Organisation des Alltags und der Angebote. Die wesentliche Aufgabe der guten Hygiene und des Infektionsschutzes bleibt jedoch unverändert bestehen. Dazu gehören die Handhygiene, die Reinigung und Desinfektion, die Steuerung des Zutritts, die Rückverfolgbarkeit und selbstverständlich der Mindestabstand, der mit Ausnahme des erlaubten nicht-kontaktlosen Sportangebots stets einzuhalten ist.

 Wie wir Sie jetzt unterstützen möchten
In den kommenden Tagen passen wir das Informationsmaterial und die Arbeitshilfen entsprechend an die neue Verordnung an. Dazu gehören beispielsweise die FAQ-Listen, die Handreichung für Abzeichenangebote und das Muster-Hygienekonzept für Turniere. Letzteres kann als Arbeitshilfe für die Planung von Turnieren weiterhin sinnvoll eingesetzt werden.

Sie haben konkrete Fragen?
Senden Sie gern eine Mail.
Fragen, die auch für Andere wichtig sein könnten, nehmen wir gern in die FAQ-Liste auf.

Wir melden uns!

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Vereinsvorstände und Betriebsleiter,

die erste Newsletter-Ausgabe im Monat Juni hält einige Informationen zum Wiederbeginn des Turniersports in Westfalen bereit.
Nachdem Vereine und Veranstalter in den letzten Wochen  geplante Turniere nahezu vollständig absagen mussten, beginnt nun die Trendwende. Etliche neue Turnieranmeldungen haben inzwischen das Büro der Kommission für Pferdeleistungsprüfungen erreicht. Die Handschrift der Ausschreibungen hat sich deutlich verändert.  Sie lässt keinen Zweifel daran, dass die Turnierleiter dem notwendigen Infektionsschutz mit größtem Verantwortungsbewusstsein begegnen.
 
Turniertermine in Westfalen
Die westfälische Terminliste verändert sich momentan nahezu täglich. Sie wird entsprechend mehrfach wöchentlich auf der Internetseite des Pferdesportverbandes aktualisiert.
Die Liste kann vorübergehend von den Veranstaltungsdaten abweichen, die im FN-Nennsystem Nennung-Online hinterlegt sind. Dort finden sich übrigens auch bereits abgesagte Turniere, die dann mit dem Merkmal „abgesagt“ markiert sind. Es kann etwas verwirren, wenn ein Veranstaltungsort dort sowohl mit einem bereits abgesagtem und einem neu aufgelegten Turnier auftaucht. Im Zweifel hilft ein Abgleich mit der aktuellen westfälischen Terminliste.
Diese finden Sie unter dem folgenden Link: www.pferdesportwestfalen.de/turniere-coronazeit
 
Qualifikationen zu den Bundeschampionaten
Die Termine für die Bundeschampionats-Qualifikationen in Westfalen stehen fest.
Sie sind unter diesem  LINK  zu finden.

Sichtungen zu den Deutschen Jugendmeisterschaften
Im September lädt der ZRFV Riesenbeck zu den Deutschen Jugendmeisterschaften ein. Die wichtigste nationale Jugendveranstaltung wird in diesem Jahr an zwei Wochenenden ausgetragen (11. bis 13.  September: Dressur / 18. bis 20. September: Springen).
Informationen zu den westfälischen Sichtungswegen werden in den nächsten Tagen bekannt gemacht.

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Vereinsvorstände und Betriebsleiter,


zu Beginn des Pfingstwochenendes möchten wir Ihnen drei Informationen übermitteln.
Eine betrifft den Turniersport, eine weitere ist für Voltigierer relevant und eine dritte blickt über die Corona-Krise hinaus.


1. Hygienekonzept für Turniere
Seit heute sind in Nordrhein-Westfalen wieder Wettbewerbe im Freizeit- und Breitensport und im Berufssport zulässig. Das ist zumindest in der Theorie so. In der Praxis knüpft die Coronaschutzverordnung die Erlaubnis an ein entsprechendens Hygiene- und Infektionsschutzkonzept. Es muss vor dem Wettkampf der zuständigen Unteren Gesundheitsbehörde (nicht Ordnungsamt) vorgelegt werden (Link zur Adressenliste). Die Behörde kann Ergänzungen oder Änderungen verlangen.

Das klingt ein bisschen kompliziert und kann zu einer Herausforderung werden, wenn man mit dem Erstellen solcher Konzepte wenig vertraut ist.  Als Hilfestellung haben wir ein Muster-Hygienekonzept erstellt, das Vereinen und Veranstaltern diese Aufgabe erleichtern soll. Es ist an den Anforderungen der NRW-Coronaschutzverordnung ausgerichtet. Der Link führt zu dem Muster, bei dem mindestens die grau hinterlegten Felder individualisiert werden müssen. Darüber hinaus muss es ggf. an weiteren Stellen an die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Bei Bedarf mailen wir Ihnen die Datei gern als Worddokument.

Hier geht es zum Muster-Hygieneleitfaden


2. Info-Video für Voltigierer
Für Voltigiergruppen ist heute ein Meilenstein-Tag. Sie dürfen mit maximal zehn Personen im Freien wieder regulär trainieren, also auch mit Körperkontakt. Da in diesem Zusammenhang viele Fragen auftauchen, bereiten unsere Voltigier- und Ausbildungsexpertinnen ein kleines Video zu Klärung der wichtigsten Fragen vor. Es wird am Pfingstsonntag über den Instagram- und Facebook-Account des Pferdesportverbandes Westfalen zur Verfügung stehen. Die Fragen werden anschließend auch in die FAQ-Liste aufgenommen.

Zur Facebookseite des Pferdesportverbandes WestfalenZum Instagram-.Account des Pferdesportverbandes Westfalen

3. 1000x1000: Am 31. Mai 2020 endet die Antragsfrist
Pferdesportvereine, die Mitglied des Pferdesportverbandes Westfalen (oder des PSV Rheinland) und ihres zuständigen Kreis - oder Stadtsportbundes sind, können sich noch bis Pfingssonntag um eine Förderung in dem Landesprogramm 1000x1000 bemühen. Mit den Mitteln werden beispielsweise Kooperationen mit Kitas und Schule unterstützt. Ein besonderer Schwerpunkt in diesem Jahr ist Inklusion

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Pläneschmieden und ein schönes Pfingstwochenende,
Ihr Pferdesportverband Westfalen

Mehr Informationen auf der Seite des Landessportbundes NRWNewsletter als PDF herunterladen

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Vereinsvorstände und Betriebsleiter,
 
heute Abend hat die Landesregierung eine neue Fassung der Coronaschutzverordnung veröffentlicht.
Für den Pferdesport enthält sie die erhofften weiteren Lockerungen, die im NRW-Stufenplan bereits angekündigt waren.
 

Jugend- und Amateurturniere
Im Jugend- und Amateursport dürfen ab dem 30. Mai 2020 Wettkämpfe im Freien stattfinden, sofern ein besonderes Hygiene-und Infektionsschutzkonzept besteht und der zuständigen Behörde vorgelegt wurde. Wettkämpfe im Berufsreitsport sind ebenfalls ausdrücklich erwähnt, jedoch an anderer Stelle geregelt. 

Der Pferdesportverband Westfalen wird die neuen Möglichkeiten nun sehr zeitnah in die bestehenden Konzepte einarbeiten und entsprechende Informationen auf seiner Homepage veröffentlichen. Sobald die Informationen verlässlich aufbereitet sind, werden wir Sie an dieser Stelle darüber informieren.
 

Kontaktsport ist ab Samstag wieder möglich
Eine weitere Änderung wird besonders die Voltigiergruppen freuen. Sie dürfen ab dem 30. Mai mit bis zu zehn Mitgliedern den Sport auch dann wieder ausüben, wenn er nicht kontaktlos erfolgt. Allerdings ist auch das nur im Freien möglich.

Die Aufhebung der strikten Kontaktlosigkeit ermöglicht nun auch wieder die wichtige Hilfestellung, die beispielsweise die jüngsten Pferdefreunde bei den ersten Longenstunden benötigen.
 

Striktes Zuschauerverbot wurde aufgehoben
Unter der Maßgabe eines Infektionsschutzkonzeptes dürfen bis zu 100 Zuschauer die Sportanlage betreten. Diese Lockerung bezieht sich auf Wettkämpfe und gleichermaßen auf den Trainingsalltag.
 
Die neue Coronaschutzverordnung in der ab dem 30.Mai 2020 gültigen Fassung gilt bis zum15. Juni 2020. Dieser LINK führt zur Veröffentlichung auf der Seite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheits und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Vereinsvorstände und Betriebsleiter,
 
Westfalens Vereine und Betriebe sind - so der einhellige Tenor einer Telefonkonferenz der Kreisreiterverbände mit Präsidium und Vorstand des Pferdesportverbands Westfalen- einigermaßen gut im „neuen“ Pferdesportalltag angekommen. Nahezu überall konnte das Training aufgenommen werden und auch der Schulpferdebetrieb ist weitestgehend angelaufen.

Die Freude, endlich wieder trainieren zu dürfen, wiegt die Mühe der strengen Regeln allemal auf. Diesen Eindruck haben uns jedenfalls die Jugendlichen vermittelt, die an den ersten Förder- und Kaderlehrgänge des Verbandes teilgenommen haben. Ihre strahlenden Gesichtern war die hohe Motivation und der Spaß am Sport deutlich anzusehen.

Auch mit der größten Motivation macht die Umsetzung der Infektionsschutzregeln Mühe. Zur Unterstützung haben wir neues Material für Vereine und Betriebe zusammenzutragen. Vielleicht kann es Ihnen vor Ort ein wenig nützlich sein.

 
Neu:  Die wichtigsten Regeln als Aushang
Im Downloadbereich der PV-Internetseite finden Sie neue Plakatmotive zu allen relevanten Regeln des neuen Corona-Alltags. Sie stehen Ihnen bei Bedarf zur freien Verfügung: für das schwarze Brett, für die Homepage oder als „Denkzettel“ zum Verteilen.

Dieser Link  führt Sie zu den Downloads.

Lassen Sie es uns wissen, wenn Ihnen Aussagen fehlen.
Wir ergänzen gern. 
 
 

Handreichung für Abzeichen-Angebote
Abzeichen und Führerscheine sind den üblichen Freizeit- und Breitensportangeboten zuzuordnen. Der Erwerb sportartspezifischer Kompetenz und Bildungsaspekte stehen im Mittelpunkt. Es gibt keinen Grund, warum sie nicht wieder stattfinden sollten. Wie alle Angebote stehen sie natürlich unter der Maßgabe des Infektionsschutzes.

Wir haben dazu eine kleine Handreichung zusammengestellt. In Mittelpunkt steht eine Checkliste, die Sie bei der Planung und Organisation von Abzeichen-Angeboten in der Coronazphase unterstützen möchte. Neben der Checkliste enthält das Dokument beispielsweise auch Informationen zu wichtigen rechtlichen Rahmenbedingungen sowie nützliche Links.

 Hier geht es zum Download der Handreichung.

 
Wichtige Entscheidungen in der neuen Woche
Der NRW-Stufenplan sieht zum 30. Mai weitere Lockerungen vor. Dazu gehört die Erlaubnis des nicht-kontaktfreien Sports und der Wiederbeginn von Jugend- und Amateurwettkämpfen.

Heute hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet in einem Pressebriefing bestätigt, dass die Landesregierung diese Entscheidungen in der neuen Woche fällen wird und das dies in Abhängigkeit von der Entwicklung der Infektionszahlen geschehen wird.
 
Wir halten Sie informiert!

Ein schönes Wochenende wünscht,
Ihr Pferdespotverband Westfalen

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Vorstandsmitglieder der westfälischen Pferdesportvereine,

die aktuelle Corona-Krise verlangt Vorstandsmitgliedern und Leitern von Pferdebetrieben viel ab. Sie müssen zahlreiche Situationen abwägen und Entscheidungen treffen, die weitreichende Auswirkungen haben. Der Pferdesportverband Westfalen möchte Sie dabei bestmöglich unterstützen und stellt daher seine Kommunikation um. Beginnend mit dieser Aussendung erhalten Sie nun wesentlich häufiger als gewohnt, notfalls auch mehrmals täglich, diesen Newsletter.

