"Wer von euch hat schon mal seinen Eltern erklärt, wie deren Handy funktioniert?" - Professor Dr. Nils Neuber und Sebastian Salomon vom Institut für Sportwissenschaften der Westfälischen Wilhelmsuniversität in Münster waren keinesfalls verwundert, als hundert Köpfein derder westfälisch geschmückten Mehrzweckhalle der Willi-Weyer-Schule bei dieser Frage eindeutig nickten. Aber: Solche "Erwachsene lernen von Jugendlichen"-Situationen sind eher die Ausnahme. Fast immer ist es umgekehrt: Jugendliche übernehmen das, was die Erwachsenen vorleben. In der Wissenschaft nennt man das "postfigurativ". Das ist nichts Schlechtes, aber es gibt viele Lebensbereiche, in denen das gemeinsame Gestalten und die echte Mitwirkung von Jugendlichen eine gute Alternative und eine tolle Chance sind.
Wie sieht es damit in den westfälischen Pferdesportvereinen aus? Was sind günstige Bedingungen, damit Jugendliche zu echten Mitgestaltern des Vereinslebens werden? Und was können die Vereine tun, um das große Potenzial zu mobilisieren, das in der Jugend liegt? - Exklusiv und zum ersten Mal stelltendie beiden Sportwissenschaftler vor, welche Hinweise die Generationenstudie dafür liefern kann. Grundlage der Forschung waren westfälische Pferdesportvereine aus allen Regionen Westfalens. Hier geht es zum vollständigen Bericht.
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