Bleiben Sie zuversichtlich und gesund,
Ihr Pferdesportverband Westfalen

 

In dieser Ausgabe:

  • Neuer Erlass zur Durchführung von Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen
  • Turnierabsagen bei der Landeskommission melden


Neuer Erlass zur Durchführung von Veranstaltungen mit weniger als 1000 Personen

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen (MAGS) hat am Freitagnachmittag (13.3.2020), eine weitere einschränkende Regelung veröffentlicht. Sie ergänzt den bereits bekannten Erlass zum Verbot von Großveranstaltungen ab 1000 Personen. Betroffen sind nun alle Veranstaltungen, auch wenn weniger als 1000 Personen teilnehmen. Der bis dahin bestehende Ermessensspielraum der zuständigen Behörden wird deutlich eingeschränkt. In der Regel wird eine Absage oder mindestens eine Verschiebung von Veranstaltungen die Folge sein.

Ausgenommen sind lediglich notwendige Veranstaltungen, insbesondere solche, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und vorsorge dienen. Im Hinblick auf Turniere und andere Veranstaltungen von Pferdesportvereinen werden sich diese Ausnahmekriterien nicht anwenden lassen.

Der Erlass wird damit einem vollständigen Stopp aller Veranstaltungen im Pferdesport gleichkommen. Diese Änderung der Sachlage kann dazu führen, dass die zuständigen Behörden bereits ausgesprochene Genehmigungen wieder zurücknehmen oder eine laufende Veranstaltung vorzeitig beenden. Das ist an diesem Wochenende mehrfach geschehen.

Der Erlass beinhaltet kein Zeitfenster und ist bis auf Weiteres gültig.

Den Wortlaut des Erlasses finden Sie auf der Homepage des MAGS.
Link zum Erlass


Turnierabsagen bei der KLW melden
Bitte beachten Sie, dass keine automatische Absage von Turnieren möglich ist. Wenn Sie eine Turnierveranstaltung abmelden müssen, senden Sie bitte eine kurze Mail an die Kommission für Pferdeleistungsprüfungen in Westfalen (KLW). Die Mitarbeiter leiten die Meldung an die FN weiter, damit das Turnier im Nennung-Online-System der FN entsprechend gekennzeichnet wird.

E-Mail-Kontakte für Abmeldungen:
Sandra Kiffe:  kiffe@pv-muenster.de
Ulrich Kohaus: kohaus@pv-muenster.de
Editha Ludewig: ludewig@pv-muenster.de

 

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Seit einer guten Woche sind in Westfalen die Pferdesportanlagen wieder für den  Sport geöffnet. Das tägliche Training, der Unterricht und der Schulbetrieb sowie das (eingeschränkte) Voltigieren sind in vielen Vereinen und Betrieben angelaufen. Dabei steht alles unter den Vorgaben des allgegenwärtigen Infektionsschutzes, an den es sich zu gewöhnen gilt. Ein Ende des Abstandsgebots ist noch lange nicht in Sicht.

Jetzt warten wir gespannt auf die nächste Stufe der Lockerungen.
Für den 30. Mai sieht der NRW-Stufenplan die Wiederaufnahme von Jugend-und Amateurwettkämpfen vor, sofern die Situation es zulässt. Darauf hoffen wir sehr.

Schon jetzt werden in einigen Bundesländern und ebenso in Nordrhein-Westfalen erste Pilot-Turniere von den lokalen Ordnungsämtern genehmigt. Mehrheitlich ist das allerdings noch nicht der Fall. Vielfach haben  Vereine behördlicherseits eine Ablehnung auf die Genehmigungsbitte für ihr Turnier hinnehmen müssen oder sie wurden zunächst auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet.

 
Unterstützung durch das Ministerium
Besonders aus der Perspektive der Zucht sind die fehlenden Turniere nicht nur bedauerlich, sondern auch mit spürbaren Konsequenzen verbunden. Dazu haben wir am heutigen 15. Mai gemeinsam mit dem Pferdesportverband Rheinland, dem Westfälischen Pferdestammbuch und dem Rheinischen Pferdestammbuch eine Telefonkonferenz mit unserem NRW-Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz führen können.

In sehr positiver Atmosphäre haben die Verbände gemeinsam dargelegt, warum die Wiederaufnahme des Turniersports aus verschiedenen Gründen dringend benötigt wird und gleichzeitig aus der Sicht des Infektionsschutzes auch vertretbar ist.

Das Ministerium hat deutlich gemacht, dass es unsere Einschätzung teilt und unterstützt. Es wird entsprechend auf die für den Sport zuständige Staatskanzlei und das Gesundheitsministerium zugehen und sich für die Wieder-Aufnahme von Turnieren einsetzen.


Turniere in Westfalen: Riesenbeck macht den Anfang
Schon am kommenden Dienstag startet in Riesenbeck das erste Late-Entry-Turnier für Berufsreiter. Es wird insgesamt drei Turniertage umfassen. Die Genehmigung basiert auf einem ausgefeilten Hygienekonzept, das in der großzügigen Anlage zuverlässig umgesetzt werden kann. Zuschauer sind allerdings nicht erlaubt. Mehr zum Konzept kann unter diesem Link nachgelesen werden.


Soforthilfeprogramm für Vereine verlängert
Heute hat Sport-Staatssekretärin Andrea Milz bekannt gegeben, dass die NRW-Soforthilfe für Sportvereine in die Verlängerung geht. Viele Vereine hatten verdeutlicht, dass sie insbesondere in den Sommermonaten mit Zahlungsengpässen rechnen. Eine Beantragung im ersten Förderzeitraum war daher nicht immer möglich.

Die Staatskanzlei hat darauf prompt reagiert und nun die Verlängerung bis zum 31. August 2020 ermöglicht. Die Antragsfrist endet am 15. August 2020. Damit ist jetzt auch der Zeitraum umfasst,  in dem viele Vereine in normalen Jahren beispielsweise Einnahmen aus Turnieren erzielen, die jetzt auf Grund der Corona-Krise komplett wegfallen. Vereine, die dadurch in Zahlungsschwierigkeiten geraten, können über das Förderportal des Landessportbundes Anträge stellen. Die Fördersumme beträgt bis zu 50.000 Euro. Mehr Informationen und FAQ gibt es hier
 

Aus- und Fortbildungen finden wieder statt
Die Westfälische Reit- und Fahrschule und die Bildungswerk-Außenstelle haben den Betrieb wieder aufgenommen. Für welche Angebote das gilt und wie Schulleiter Jörg Jacobs das Hygienekonzept aufgestellt hat, lesen Sie hier.

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Kurzfristig ist bekannt geworden, dass bereits am Montag, 11. Mai 2020, erneut eine veränderte Fassung der NRW-Coronaschutzverordnung in Kraft tritt.

Inhaltlich sind aus der Perspektive des Pferdesports zwei Veränderungen besonders relevant. Zum einen ist die Sonderregelung für die Nutzung von Reithallen nicht mehr enthalten (zuvor § 4 Absatz 5). Keine Sorge, die Hallen dürfen weiterhin unter Einhaltung aller Auflagen genutzt werden. Die ausdrückliche Erwähnung des Reitsports ist aber nicht mehr erforderlich, da ab dem 11. Mai 2020 auch anderen Sporthallen wieder genutzt werden dürfen.

Nicht geändert wurde das ausdrückliche Verbot von Amateur-Wettkämpfen. Die für den Rennsport existierende Ausnahme für zuchtrelevante Rennen ist auf den Turniersport nicht übertragbar. Der NRW-Stufenplan stellt jedoch in Aussicht, dass ab dem 30, Mai 2020 Wettkämpfe im Jugend- und Amateurbereich denkbar sind, sofern die Situation das zulässt.

Bestand hat zudem weiterhin das ausdrückliche Verbot von Zuschauern.
 

Neue Altersgrenze für die Begleitung Minderjähriger
Die ab Montag geltende Verordnung erlaubt jedoch nunmehr, dass Kinder bis zum Alter von 14 Jahren von einem Erwachsenen begleitet werden. Zuvor lag diese Grenze bei zwölf Jahren. Dazu hatten auch den Pferdesportverband Westfalen etliche Fragen erreicht. Viele  Eltern hatten Bedenken geäußert,  ihre Kinder bei der Betreuung des Pferdes allein zu lassen. 

 
Abweichende Regelungen in Kommunen möglich
Für die Wieder-Aufnahme des Sportbetriebs auf der Grundlage der Coronaschutzverordnung ist keine zusätzliche explizite Erlaubnis der kommunalen Behörden erforderlich. Es bleibt aber weiterhin so, dass die Behörden vor Ort besondere Regelungen aussprechen können. Das wird für solche Sportarten eine besondere Relevanz haben, deren Angebote in Sportstätten in kommunaler Trägerschaft stattfinden.

Für den Pferdesport ist in den Blick zu nehmen, dass Ordnungsämter auch weiterhin Kontrollen durchführen. Sollte dabei der Eindruck entstehen, dass die Hygiene- und Infektionsschutzregeln nicht sorgfältig eingehalten werden, können Auflagen oder Einschränkungen ausgesprochen werden.
Grundsätzlich möchten wir empfehlen, die Informationen Ihres Stadt- oder Kreissportbundes aufmerksam zu verfolgen. Sollte es - wie aktuell leider im Kreis Coesfeld - auf Grund der Fallzahlentwicklung zu Einschränkungen in Ihrem Landkreis oder Ihrer kreisfreien Stadt kommen, wird Ihr zuständiger Bund zeitnah über mögliche Auswirkungen auf den Sport informieren können.
 

Die CoronaschVO in der gültigen Fassung am dem 11. Mai 2020 finden Sie  hier 
Neu FAQ auf der Internetseite des Pferdesportverbandes Westfalen
Wir haben seit der Aussendung des letzten Newsletters viele Fragen zu der neuen Regelung erhalten. Der erste Teil dieser Fragen ist nunmehr in Form einer FAQ-Liste auf unserer Internetseite verfügbar. Die Liste wird laufend erweitert und aktualisiert.
 

Der Link führt Sie zu dem entsprechenden Bereich auf unserer Homepage.

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Der erste Tag seit der Wieder-Aufnahme des sportlichen Trainings neigt sich seinem Ende zu.
Neben der Freude über die hinzugewonnenen Freiheiten hat er verdeutlicht, dass zahlreichen Fragen zur Gestaltung der neuen Situation bestehen. Uns haben dazu viele Mails und Anrufe erreicht. Einige konnten unmittelbar beantwortet werden, andere bilden nun die Grundlage für eine neue FAQ-Liste der „Phase zwei“ in der Bewältigung der Corona-Krise.

Am Freitag werden die ersten Antworten auf der Internetseite des Pferdesportverbandes Westfalen veröffentlicht. Dort erhält der Bereich mit allen Corona-Informationen in den nächsten Tagen ein neues Gesicht. Es soll besonders intensiv auf alle Fragen der Wiederaufnahme von Aktivitäten blickten: auf das Training, auf den Schulunterricht, auf das Voltigieren und Fahren, auf Lehrgänge, Abzeichenprüfungen und Turniere.

 
Die neue Coronaschutzverordnung
Seit heute ist die neue Verordnung verfügbar. Damit ist nun auch die rechtliche Verankerung der Lockerungen sichtbar.  Der Sport ist in einem neuen und eigenen Paragrafen (§ 4) geregelt. Dessen fünften Absatz hat die Landesregierung ergänzend und ausdrücklich dem Pferdesport gewidmet.
 Dort heißt es in Absatz 5 im Wortlaut:

„Abweichend von den Absätzen 1 und 4 sind der Reitsport, Reitunterricht, Voltigieren und Kutschfahren auch in Reitschulen, Reithallen und sonstigen nicht unter freiem Himmel befindlichen Reitsportanlagen zulässig, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen sichergestellt sind; die Nutzung von Dusch- und Wasch-räumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie das Betreten der Reitsportanlage durch Zuschauer sind bis auf weiteres untersagt, bei Kindern unter 12 Jahren ist das Betreten der Reitsportanlage durch jeweils eine erwachsene Begleitperson zulässig“

Durch die eigenständig verankerte Regelung unterstreicht die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen, dass sie die besondere Situation des Sports mit unseren vierbeinigen Partnern wahrnimmt und berücksichtigt. Darüber sind wir sehr froh.

In einem Pressebriefing hat Sport-Staatssekretärin Andrea Milz heute angekündigt, dass vermutlich im Laufe des Freitags noch mit Ausführungsbestimmungen zu rechnen ist. Diese möchten wir abwarten, damit wir die drängenden FAQ unter Berücksichtigung der vollständigen Sachlage beantworten können.

Link zur aktuellen Coronaschutzverordnung
 

Ordnungswidrigkeiten
Der Katalog der Ordnungswidrigkeiten wurde ebenfalls an die neue Coronaschutzverordnung angepasst. Die spezifische Regelung des Pferdesports zieht folgerichtig auch hier eine eigene Betrachtung nach sich. Beispielsweise ist ein Verstoß gegen das Zuschauer-Verbots mit einem Regelsatz von 1.000 belegt.

Der Link führt zur vollständigen Übersicht. 

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Mit einem abendlichen Update zur Situation des westfälischen Pferdesports in der Corona-Krise möchten wir diese besondere Woche beginnen, von der wir erwarten, dass sie uns die erhofften ersten Veränderungen bringen wird.

Am Mittwoch, 6. Mai 2020 (dem Vernehmen nach um die Mittagszeit) findet eine weitere und entscheidende Konferenz der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer statt. Dort wird ein Beschluss über erste Öffnungen für den Breiten- und Freizeitsport angestrebt. Eine Vorlage dafür liefert die geeinigte Position der Sportminister aus allen Bundesländern.

Wir wissen darüber, dass ein stufenweiser Wieder-Einstieg vorgesehen ist. Im ersten Schritt soll der Sport-und Trainingsbetrieb erlaubt werden, der an „der frischen Luft“ stattfindet. Ausdrücklich sind Angebote eingeschlossen, die auf öffentlichen oder privaten Sportanlagen stattfinden.
Oder wie wir es ausdrücken würden: in Pferdesportvereinen und Pferdebetrieben.

Diese Veränderungen sehnen verständlicherweise besonders Vereine und Reitschulen herbei, die Schulpferde unterhalten. Auf den Wiederbeginn des Reit-, Voltigier- und Fahrunterrichts freuen sich natürlich auch alle aktiven Sportler und wohl nicht minder die Ausbilder und Trainer.
 

Wie sicher ist es, dass die Lockerungen beschlossen werden?
Es deutet sehr viel darauf hin, dass wir am Mittwoch jubeln dürfen.
Beispielsweise auch der Umstand, dass einzelne Bundesländer bereites mit Wirkung zum 4. Mai oder zum 6. Mai erste Lockerungen für den Sport hergestellt und damit einen bundesweiten Trend eingeläutet haben. Am vergangenen Wochenende hatten wir kurzfristig sogar die Hoffnung, auch in NRW frühzeitig an ersten Veränderungen teilhaben zu können. Unser Landessportbund hatte sich sehr dafür eingesetzt. Die Landesregierung hat aber deutlich gemacht, dass sie den für den Sport verabredeten Termin am 6. Mai einhalten möchte.

Ehrlicherweise, das hat Unverständnis ausgelöst. Ausgerechnet Nordrhein-Westfalen platziert sich beim Wieder-Einstieg in den Sport zeitlich nur im hinteren Drittel?  Das passt eigentlich gar nicht zu der bisherigen schnellen und starken Unterstützung des Sports in unserem Bundesland.

Beispielsweise hat NRW sehr früh die Soforthilfe für Vereine geöffnet und kurz darauf die Nothilfe Sport aufgelegt. In Bezug auf die Notversorgung der Pferde hat NRW als erstes Bundesland reagiert und mit einem eigenen Leitfaden für Rechtssicherheit gesorgt. Auch die Öffnungen für Berufsreiter gingen von NRW aus.

Bei der Wieder-Eröffnung ist Nordrhein-Westfalen nun also nicht der Vorreiter. Wir haben aber keinen Grund zu der Annahme, dass unser Bundesland seinen Sport von der bundesweiten Entwicklung abkoppeln will - und darum sind wir sehr optimistisch, dass wir sehr zeitnah den Anschluss finden werden.
 
Was jetzt zu tun ist
Sofern Sie das nicht schon getan haben, sollten Sie jetzt mit den Vorbereitungen für den Wieder-Einstieg in den Sport-und Trainingsbetrieb beginnen. Als Orientierungshilfe befürworten wir ausdrücklich die Handlungsempfehlungen der FN für die Wieder-Aufnahme des Trainings.
 
Wir haben mit dem Ministerium und der Staatskanzlei Kontakt aufgenommen und uns ausdrücklich dafür eingesetzt, dass die „frische Luft“-Regel aus der Sportministerkonferenz für den Pferdesport so ausgelegt wird, dass die Nutzung der Reithallen weiterhin möglich ist. Da wir derzeit noch nicht wissen, ob unserem Vorschlag gefolgt wird, sollten Sie sich vorsorglich Gedanken machen, wie sich das Training in Ihrem Verein oder Betriebe ggf. vorübergehend ohne die Nutzung der Reithalle darstellen lässt.

Insgesamt bitten wir Sie darum, uns mögliche Fragen zuzuleiten, die Ihnen bei der Planung der Wieder-Aufnahme begegnen. Wir werden uns bestmöglich darum bemühen, sie zeitnah zu klären und ggf. entsprechende FAQ aufbereiten.

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Heute haben die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Bundesländer über Lockerungen der Corona-Einschränkungen beraten. Für den Sport ist es eine Enttäuschung, dass die erhofften ersten Schritte zur Wiederaufnahme des Trainings noch nicht Gegenstand der Diskussion waren.

Der Pferdesport ist für den verantwortungsvollen Schutz der Gesundheit bestens vorbereitet und stellt das im Rahmen der Notversorgung seit Wochen unter Beweis.

Nun heißt es noch einmal Geduld beweisen.
Am 6. Mai stehen Entscheidungen zum Sport fest auf der Tagesordnung der nächsten Gesprächsrunde der Kanzlerin und der Ministerpräsidenten.

Der Pferdesportverband Westfalen wird die Zeit nutzen, um Sie bestmöglich bei den weiteren Vorbereitungen für die Wieder-Aufnahme des Trainings zu unterstützen.

Freundliche Grüße und einen schönen ersten Mai wünscht
Ihr Pferdesportverband Westfalen

 
Das sagt der Landessportbund NRW
Die Hoffnungen auf einen vorsichtigen Start in den Vereinssport haben sich zum Bedauern des Landessportbundes NRW noch nicht erfüllt. „Natürlich respektieren wir die aktuellen Beschlüsse der Politik. Doch für unsere Vereine und Verbände, die für einen Wiedereinstieg gut vorbereitet sind, ist diese Verlängerung der Zwangspause bedauerlich“, kommentierte LSB-Präsident Stefan Klett am Freitagabend die Entscheidung der Gesprächsrunde von Kanzlerin Merkel und den
Ministerpräsidenten/*innen der Länder. „Zu den Qualitäten unserer Sportlerinnen und Sportler gehört Geduld; aber wir gehen nun fest davon aus, dass am 6. Mai im nächsten Austausch in Berlin auch für den organisierten Sport positive Entscheidungen getroffen werden. Die Rückkehr zu geregelten Bewegungsangeboten sollte, gerade aus Gesundheitsgründen, wirklich zeitnah kommen“, ergänzt Klett.
 
 
Das sagt die Deutsche Reiterliche Vereinigung
Die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten haben sich auf eine weitere Verlängerung der geltenden Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus verständigt. Demnach bleiben auch für den Pferdesport alle bekannten Einschränkungen mindestens bis zum 10. Mai bestehen. Die Politiker haben aber auch angekündigt, dass sie am 6. Mai über mögliche Lockerungen im Sport entscheiden wollen. Darauf ruhen nun auch die Hoffnungen von Pferdesport und Pferdezucht.
„So schwer es uns fällt, müssen wir die Verlängerung der Beschränkungen akzeptieren. Immerhin haben wir jetzt eine klare Perspektive, dass am 6. Mai Entscheidungen für die Wiederaufnahme des Sports zum 11. Mai getroffen werden“, sagt FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach. „Wir sind auf jeden Fall bereit für den schnellen Wiedereinstieg in den Sportbetrieb. Die Bundeskanzlerin hat mehrfach betont, dass über die nächsten Schritte auf Basis von Konzepten aus den verschiedenen Lebensbereichen entschieden wird. So sind am 6. Mai Vorschläge der Sportminister dran. Diese Vorschläge beruhen auf Konzepten der Sportverbände. Genau das haben wir getan – Konzepte geliefert. Und damit haben wir den richtigen Weg gewählt.“
In Vorbereitung auf den Wiederbeginn von Training und Unterricht in Zeiten des Coronavirus haben die FN und ihre angeschlossenen Verbände Leitfäden und Handlungsempfehlungen formuliert:
www.pferd-aktuell.de/39691

 
Das sagt der Deutsche Olympische Sportbund
„Bei den heutigen Beratungen der Bundeskanzlerin und der Regierungschef*innen der Länder war der Sport eines der Themen – das ist ein erstes wertvolles Zeichen für PORTDEUTSCHLAND. Nachdem noch keine Entscheidung zur Wiederaufnahme des Sporttreibens gefallen ist und wir uns weiterhin in Geduld üben müssen, setzen wir nun darauf, dass dieses für den Sport so wichtige Signal bei der nächsten Beratung am 6. Mai gesendet wird. Der organisierte Sport ist bereit für die Rückkehr auf der Basis unserer zehn Leitplanken und der sportartspezifischen Übergangs-Regeln. Nicht nur aus Gesundheitsaspekten wäre es wichtig, wieder mehr Bewegung bieten zu können und den Vereinssport im Rahmen der behördlichen Regelungen wieder aufzunehmen. Es geht auch um die Stimmung in der Bevölkerung, die durch Spaß, Bewegung und das Gemeinschaftserlebnis mit verantwortungsbewusstem Abstand deutlich profitieren wird. Wir sind sicher, dass sowohl die Verantwortlichen in den Vereinen als auch die Sportler*innen selbst sehr verantwortungsvoll mit der Situation umgehen werden und als oberste Priorität immer die Eindämmung der Pandemie und die Gesundheit in der gesamten Bevölkerung im Blick haben. Wir hoffen sehr, dass wir SPORTDEUTSCHLAND nun bald wieder etwas mehr in Bewegung bringen dürfen."

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Deutlich mehren sich jetzt die Anzeichen, dass wir auf erste Erleichterungen und Öffnungen der Sportstätten hoffen dürfen. Worauf sich diese Erwartung stützt und was die kommenden Tage bringen könnten, lesen Sie in dieser 18. Ausgabe des Corona-Newsletters.

Wichtige Positionen zu ersten Lockerungen im Sport
Maßgebliche Akteure haben in den letzten Tagen in einem abgestimmten Verfahren den Boden für eine stufenweise Rückkehr in den Trainingsalltag bereitet.

Da sind zunächst die Sportminister der Bundesländer. Sie haben am 20. April 2020 und dann noch einmal in einer Telefonkonferenz am 27. April 2020 deutlich gemacht, dass Sportangebote, die „an der frischen Luft“ stattfinden und Abstands- sowie Hygienemaßnahmen gewährleisten können, den Anfang machen könnten. Der Wettkampfbetrieb könne allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt wiederaufgenommen werden. (Hier können Sie die Meldung der Sportministerkonferenz nachlesen).

Aus der gemeinsamen Position der Sportminister soll nun eine Beschlussvorlage entstehen, die ihrerseits Grundlage für die Beratungen der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin sein wird, die am 30. April 2020 und in der Folgewoche stattfinden.

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Alfons Hörmann, begrüßte in seinem anschließenden Statement die Ergebnisse der Sportministerkonferenz. Er nahm dabei Bezug auf die Übergangsregeln, die durch die Fachverbände für jede Sportart entwickelt werden sollen.

Für den Pferdesport hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung das in Abstimmung mit den Landesverbänden längst erledigt. Die Handlungsempfehlungen sind bereits auf der Internetseite des DOSB hinterlegt und können hier eingesehen werden.

Von der nordrhein-westfälischen Landesregierung ist bereits bekannt, dass Öffnungen im Bereich des Sports für möglich gehalten werden. Ministerpräsident Armin Laschet hatte sich in den letzten Tagen mehrfach für solche ersten Lockerungen ausgesprochen und dabei besonders Kinder und Jugendliche in den Blick genommen. Für die Runde der Ministerpräsidenten sei des Thema „gesetzt“.

Landessportbund unterstützt NRW-Ministerpräsident Armin Laschet
Der Landessportbund NRW stärkt Ministerpräsident Armin Laschet den Rücken und fordert Bundesregierung und Länder auf, bei ihrer Abstimmung am 30. April die Voraussetzungen für einen verantwortungsvollen Wiedereinstieg in den Vereinssport zu schaffen. „Der Sport will keine

einen verantwortungsvollen Wiedereinstieg in den Vereinssport zu schaffen Der Sport will keine

Abmeldelink

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Sonderrolle“, sagt LSB-Präsident Stefan Klett, „aber wenn grundsätzlich Lockerungen möglich sind, dann muss der Sport zwingend Berücksichtigung finden. Die Sportverbände und mehr als 18.000 NRW-Vereine sind darauf vorbereitet. Über fünf Millionen Vereinsmitglieder warten darauf, wieder ihren Sport auszuüben, etwas für ihre Gesundheit und Mobilität zu tun. Das wird auch dazu beitragen, dass die Menschen mit der Corona-Krise insgesamt besser umgehen können.“

Die vollständige Meldung lesen Sie hier.

Position des Pferdesportverbandes Westfalen
Gemeinsam haben die Pferdesportverbände Rheinland und Westfalen die besondere Ausgangslage des Pferdesports gegenüber der Landesregierung ausführlich erläutert und verdeutlicht, dass die Vereine und Pferdebetriebe in Nordrhein-Westfalen für die Wieder-Eröffnung der Sportstätten gerüstet sind. Es bestehen sehr gute Möglichkeiten, die Maßgaben des Infektionsschutzes sicherzustellen. Mit dem „Notbetrieb“ der letzten Wochen auf der Grundlage des bekannten Leitfadens haben Vereine und Betriebe ihre Organisationskraft mehr als deutlich unter Beweis gestellt. Auch im Hinblick auf die stufenweise Wieder-Aufnahme des Turnierbetriebs gibt es vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, die einen guten Infektionsschutz sicherstellen können. Der überwiegende Teil des Sports selbst findet ohnehin kontaktfrei statt, für weitere Bereiche lassen sich organisatorische Lösungen finden. Zu den dargelegten Aspekten gehört auch eine Einordnung der engen Wechselwirkungen des Turniersports, beispielsweise mit der Zucht und dem Dienstleistungsbereich.

Bitte im Blick behalten: Es gelten weiterhin die bisherigen Einschränkungen
Bis mindestens zum 3. Mai 2020 gelten weiterhin die bekannten Einschränkungen und Maßgaben zum Infektionsschutz. Es hat im gesamten Sportbereich bisher lediglich für Berufssportler Ausnahmeregelungen geben. Im Zuge der Lockerungen in anderen Lebensbereichen kann vielleicht der Eindruck entstehen, die Regeln für den Sport könnten an Verbindlichkeit verloren haben. So ist es aber leider nicht und Verstöße können empfindlich geahndet werden.

Training und Unterricht bleiben verboten
Besonders im Hinblick auf Einzelunterricht häufen sich Nachfragen, ob dieser wieder zulässig sei. Diese Vermutung wird vielleicht durch abweichende Regelungen in wenigen Bundesländern genährt. Für Nordrhein-Westfalen trifft das jedoch nicht zu. Das Training auf den Sportanlagen bleibt leider verboten. Das hat das NRW-Gesundheitsministerium kürzlich noch einmal deutlich herausgestellt.

Für Pferdesportler ist dieses Trainingsverbot schwer nachvollziehbar, denn im Unterschied zu anderen Sportarten sind sie zwecks Versorgung und tierschutzgerechter Bewegung auf den Sportstätten unterwegs. Da macht es aus der praktischen Brille betrachtet keinen erkennbaren Unterschied für den Infektionsschutz, wenn bei der Bewegung der Pferde ein Trainer die Anleitung übernimmt. Das bestehende Verbot wurde allerdings nicht explizit für den Pferdesport ausgesprochen, sondern resultiert aus der allgemeinen Schließung aller Sportstätten. Für die Reiter gibt es die Betretungsmöglichkeit nicht zum Zweck des Trainings, sondern lediglich für die notwendige Versorgung.

Diese Erläuterung möchte nicht belehrend erscheinen und sie ist keinesfalls zynisch gemeint. Wir wissen, dass Reitschulen und Vereine mit Schulpferden besonders schwer davon betroffen sind und das die Konsequenzen in vielen Fällen existenzbedrohlich ist.
Wir haben dies den zuständigen Ministerien ausführlich dargelegt.

Wir halten Sie auf dem Laufenden!

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Hinsichtlich der Wiederaufnahme des sportlichen Trainings, des Unterrichts und der Turniere herrscht unverändert Stillstand. Das heißt aber nicht, dass nichts passiert.

So haben beispielsweise am gestrigen 20. April 2020 die Sportminister*innen der Bundesländer die Möglichkeiten stufenweiser Lockerungen für den Sport erörtert. Wörtlich heißt es in einer Pressemitteilung der Sportministerkonferenz: „In einem ersten Schritt solle im Breiten- und Freizeitsport – gleichermaßen für alle Sportarten – der Trainingsbetrieb wieder erlaubt werden, sofern die Sportangebote an der „frischen Luft“ stattfinden, also im öffentlichen Raum oder auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen. Dabei müsse ein Abstand zwischen den Sporttreibenden von zwei Metern gewährleistet sein, bei Einhaltung der auch sonst üblichen Hygienemaßnahmen.“

Für den Trainingsalltag im Reiten sind weder die Distanzregeln noch die Hygienevorschriften ein Hemmnis. Sie werden bereits seit Wochen im Rahmen der notwendigen Versorgung der Pferde problemlos umgesetzt.

Zwar nennt die Sportministerkonferenz noch kein Startdatum. Sie macht jedoch deutlich, dass sie mit einer geeinten Position der Sportminister am Donnerstag kommender Woche (30. April 2020) in die Beratungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zur weiteren Öffnung der Gesellschaft in der Corona-Pandemie gehen wird.

Quelle: www.senatspressestelle.bremen.de

Vorbereitungen für die Wiederaufnahme des Reitschulbetriebs
Zur bestmöglichen Vorbereitung auf den Zeitpunkt, zu dem der Reitschulunterricht wieder aufgenommen werden darf, hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung Handlungsempfehlungen entwickelt. Sie enthalten zahlreiche Hinweise und wertvolle Anregungen, wie ein verantwortungsvoller Infektionsschutz gestaltet werden kann.

Die konkreten Handlungsempfehlungen stehen unter diesem auf der Internetseite der FN zum Download bereit: www.pferd-aktuell.de/coronavirus

Die vorgeschlagenen Schutzmaßnahmen werden zudem seitens der Pferdesportverbände in Nordrhein-Westfalen an den Landessportbund und die entscheidungstragenden Ministerien herangetragen.

Abmeldelink

Perspektiven für den Turniersport bleiben noch unklar
Wann dürfen wieder Turniere stattfinden? Diese Frage brennt aktiven Pferdesportlern wie Veranstaltern gleichermaßen unter den Nägeln. Eine Antwort darauf steht leider noch aus.

Die Sportministerkonferenz sieht die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs zeitlich vor dem Beginn sportlicher Wettkämpfe. Die Vorsitzende Stahmann sagt: „Die Wiederaufnahme des Wettkampfbetriebs ist grundsätzlich in jenen Sportarten zuerst denkbar, bei denen die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln gesichert werden kann“.

Die Einhaltung der wichtigen Infektionsschutzmaßgaben sollten für den Pferdesport organisatorisch gut lösbar sein. Hierfür sowie für weitere organisatorische Fragen entwickeln die FN und die Landesverbände derzeit ebenfalls einen Leitfaden, der in der Zukunft bei der Wiederaufnahme der Turniere helfen soll.

Wie können Vereine und Veranstalter mit der Situation umgehen?
Sofern nicht zwingende Gründe etwas Anderes verlangen, empfiehlt die Kommission für Pferdeleistungsprüfungen, die Planung für ein Turnier nach Möglichkeit aufrecht zu erhalten. Unter Umständen kann es allerdings notwendig werden, die eigene Veranstaltung flexibler zu gestalten, weil zukünftige behördliche Auflagen Veränderungen erforderlich machen.

In den kommenden Tagen und Wochen wird es darum gehen, auf aktuelle Entwicklungen möglichst variabel zu reagieren. Die Geschäftsstelle des Pferdesportverbandes Westfalen steht Vereinen und Turnierveranstaltern dabei gern zur Seite und bietet Beratungsgespräche per Telefon oder Webkonferenz an.

Weitere Hinweise können Sie hier hier von der Internetseite des Pferdesportverbandes Westfalen herunterladen.

Westfälische Meisterschaften abgesagt
Die Botschaft ist bedauerlich und unvermeidlich: 2020 werden in Westfalen keine Landesmeisterschaften im Reiten, Fahren und Voltigieren stattfinden. Mehr Informationen zu den Hintergründen lesen Sie im Newsfeed der Internetseite des Pferdesportverbandes Westfalen.

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Heute haben Bund und Länder darüber beraten, ob und wie ein schrittweiser Ausstieg aus den derzeitigen Corona-Beschränkungen aussehen kann. Dabei ist deutlich geworden, dass sich die Rückkehr zum öffentlichen Leben nur langsam und in kleinen Schritten vollziehen wird. Die bestehenden Kontaktbeschränkungen bleiben mindestens bis zum 3. Mai 2020 bestehen.

Entscheidend für die Situation des Pferdesports in Nordrhein-Westfalen ist mehr noch als die heutigen Bekanntmachungen, was die Landesregierung am morgigen 16. April 2020 mit Blick auf das Ablaufen der jetzigen NRW-Coronaschutzverordnung (endet am 19.4.2020) beschließen wird.

Wann und in welchem Rahmen sich private und öffentliche Sportstätten - somit auch Pferdesportanlagen - wieder für den Trainingsalltag öffnen, ist noch nicht abzusehen. Der Pferdesportverband Westfalen wird unmittelbar darüber informieren, wenn Details bekannt werden.

Bis dahin bitten wir ausdrücklich darum, die bestehenden Regeln einzuhalten. Es kursieren derzeit viele (vermeintliche) Informationen und sehr individuelle Interpretationen zu den bestehenden Regeln. Viele davon sind schlicht falsch. Sie beziehen sich auf andere Länder oder Bundesländer oder beruhen auf Einzelfallentscheidungen kommunaler Behörden. Keinesfalls sind sie übertragbar. Mindestens bis zum 19.April 2020 gilt in Nordrhein-Westfalen unverändert der bekannte Leitfaden .
 

NRW-Hilfsprogramm Sport: Anträge können jetzt gestellt werden
Am heutigen 15. April 2020 wurde das Förderportal für notleidende Sportvereine freigeschaltet. Bedingung für die Gewährung der Sport-Soforthilfe ist ein durch die Corona-Pandemie verursachter Liquiditätsengpass, der zu einer Existenzgefährdung des Vereins in Form einer drohenden Zahlungsunfähigkeit führen könnte. Vereine können die Mittel zusätzlich zur NRW-Soforthilfe beantragen. Der Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden.
Der  Link  führt zur LSB-Homepage, auf der alle Details in Form von FAQs erklärt werden.


NRW-Soforthilfe läuft wieder an
Ab dem 17.4.2020 können wieder Anträge für die NRW-Soforthilfe gestellt werden. Das Verfahren war auf Grund zahlreicher Betrugsfälle ausgesetzt worden. Das NRW-Wirtschaftsministerium weist ausdrücklich darauf hin, dass ausschließlich die Internetadresse https://soforthilfe-corona.nrw.deverwendet werden darf.
 

Neue FAQ auf der Internetseite des Pferdesportverbandes Westfalen
Vereine, Pferdebetriebe und Pferdehalter wenden sich mit zahlreichen Fragen an den Pferdesportverband Westfalen. Antworten auf häufige Fragen finden Sie im Corona-Bereich  der Homepage.
 
 
DOSB-Positionspapier zur Wiederaufnahme des Sports
Mit einem Positionspapier hat sich der Deutsche Olympische Sportbund heute an die Bundesregierung und die Landesregierungen gerichtet. Darin bietet der Sport-Dachverband seine aktive Mithilfe für die Wieder-Aufnahme des vereinsbasierten Sporttreibens ein. Das Papier schlägt konkrete Leitlinien vor, die von den Verbänden entsprechend der Sportarten ausgestaltet werden sollen.   Hier  geht es zu dem Positionspapier.

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Heute Abend hat der Pferdesportverband Westfalen eine weitere erfreuliche E-Mail vom Landessportbund erhalten. Sie enthält sehr gute Nachrichten für Vereine und Übungsleiter. Über positive Veränderungen dürfen sich zudem Berufsreiter freuen, denn für sie gibt es einen ersten kleinen Schritt in Richtung Normalität.
 

Das Soforthilfeprogramm für Sportvereine geht an den Start
Mit weiteren insgesamt zehn 10 Millionen Euro wird das Land Nordrhein-Westfalen seine Sportvereine unterstützen. Die Hilfe richtet sich an Vereine, denen durch die Coronakrise aktuell eine Zahlungsunfähigkeit droht. Anträge können ausschließlich online ab dem 15. April 2020 bis zum 15. Mai 2020 im Förderportal  des Landessportbundes NRW gestellt werden.

Hinweise zum Verfahren werden ab dem 9. April 2020 auf der Website des Landessportbundes NRW veröffentlicht. Vereine müssen dabei detaillierte Angaben zu ihrer Einnahme- und Ausgabesituation machen. Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses in Höhe von 60 Prozent des nachgewiesenen Fehlbedarfs. Die Höchstförderung beträgt 50.000,- Euro.
 

Die Übungsleiterförderung wird deutlich erhöht
Bis zu 8.000 Vereine nutzen jährlich das Programm zur Förderung der Übungsarbeit in den Sportvereinen, besser bekannt als „Übungsleiterförderung“. Zur Unterstützung in der Coronakrise wird die zur Verfügung stehende Summe nun durch die NRW-Staatskanzlei um ca. 40 Prozent aufgestockt. Die zusätzliche Fördersumme beträgt drei Millionen Euro. Damit soll die Bindung der unerlässlichen Trainer*innen unterstützt werden. Es wird zudem versucht, den üblichen Auszahlungstermin im Oktober/November in den Sommer vorzuziehen.
 
Die Anträge können bereits gestellt werden. Das funktioniert online auf dem Förderportal des Landessportbundes NRW.
 
 
 
Berufssportler dürfen eingeschränkt wieder trainieren
 Die Coronaschutzverordnung, die seit dem 22. März 2020 in Nordrhein-Westfalen gilt, wurde am 30. März 2020 erweitert. Seitdem können Berufssportler in NRW ihre berufliche Tätigkeit mit Einschränkungen ausführen. Unklar war zunächst, was diese Änderung für Berufsreiter bedeutet.  Aufgrund von Nachfragen formulierte das zuständige Ministerium nun insgesamt eine Klarstellung. Demnach dürfen Berufsreiter unter bestimmten Voraussetzungen Teilbereiche ihres Berufs, den Beritt und das Training von Pferden ausüben.
 
Wie bisher gilt im Sinne der Eindämmung des Coronavirus der Erlass, dass jeglicher Sportbetrieb auf öffentlichen und privaten Sportanlagen weiterhin unterbleiben muss. Auch die Regelung für die Versorgung der Pferde, für die es in Nordrhein-Westfalen einen verbindlichen  Leitfaden  des zuständigen Ministeriums gibt, bleibt gültig.
 
Die jetzigen Änderungen, die sich ausschließlich auf das Sportstättenverbot beziehen, ermöglichen jedoch zwei Dinge: Erstens dürfen Berufssportler das sportliche Training von Pferden auf ihren eigenen Sportstätten (also Pferdesportanlagen) oder den Sportstätten ihrer Arbeitgeber wieder aufnehmen. Zweitens dürfen Berufsreiter, zu deren beruflicher Tätigkeit der Beritt von Pferden als Dienstleistung gehört, diese auf den Pferdesportanlagen anbieten. Nur in diesen Bereichen gelten die Erweiterungen. Andere Tätigkeiten von Berufsreitern, beispielsweise die Durchführung von Lehrgängen, bleiben untersagt. Das NRW-Ministerium hat zudem noch einmal deutlich unterstrichen, dass jeglicher Reitunterricht verboten bleibt. Das gelte auch für den Handel von Pferden, sofern dieser nicht kontaktlos möglich sei.
 
Als Berufsreiter sind solche Personen zu bezeichnen, die ihren Lebensunterhalt überwiegend und dauerhaft mit dem Beritt und dem Training von Pferden bestreiten.
 
Die verbindlichen Hygiene- und Infektionsschutzregeln sind weiterhin zwingend einzuhalten. Berufsreiter, die in Pferdebetrieben mit Publikumsverkehr (beispielsweise mit Pensionspferdehaltung) tätig sind, müssen weiterhin die Maßgaben beachten, die im NRW-Leitfaden geregelt sind. Sie sind jedoch nicht mehr an das Gebot der „Notversorgung“ gebunden. Diese Regel, die für alle anderen Pferdesportler in Betrieben mit Publikumsverkehr weiterhin verbindlich ist, besagt, dass Pferde ergänzend zur freien Bewegung zwar im Sinne des Tierwohls geritten, geführt oder an der Longe bewegt werden dürfen, wenn es notwendig ist. Das übliche sportbezogene Training und der Reitunterricht sind jedoch nicht erlaubt.
 
Es bleibt weiterhin in der Verantwortung der Betriebsleiter oder Vereinsvorstände, auf die Einhaltung aller Maßgaben des NRW-Leitfadens zu achten. Die Belange der Berufsreiter, die auf Anlagen mit Publikumsverkehr ihrem Beruf nachgehen möchten, sind angemessen zu berücksichtigen und bestmöglich mit den Belangen aller Einstaller in Einklang zu bringen. Gleichzeitig gilt, dass jeder Berufsreiter sich an die bestehenden Regeln, Pläne und Organisationsstrukturen der jeweiligen Anlage halten muss. Der Berufsreiter muss also den Beritt/das Training seiner Pferde so integrieren, dass die Notversorgung und -bewegung der anderen Pferde nicht beeinträchtigt wird. Gegebenenfalls abweichenden Anordnungen der örtlichen Behörden ist ebenfalls Folge zu leisten.

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Das sonnige Wetter führt vielfach zu der Frage: "Darf ich ausreiten in NRW?"
Kein Wunder, dass diese Frage drängt.  Es ist schließlich die schönste Jahreszeit und das herrlichste Wetter, um die Natur mit dem Pferd zu genießen. Doch in der Corona-Krise ist nichts wie immer und auch im Hinblick auf das Ausreiten muss gut überlegt und gründlich abgewogen werden.

Um das Wichtigste vorweg zu nehmen (bitte trotzdem unbedingt den ganzen Text lesen!):
Das Ausreiten wird in NRW durch die Corona-Verordnungen nicht grundsätzlich verboten und es kann mit spazieren gehen, joggen oder radeln verglichen werden. Maximal zu zweit (oder mit der Familie) und dem notwendigen Abstand dürfen Reiter sich mit ihrem Pferd in der Natur bewegen.

Die bekannten Vorschriften für das Ausreiten bleiben gültig. Dazu gehört die Reitregelung nach Landesnaturschutzgesetz (ggf. mit regionalen Allgemeinverfügungen), die NRW-Kennzeichnungspflicht mit der Reitplakette und natürlich die übliche Rücksichtnahme gegenüber anderen Erholungsuchenden.

Es kommt aber noch etwas hinzu: Bekanntermaßen sind Sportstätten gemäß Coronaschutzverordnung geschlossen. Das gilt auch für Pferdesportvereine, Reitschulen, usw.  Damit die notwendige Versorgung der Pferde im Sinne des Tierschutzgesetzes sichergestellt ist, hat das für Tierhaltung zuständige NRW-Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MULNV) schnell reagiert und den bekannten Leitfaden entwickelt, der für alle pferdehaltenden Betriebe mit Publikumsverkehr verbindlich ist.
Wer sein Pferd in einem Pensionsbetrieb, Verein oder einer sonstigen Anlage mit Publikumsverkehr untergebracht hat, unterliegt den Regeln des MULNV-Leitfadens.

Dieser  Leitfaden  macht unmissverständlich klar, dass der sportliche Regelbetrieb einzustellen ist. Der Zutritt zur Reitanlage ist nur gestattet, um die notwendige Versorgung einschließlich Bewegung der Pferde sicherzustellen.

Wörtlich heißt es: „Jede Person verpflichtet sich dazu, die eigene Anwesenheitszeit auf die angemessene Versorgung des Pferdes zu reduzieren. Ziel ist nicht die Ausübung des Sports oder die Freizeitgestaltung. Maßgeblich ist der Schutz der Menschen vor einer Coronainfektion. Daher sind sämtliche Maßnahmen so auszurichten, dass der basale Anspruch des Tierschutzes erfüllt wird. Darüber hinausgehende Aktivitäten müssen unterbleiben. Die Aufrechterhaltung und Sicherstellung der Pferdeversorgung hängt maßgeblich von der Eigenverantwortung aller Beteiligten ab.“

Insofern: Ja, Ausreiten ist erlaubt - wenn die zusätzliche kontrollierte Bewegung des Pferdes unter dem Sattel im Sinne des Tierschutzes geboten ist. Dann kann das Ausreiten als sinnvolle Alternative zum Bewegen des Pferdes auf der Sportstätte (unter dem Reiter, an der Longe oder geführt) betrachtet werden.

Das klingt ein bisschen kompliziert und vielleicht ist es auch für manche Reitern schwer zu verstehen oder einzusehen. Aber ganz ehrlich: darauf kommt es im Moment nicht an.

Wir bitten alle Pferdesportler, sich einfach daran zu halten. Ausritte sollten nur dann stattfinden,  wenn sie aus der Sicht des Pferdes wirklich nötig sind und nicht in erster Linie, weil die Sonne scheint oder ein Reiter sich  (genauso wie jeder!) nach Normalität sehnt.

Aus der Perspektive des Pferdesportverbandes Westfalen und des Pferdesportverbandes Rheinland ist die in NRW verbindlich getroffene Regelung die bestmögliche Variante, die in der Corona-Krise im Sinne der Pferde denkbar ist. Sollten staatliche Stellen sich gezwungen sehen, die Reglungen zu verändern und zu verschärfen, weil sie ignoriert oder ausgedehnt werden, weil schlimmstenfalls sogar das übliche Training fortgesetzt wird, wird es für alle schwerer.

Bitte  unterstützen Sie diese Haltung.
Jeder Reiter kann durch  vorbildliches Verhalten dazu beitragen, den kontrollierenden Ordnungsbehörden keinen Anlass zum Eingreifen zu geben.

Danke!
Kommen Sie gut und gesund  in die neue Woche.

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Es gibt erneut eine gute Nachricht für Pferdesportvereine in Not.

Am Mittwoch hat der NRW-Landtag ein weiteres Hilfspaket für den Sport geschnürt. Es soll besonders den ideellen Bereich der Vereine in den Blick nehmen. Damit dürfen nun auch solche Vereine auf Unterstützung hoffen, die nicht unternehmerisch tätig sind. Letztere können seit dem vergangenen Freitag Mittel aus der NRW-Soforthilfe beantragen. Soweit es dem Pferdesportverband Westfalen bekannt ist, haben das bereits etliche Reitvereine erfolgreich getan und vielfach sehr zeitnah nach der Antragsstellung eine Förderzusage von der zuständigen Bezirksregierung erhalten.

Das nun aufgelegte neue Programm hat ein Volumen von zehn Millionen Euro.
Näherens erfahren Sie in dieser  Videobotschaft , in der Staatssekretärin Andrea Milz und LSB-Präsident Stefan Klett die gute Nachricht persönlich überbringen.

Zu den Förderkriterien und  Einzelheiten werden wir Sie informieren, sobald diese bekannt werden.
 

Angepasste Regelung für die Verlängerung der DOSB-Trainerlizenz
Fortbildungen zur Verlängerung der DOSB-Trainerlizenz dürfen derzeit aus Infektionsschutzgründen nicht stattfinden. Trainerinnen und Trainer, deren DOSB-Lizenz in diesem Jahr abläuft, sorgen sich vielleicht, weil sie noch die notwendigen Lerneinheiten absolvieren müssen.
Hierzu hat der DOSB jetzt mitgeteilt, dass die Trainerlizenzen, die bis zum 31. Dezember 2020 ungültig werden, auch ohne absolvierte Fortbildungen um ein zusätzliches Jahr (ab dem Tag des letzten Gültigkeitstages) verlängert werden können.

Eine vorübergehende Regeländerung gilt auch für Teilnehmer an  Trainerqualifizierungen im Modulsystem. Hierzu darf man sich jetzt  maximal drei Jahre  (statt zwei Jahre) Zeit nehmen.


TV-Tipp: WDR Lokalzeit Münsterland beim ZRFV Neuenkirchen
Das WDR-Format "Lokalzeit Münsterland" hat den ZRFV Neuenkirchen besucht und dem Vorstand bei der Bewältigung des "Corona-Alltags" über die Schulter geschaut. Voraussichtlich wird der Beitrag am Freitag gesendet, sofern nicht kurzfristig aktuelle Themen die Aussendung verschieben.

 
FN warnt vor Fake-News zur Corona-Krise
Vorsichtshalber möchten wir hier eine Warnung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung teilen. Scheinbar werden unter Verwendung des FN-Namens und des FN-Logos Falschmeldungen zu Corona-Fragen verbreitet. Vorsorglich sollten die Meldungen daher auf der Internetseite der FN überprüft werden:   

www.pferd-aktuell.de/coronavirus

 

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Es gibt gute Nachrichten!

Staatsekretärin Andrea Milz hat heute darüber informiert, dass der NRW-Rettungsschirm  für Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige auch für unternehmerisch tätige Sportvereine und selbstständige Trainer*innen offen ist. Mittel aus diesem Programm müssen nicht zurückgezahlt werden.

Das Antragsformular für die sogenannte NRW-Soforthilfe 2020 ist seit heute verfügbar. Bis Ende Mai können die Mittel angefordert werden. Auf der Internetseite des NRW-Wirtschaftsministeriums finden Sie ausführliche Informationen zu den Voraussetzungen und Förderkriterien. 

www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020     

Sie werden dort zum  zum Anmeldeformular weitergeleitet.  Bitte beachten Sie, dass Anträge ausschließlich online gestellt werden können.

Verzweifeln Sie bitte nicht, wenn das Formular nicht sofort erreichbar ist. Die Nachfrage und Serverauslastung ist offensichtlich sehr hoch. Das Wirtschaftsministerium hat versichert, dass Bund und Land darauf eingerichtet sind, allen förderfähigen Anträgen zu entsprechen.  
 
„Das ist ein großartiger Erfolg für uns alle und ein wichtiger Schritt, um wirtschaftliche Notsituationen durch die Coronakrise in vielen Tausend Sportvereinen in NRW abzuwenden!“, freut sich der Landessportbund Nordrhein-Westfalen. LSB-Präsident Stefan Klett richtet seinen besonderen Dank an die Verantwortlichen in der Staatskanzlei NRW, die sich gemeinsam mit dem LSB für eine solche Lösung stark gemacht haben.

Diesem Dank schließen wir uns sehr gern an.
Kommen Sie gut und gesund in das Wochenende.

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Im Internet und Social-Media-Bereich wimmelt es vor Nachrichten zur Corona-Krise. Auch zur Situation im Pferdesport sind unzählige Informationen zu finden. Problematisch ist, dass sich solide recherchierte Sachbeiträge und alle Formen der meinungsbasierten Äußerungen vermischen. Oftmals wird nicht deutlich, auf welches Bundesland und welche Faktenlage sich eine Meldung, ein Interview oder eine Position bezieht. Das ist zur Einordnung der Relevanz für die eigene Situation wichtig, weil Regeln und Einschränkungen in den Bundesländern voneinander abweichen.

Bitte beziehen Sie Ihre Fragestellungen und Ihr Verhalten stets auf die Maßgaben in Nordrhein-Westfalen.
 

Entscheidungen der Ordnungsämter
Es gibt  in Westfalen die ersten Meldungen von uneinheitlichem Verhalten der Ordnungsbehörden. Wenige Reitanlagen haben im Moment die Situation, dass auch bei korrekter Einhaltung der Maßgaben des NRW-Leitfadens behördlicherseits der Betrieb eingestellt oder ein Reitverbot ausgesprochen wird. Einige Kommunen entwickeln eigene Formen von Leitfäden.

Sollten Sie als Verein oder Betrieb mit so einer Situation konfrontiert werden, informieren Sie bitte Ihren Kreisreiterverband und den Pferdesportverband Westfalen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass es in Nordrhein-Westfalen bei einer landeseinheitlichen Regelung bleibt.

Dennoch gilt: Den Anweisungen der Ordnungsbehörde müssen Sie in jedem Fall Folge leisten und Ihre Mitglieder und Kunden entsprechend informieren.
 

Mit Ideen durch die Krise
Gute Ideen, praktische Lösungen, innovative Konzepte. Die westfälischen Vereine haben sich einiges einfallen lassen, um der Coronakrise nicht tatenlos gegenüber zu stehen. Ihre Aktionen sollten geteilt werden: zum Mut machen, zum Nachmachen, zum Mitmachen…

Die erste Aktion erzählt davon, wie der Dortmunder Reiterverein eine Spendenaktion für seine Schulpferde auf den Weg gebracht hat.  Hier  geht es zur Geschichte.

Wir möchten viele dieser Ideen sammeln und freuen uns über Mails mit Vorschlägen.
 
 
Ausgewähltes für das „Schwarze Brett“
In der Corona-Krise erlebt das „Schwarzen Brett“ seinen zweiten Frühling. Viele Vereine und Betriebe jedenfalls berichten davon, dass alle relevanten Informationen dort ausgehängt werden.
Weil „Kleingedrucktes“ nur mühsam in Erinnerung bleibt, haben wir einige wichtige Botschaften in Aushang-Form gebracht. Dazu gehören beispielsweise Kernaussagen des Leitfadens. Es ist auch ein Vorschlag für die Bekanntmachung des zuständigen Ansprechpartners darunter.

Sie finden die „Aushängeschilder“ in unserm Corona-Downloadbereich.
Scrollen Sie auf der Seite ganz nach unten. Vielleicht finden Sie darunter Botschaften, die für Ihren Betrieb nützlich sind.

 
 
FN-Finanztipp in der Corona-Krise
Die Deutsche Reiterliche Vereinigung hat heute über einem Finanztipp in der Coronakrise informiert. Er bezieht sich auf die Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen. Gern leiten wir diese Information hier weiter. Unternehmen müssen Antrag jedoch noch heute einreichen, wenn die Stundung sich auf den laufenden Monat März beziehen soll.
 
Hier geht es zur Meldung und dem verlinkten Dokument:  Link

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Für Nordrhein-Westfalen sind die neuen Verhaltensmaßgaben, die seit Sonntag (22.3.2020) bekannt sind,  nun in der sogenannten Corona-Schutzverordnung geregelt. Der  Link  führt zum Wortlaut der Rechtsverordnung.

Die befürchtete Ausgangssperre blieb aus, jedoch sind seit Montag weitere Einschränkungen der Sozialkontakte vorgeschrieben. Unter dem Stichwort „Kontaktverbot“ gilt jetzt, dass in der Öffentlichkeit Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen nicht mehr erlaubt sind.

Auch mussten Geschäfte aus zahlreichen Sparten des Einzelhandels schließen. Der Futtermittelhandel ist nicht gefährdet. Tierbedarfsmärkte werden in der Liste von Geschäften geführt, die von Schließungen nicht betroffen sind. Es gibt darum keinen Grund zur Sorge um eine Pferdefutterverknappung. Es gibt auch keinen Anlass für Hamsterkäufe.

Die vollständige Sammlung aller bisherigen Erlasse und Regelungen für das Land Nordrhein-Westfalen finden Sie hier: Link  

 
Die Regelungen des NRW-Leitfadens haben weiterhin Bestand
Vereine, Betriebe und Pferdehalter dürfen weiterhin darauf vertrauen, dass die konkreten Regelungen des  Leitfadens  Bestand behalten. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur-und Verbraucherschutz stellt unter Verweis auf seinen Leitfaden konkretisierend klar:

„Die Landesregierung von NRW hat am 22.3.2020 die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO) verkündet, jeglicher Sportbetrieb auf öffentlichen oder privaten Sportanlagen ist untersagt.
 
Hierunter fallen sowohl Reitställe, die unter den Begriff "Sportanlagen" gefasst werden können, aber auch sonstige landwirtschaftliche Betriebe mit Pferdepensionen (Freizeiteinrichtungen).
 
Es muss dabei jedoch gewährleistet sein, dass die notwendige Grundversorgung der Tiere (Füttern, Pflegen, Bewegen, tierärztliche Versorgung) sichergestellt wird.

 
In Ställen mit "Vollverpflegung", z.B. Ställen, in denen Pferde nicht nur eingestallt, sondern auch zum "Beritt" oder zur Ausbildung abgegeben werden, wird die Grundversorgung der Tiere vollumfänglich durch Mitarbeiter des Betriebes sichergestellt bzw. organisiert. In diesen Fällen ist eine Versorgung und damit ein Zutritt durch Personen, die nicht Mitarbeiter des Betriebes sind, nicht erforderlich.
 
Bei einem landwirtschaftlichen Betrieb mit Pferdepension übernimmt der Pensionsstallbetreiber i. d. R. die Fütterung und Unterbringung des Pferdes. Die Pflege, Bewegung und Sicherstellung einer tierärztlichen Versorgung des Pferdes werden durch den Eigentümer selbst oder eine von ihm mit der Betreuung beauftragte Person übernommen. Da auch diese Tätigkeiten aus Tierschutzgründen erforderlich sind, um eine den Bedürfnissen des Pferdes entsprechende Grundversorgung zu sichern, ist diesen Personen zu gestatten, den Stall zu diesem Zweck - aber auch nur zu diesem Zweck aufzusuchen. Sind in einem Reitstall zur Sicherstellung der notwendigen Grundversorgung der Tiere zeitgleich mehrere Personen anwesend, so liegt darin keine verbotene Zusammenkunft in diesem Sinne. Dabei handelt es sich auch nicht um "Publikumsverkehr", den es zu unterbinden gilt.“
 
Das Ministerium schließt seine Ausführungen mit einem unmissverständlichen Aufruf: Die genannten Personen haben ihren Aufenthalt auf das unbedingt erforderliche Maß zu reduzieren!“

 

 
Ordnungsbehörden kontrollieren verstärkt Reitvereine und Pferdebetriebe
Etliche Vereine und Betriebe berichten von Besuchen des Ordnungsamtes. Die Kontrollen können durchaus mehrfach, bisweilen auch täglich erfolgen. Soweit es dem Pferdesportverband Westfalen bekannt ist, zeigen sich die Amtsvertreter bisher mit den ergriffenen Schutzmaßnahmen und der Umsetzung der Maßgaben zufrieden.

Wir wiederholen unsere dringende Empfehlung, in eventuellen Gesprächen mit Behördenvertretern ausdrücklich den Bezug zu dem NRW-Leitfaden herzustellen, der als Dokument eines Landesministeriums erkennbar ist. Sollten Behörden vor Ort abweichende Entscheidungen treffen, bewahren Sie bitte Ruhe. In einem nachgelagerten Gespräch lassen sich etwaige Missverständnisse besprechen.


Was passiert bei Zuwiderhandlungen?
 Verstöße gegen die Coronaschutz-Verordnung werden geahndet. Das Land Nordrhein-Westfalen hat dazu einen entsprechenden Katalog herausgegeben. Dort liest man beispielsweise mit Bezug auf  §3 Absatz 2 (Regelungen für Sportvereine und Sportstätten), dass der Regelsatz für die Durchführung von Sportveranstaltungen und Versammlungen 1.000 Euro beträgt. Auch die Teilnahme wird geahndet. In diesem Fall werden je Teilnehmer 250 Euro fällig.
Hier geht es zum Bußgeldkatalog .


 
NRW-Soforthilfe für Kleinbetriebe, Freiberufler und Solo-Selbstständige
In einem live-übertragenen Pressebriefing hat NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart am Nachmittag (25.3.2020) Informationen zur Umsetzung der Sofortmaßnahmen des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes bekannt gegeben. Für die Antragsstellung versprach er ein einfaches und digitales Verfahren. Es wird ab Freitagmittag um 12 Uhr auf der Internetseite des NRW-Wirtschaftsministeriums   online zur Verfügung stehen.

Kleinunternehmen, Angehörige der Freien Berufe, Gründern und Solo-Selbstständigen wird folgende Unterstützung zur Vermeidung von finanziellen Engpässen in den folgenden drei Monaten gewährt:

9.000 Euro: bis zu fünf Beschäftigte (Bundesmittel)
15.000 Euro: bis zu zehn Beschäftigte (Bundesmittel)
25.000 Euro: bis zu fünfzig Beschäftigte (Landesmittel)

Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden.
Weitere Informationen zu dem Programm gibt es hier:  Link  

 
 
Konferenz der Kreisreiterverbände: Bestandsaufnahme zur Corona-Krise
Am Montagabend (24.3.2020) haben Vorstandsvertreter aus Westfalens Kreisverbänden mit dem PV-Präsidium und dem PV-Vorstand im ungewöhnlichen Format einer Telefonkonferenz zusammengefunden. Knapp 40 Teilnehmende haben den derzeitigen Sachstand erfasst und zusammengetragen, ob und welche besonderen Herausforderungen sich in den Landkreisen und kreisfreien Städten ergeben. Fragen, mit denen Vereine und Betriebe sich an ihren Kreisverband wenden, werden in den kommenden Tagen in Form einer FAQ-Liste beantwortet.

Ein wichtiger Tenor war der Eindruck aus den Kreisverbänden, dass die bestehenden Einschränkungen und Regeln von den Pferdesportvereinen und Betrieben verstanden, akzeptiert und verantwortungsbewusst umgesetzt werden.

 

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die Bundesregierung und die Landesregierungen haben vor wenigen Stunden weitere Corona-Maßnahmen bekannt gemacht. Es ist dabei nicht zur Verhängung von Ausgangssperren gekommen, jedoch gilt nun ein Kontaktverbot.

Am Sonntagabend war die entsprechende Verordnung der Landesregierung, in der die Details geregelt werden, noch nicht verfügbar. Ob sich im Hinblick auf die aktuellen NRW-Regelungen zur Versorgung der Pferde ( NRW-Leitfaden ) auf Grund des Kontaktverbotes oder aus anderen Gründen Veränderungen ergeben, ist daher noch nicht zuverlässig zu klären.

Sobald als möglich werden wir Sie auf diesem Weg darüber informieren.


Durchsetzung der geltenden NRW-Regelungen zur Versorgung von Pferden
Einige Betriebsleiter und Vertreter von Vereinsvorständen haben um Unterstützung gebeten, weil sie im Alltag mit Kunden oder Mitgliedern konfrontiert werden, die sich der Einhaltung der vorgeschriebenen Regeln entziehen.

Wir werden uns in der kommenden Woche darum bemühen, zu den Handlungsmöglichkeiten in solchen Fällen vertiefende Informationen und Material bereit zu stellen.

Für den Moment  möchten wir unterstreichen, dass Betriebe und Vereine solche Zuwiderhandlungen nicht dulden sollten und sich ihrer besonderen Verantwortung bewusst sein müssen. Im Leitfaden des NRW-Ministeriums heißt es dazu:

„Für die Umsetzung und Einhaltung der notwendigen Regeln bedarf es einer verantwortlichen Leitung. In Pensionsbetrieben und Reitschulen ist das in der Regel der Betriebsleiter. Bei Vereinen liegt die Verantwortung in den Händen des Vorstandes. Bei Bedarf kann die Aufgabe an geeignete Personen delegiert werden.“

Sofern vernünftige Gespräche mit Uneinsichtigen nicht fruchten, muss ggf. über weitergehende Maßnahmen nachgedacht werden. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung schreibt im Zusammenhang mit der Durchsetzung der Regeln: “Der Betreiber/Besitzer der Anlage hat das Hausrecht. Zum gesundheitlichen Selbstschutz bzw. zum gesundheitlichen Schutz seiner Kunden hat er demnach das Recht, Personen der Anlage zu verweisen bzw. diese nicht betreten zu lassen.“

Bitte nehmen Sie die zuverlässige und vollständige Umsetzung der Regeln sehr ernst.

Kommen Sie gut und gesund in die neue Woche!
 

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es gibt gute Nachrichten!
Heute haben sich Andrea Milz (Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt) und Stefan Klett (Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen) mit einer Videobotschaft gemeldet. Darin informieren sie über erste Schritte zur kommenden Unterstützung für Vereine.

Gefahr von Insolvenzen abwenden
Mit Bezug zu dem 25 Milliarden Euro-Programm der Landesregierung NRW zur Hilfe für die Wirtschaft betont  Andrea Milz: "Wirtschaft ist überall da, wo man sich wirtschaftlich betätigt. Das kann auch vor Ort bei Ihnen in den Vereinen sein."  Stefan Klett begrüßte es ausdrücklich, dass auch die unternehmerische Arbeit der Vereine mit in den Blick genommen wird. Wörtlich sagte er: "Denn viele Vereine werden jetzt durch ausfallende  Einnahmequellen in Bedrängnis geraten und hier gilt es zu verhindern, dass möglicherweise Insolvenzen nahen."

Selbstständige Übungsleiter sollen als "Solo-Selbstständige" gelten
Übungsleiter, die in den Vereinen das Training leiten, sind  teils als Selbstständige tätig und deswegen auch von den Einnahmen abhängig. Die Staatssekretärin machte deutlich, dass solche Übungsleiter ihrer Auffassung nach unter den Begriff der "Solo-Selbstständigen" fallen. Sie habe bereits in Richtung des NRW-Wirtschaftsministeriums als auch in Richtung Berlin kommuniziert , dass die Übungsleiter zu den Berufsgruppen zählen müssten, die auf Unterstützung hoffen dürfen.

Vereine in akuter Not sollen sich melden
Vereine, die in finanzieller Hinsicht unmittelbar an eine kritische Grenze kommen, sollen sich unter der eigens eingerichteten E-Mail-Adresse vereinsnotfall@lsb.nrw  melden.

Es gehe nun darum, den Unterstützungsbedarf zu erfassen. An Vereine in Not gerichtet sagte Stefan Klett wörtlich: "Uns ist ganz wichtig, dass wir die Bedarfe definieren können.  Meldet euch unter dieser Adresse, dass wir wissen, wo wir konkret wie helfen können und müssen und wollen".  Auch Andrea Milz betonte wie wichtig es sei, den Unterstützungsbedarf möglichst genau abschätzen zu können.

Appell an alle Vereinsmitglieder
Zum Abschluss appellierte Stefan Klett an alle Vereinsmitglieder und bat sie um Solidarität. 
"Haltet eurem Verein die Stange, haltet keine Mitgliedsbeiträge zurück" forderte der Präsident die Sporttreibenden in Nordrhein-Westfalen auf. Ausdrücklich bat er außerdem darum, sich der aktuellen gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen. "Bleibt zu Hause, haltet Abstand!"

Hier  geht es zur Videobotschaft.

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eine turbulente Woche nähert sich ihrem Ende.
Den Pferdehaltern in Nordrhein-Westfalen hat sie am Mittwoch eine wichtige Änderung beschert, denn seitdem gibt es einen eindeutigen Handlungsleitfaden, der die Versorgung der Pferde unter einschränkenden Bedingungen klärt.

Nordrhein-Westfalen hat damit sehr frühzeitig und schnell auf die Situation und die Sorgen der Pferdehalter reagiert. In dem Leitfaden heißt es:

„Pferdesportvereine, Pferdebetriebe und Pferdehalter haben unter der Maßgabe des Tierschutzes die Aufgabe, dennoch die Versorgung der Pferde im Rahmen der Grundbedürfnisse einschließlich der Bewegung sicherzustellen. Dabei sind die Belange des Infektionsschutzes zwingend zu berücksichtigen.“

Viele Vereine, Betriebe und Pferdehalter machen sich angesichts möglicher Ausgangssperren erneut Gedanken, welche Auswirkungen das auf die Möglichkeiten der Pferdeversorgung haben könnte. Zwar kann das mangels Erfahrung mit der Situation nicht vorausgesagt werden. Fest steht aber: Erst vor wenigen Tagen haben die zuständigen Behörden in NRW eine gute Lösung gefunden, um die Belange des Tierschutzes und die Notwendigkeiten des Infektionsschutzes in einen angemessenen Ausgleich zu bringen. Es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass die Entscheidungsträger nicht auch unter einer neuen Ausgangslage einen vernünftigen und gangbaren Lösungsweg finden.
Sollte es zu einer Ausgangssperre kommen, werden wir uns umgehend kümmern und Sie informieren.

FN-Präsident wendet sich mit einem offenen Brief an alle Pferdeleute
Breido Graf zu Rantzau, Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, fordert alle Pferdesportler und Pferdezüchter dazu auf, ihren Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise zu leisten. In seinem offenen Brief unterstreicht er, dass niemand weiß, ob und wie jeder Einzelne die Lage bewältigen wird.  Nur eines sei klar: „Auch wir Reiter, Fahrer, Voltigierer, Pferdebesitzer, Züchter, Ausbilder, Turnierfachleute, Betreiber von Pferdebetrieben und Vereinsmitglieder müssen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und unseren Teil dazu beitragen, damit wir die Krise so schnell und so gut wie möglich überstehen. Auch wenn dies an der ein oder anderen Stelle einen drastischen Einschnitt in unser gewohntes Leben bedeutet.“

Hier geht es zum offenen Brief


Bitte an jugendliche Sportler: „Geht mit gutem Beispiel voran“
Mit einem eindringlichen Appell wendet sich Jens Wortmann an alle jungen Engagierten und jugendliche Sportler in den Sportvereinen. Der Vorsitzende der Sportjugend Nordrhein-Westfalen verurteilt die vielen Menschenansammlungen, bei denen nicht nur, aber insbesondere junge Menschen zu finden sind. Er bittet jugendliche Sportler aus Nordrhein-Westfalen darum, mit gutem Beispiel voran zu gehen und soziale Kontakte zu meiden.

Hier geht es zum Appell.


Kreative Ideen für einen veränderten Alltag
Neue Ideen zur Gestaltung des eingeschränkten Alltags schießen momentan wie Pilze aus dem Boden. Besonders in der Sportwelt werden Bewegungsangebote und Trainingsformen kurzerhand ins Wohnzimmer verlegt. Das geht zwar nicht mit den Pferden, aber für die Reiter gibt es jetzt eigentlich keine Ausrede mehr, um sich ausgiebig der eigenen Fitness zu widmen. Unsere PV-Breitensportreferentin und Sportwissenschaftlerin Judith Schleicher hat dazu eigens ein Programm mit dem vielversprechenden Namen „PV-Power-Workout“ vorbereit. Teil 1 ist heute erschienen, der nächste Teil folgt am Montag. 
Der  Link  führt  zur Anleitung, die auch über Instagram und Facebook geteilt werden kann.
Instagram: pferdesport_westfalen , Facebook: Pferdesportverband Westfalen

Sollten sich am Samstag und Sonntag keine Veränderungen ergeben, die eine kurzfristige Information erfordern, wird der Newsletter eine kleine Pause einlegen. Wenn es erforderlich wird, sind wir kurzfristig online.

Allen Lesern wünschen wir ein entspanntes Wochenende, soweit es eben in diesen ungewöhnlichen Zeiten möglich ist. Bleiben Sie gesund und bleiben Sie zu Hause (sobald die Pferde versorgt sind)

Ihr Team vom Pferdesportverband Westfalen

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Sie haben heute vielfach positives Feedback zu dem Leitfaden geäußert, den das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz veröffentlicht hat. Er hat die Sorge um eine drohende Versorgungsproblematik der Pferde deutlich mindern können. Das ist eine große Erleichterung für alle Pferdehalter, Vereine und Betriebsleiter.

Fatal wäre nun allerdings, wenn die Maßgaben des Leitfadens nach eigenem Gusto ausgelegt werden. Es muss klar sein, dass er keinesfalls die bestehenden Beschränkungen aufhebt. Vielmehr ermöglicht er ausschließlich die tiergerechte Versorgung und Bewegung, die zügig erfolgen soll. Die Fortsetzung des normalen Trainingsbetriebs und die Erteilung von Reitunterricht sind nicht möglich und nicht legitimiert. Bitte respektieren Sie diese Bedingungen und tragen Sie zu ihrer Einhaltung bei. Vereinzelt scheint die strikte Umsetzung bereits durch die Ordnungsbehörden kontrolliert zu werden.
 
Finanzielle Folgen der Corona-Krise belasten erheblich
Der Pferdesportverband Westfalen erhält täglich etliche Mails und Anrufe, in denen Vereine, Betriebe und Einzelpersonen ihre Sorgen um die unmittelbare Zukunft äußern. Sie machen dabei die oftmals existenzbedrohende Situation deutlich und fragen nach Unterstützungsmöglichkeiten. Zwar gibt es dazu im Moment noch wenig konkrete Antworten, doch es beginnen jetzt ordnende Maßnahmen, mit denen die Situation und das Ausmaß der Schwierigkeiten erfasst wird.

Heute Abend haben wir dazu eine umfangreiche E-Mail von Stefan Klett und Christoph Niessen erhalten. Der darin enthaltene Brief des Präsidenten und des Vorstandsvorsitzenden des Landessportbundes beginnt mit dem Satz: „In der vorliegenden Extremsituation wollen wir Sie und die Sportvereine in NRW informieren, unterstützen und finanzielle Schäden soweit wie möglich abwenden.“

Das ist sicher kein Versprechen, dass nun jeder Situation abgeholfen werden kann. Es ist aber die deutliche Botschaft, dass der Landessportbund all seine Kraft dafür einsetzen wird, die Vereine zu unterstützen.
 
Wie ist die Situation der Vereine?
Aus zwei Perspektiven soll die Situation der Pferdesportvereine kurzfristig erfasst werden. Ein sehr wichtiger Blickwinkel betrifft die Schul- und Voltigierpferde. Ihnen gilt die Sorge vieler Vereine zuerst, denn wenn keinerlei Einnahmen generiert werden, kann es dazu kommen, dass die Haltung der Vereinspferde gefährdet ist. Um die Gesamtsituation der Schulpferde in Westfalen zu erfassen, wird der Pferdesportverband Westfalen sich in den kommenden Tagen mit der Bitte um entsprechende Informationen an seine Mitglieder wenden. Das wird in Form einer Online-Befragung passieren. Schon heute bitten wir Sie, sich daran zu beteiligen.
 
Der Landessportbund bereitet eine flächendeckende und detaillierte Erfassung notwendiger Informationen vor, mit denen er die Landesregierung bei dem notwendigen Blick auf die Vereine unterstützen wird. Dazu werden Sie rechtzeitig alle Informationen erhalten.
 
Der Landessportbund hat uns heute zudem darum gebeten, ihm solche Vereine zu melden, dieunmittelbar von einer existenziellen Notlage betroffen sind. Sollte Ihr Verein sich in solch einer akuten, bedrohlichen Situation befinden, wenden Sie sich bitte möglichst per E-Mail an:
Brigitte Hein, E-Mail: hein@pv-muenster.de

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Vereine, Pferdebetriebe und Pferdehalter aus NRW haben jetzt die Sicherheit, dass ihre Pferde in der aktuellen Corona-Krise weiterhin tiergerecht versorgt werden können.

Das federführende Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen hat in Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und der NRW-Staatskanzlei einen Leitfaden herausgegeben, der die Belange des Infektionsschutzes und des Tierschutzes in einen angemessenen Einklang bringt.

Der Leitfaden informiert über die Rahmenbedingungen und stellt klare Regeln zum Infektionsschuzt auf.
Es geht ausdrücklich nicht um die Aufrechterhaltung des Sportbetriebs, sondern um die Sicherstellung des Tierwohls.

Der Leitfaden ist unter dem folgenden Link zu finden.

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Die Auswirkungen der Corona-Krise werden nun zunehmend sichtbar.
Besorgt sind besonders Vereine und Betriebe mit Schulpferden. Deren Angebote sind von den gestrigen Beschränkungen durch Bundesregierung stark betroffen. Sorgen bereiten die fehlenden Einnahmen, die durch die Ausfälle erwartet werden. Kurzfristig müssen zudem Lösungen für die notwendige Versorgung und Bewegung der Schulpferde gefunden werden.

Uns haben heute zahlreiche Mails und Anrufe erreicht, in denen Vereine und Betriebe ihre Sorgen dargestellt haben. Dafür sind wir dankbar, denn es hilft, einen guten Überblick über die Probleme und Herausforderungen zu erhalten. Bisher ist es allerdings nur selten möglich, die erhoffte Antwort oder Lösung unmittelbar zu liefern. Vielmehr ist es notwendig, die Fragen und Problemstellungen systematisch anzugehen. Damit haben wir begonnen.

Besonders häufig erreichen uns Fragen zu den Möglichkeiten der staatlichen Unterstützung. Leider stehen dazu noch keine verlässlichen Informationen zur Verfügung. Wir halten Sie informiert, sofern und sobald sich das ändert.
 
Terminverschiebungen von Turnieren
Es spricht für die positive, zupackende Grundhaltung der Westfalen, dass einige Vereine sich bei notwendigen Turnierabsagen unmittelbar Gedanken über einen alternativen Veranstaltungstermin machen. Darüber freuen wir uns! Mit Blick auf den bestehenden Terminkalender bedarf eine mögliche Neu-Terminierung einer sorgfältigen Abstimmung. Vereine, die einen Nachholtermin anviesieren, werden gebeten, Kontakt zur KLW aufzunehmen.
 
Fehlerhafter Link im Newsletter vom 16.3.2020
Leider enthielt der Newsletter vom 16.3.2020 einen nicht funktionierenden Link. Hier kommt nun der zweite Versuch.  Dieser Link führt zum FN-Positionspapier mit Gedanken zur Versorgung und Bewegung der Pferde unter der Maßgabe der gestern von der Bundesregierung ausgesprochenen Einschränkungen.

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Pferdesportvereine und Mitgliedsbetriebe,

am späten Nachmittag des heutigen Tages hat die Bundesregierung angesichts der Corona-Epidemie weitere Beschränkungen von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich bekannt gemacht. Demnach ist nunmehr bundeseinheitlich geregelt, dass der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen zu schließen ist. Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sind verboten. Der Link führt zur Pressemeldung der Bundesregierung.

Selbstverständlich muss die angemessene Versorgung einschließlich der ausreichenden Bewegung der Pferde weiterhin möglich sein. Hierzu hat die FN eine Position formuiert, die Sie hier nachlesen können.

Wir gehen davon aus, dass diese notwendige Versorgung der Pferde nicht in Frage gestellt wird und werden uns zusätzlich mit den zuständigen Landesbehörden in NRW in Verbindnung setzen. Hierzu werden wir Sie informiert halten.

Spielraum für die Aufrechterhaltung des regulären Betriebs mit dem  Reit-, Fahr- und Voltigierunterricht  oder anderen Gemeinschaftsaktivitäten ist in der aktuellen Regelung nicht mehr zu erkennen. Das wäre mit der angestrebten Reduzierung der Sozialkontakte auch nicht in Einklang zu bringen. 

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Vorstandsmitglieder der westfälischen Pferdesportvereine,

am heutigen Sonntag hat das Land NRW weitere Einschränkungen des Alltags bekannt gegegen.
Zu den neuen Regelungen gehört  auch das Verbot von Zusammenkünften in Sportvereinen. 
Es wird ab Dienstag gelten.

Viele Vereine haben in den letzten Tagen mit außerordentlich hohem Verantwortungsbewusstsein bereits aus Eigeninitiative das Voltigiertraining und den Schulpferdeunterricht abgesagt.
Weitere werden nun folgen müssen.

Gleichzeitig entstehen jetzt im Hinblick auf die die angemessene und notwendige Betreuung der Pferde Fragen. Sie führen verständlicherweise zu Verunsicherungen.  Wir werden uns darum bemühen, zum Beginn der Woche die notwenigen  Antworten zusammenzutragen und halten Sie informiert.

Der Link führt zur Pressemitteilung mit den neuen Regelungen, die auf der Homepage des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales veröffentlicht ist.
Link zur Pressemitteilung

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Neuer Erlass zur Durchführung von Veranstaltungen mit weniger als 1000 Personen

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen (MAGS) hat am Freitagnachmittag (13.3.2020), eine weitere einschränkende Regelung veröffentlicht. Sie ergänzt den bereits bekannten Erlass zum Verbot von Großveranstaltungen ab 1000 Personen. Betroffen sind nun alle Veranstaltungen, auch wenn weniger als 1000 Personen teilnehmen. Der bis dahin bestehende Ermessensspielraum der zuständigen Behörden wird deutlich eingeschränkt. In der Regel wird eine Absage oder mindestens eine Verschiebung von Veranstaltungen die Folge sein.

Ausgenommen sind lediglich notwendige Veranstaltungen, insbesondere solche, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und vorsorge dienen. Im Hinblick auf Turniere und andere Veranstaltungen von Pferdesportvereinen werden sich diese Ausnahmekriterien nicht anwenden lassen.

Der Erlass wird damit einem vollständigen Stopp aller Veranstaltungen im Pferdesport gleichkommen. Diese Änderung der Sachlage kann dazu führen, dass die zuständigen Behörden bereits ausgesprochene Genehmigungen wieder zurücknehmen oder eine laufende Veranstaltung vorzeitig beenden. Das ist an diesem Wochenende mehrfach geschehen.

Der Erlass beinhaltet kein Zeitfenster und ist bis auf Weiteres gültig.

Den Wortlaut des Erlasses finden Sie auf der Homepage des MAGS.
Link zum Erlass


Turnierabsagen bei der KLW melden
Bitte beachten Sie, dass keine automatische Absage von Turnieren möglich ist. Wenn Sie eine Turnierveranstaltung abmelden müssen, senden Sie bitte eine kurze Mail an die Kommission für Pferdeleistungsprüfungen in Westfalen (KLW). Die Mitarbeiter leiten die Meldung an die FN weiter, damit das Turnier im Nennung-Online-System der FN entsprechend gekennzeichnet wird.

E-Mail-Kontakte für Abmeldungen:
Sandra Kiffe:  kiffe@pv-muenster.de
Ulrich Kohaus: kohaus@pv-muenster.de
Editha Ludewig: ludewig@pv-muenster.de

 

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David Rammes

0251 - 3 28 09 43

E-Mail

Daniel Stegemann

0251 - 3 28 09 41
E-Mail