Top-Leistungen bei der Dressur-EM brachte Sophie Holkenbrink.
(Susanne Müller)
Kronberg (PV). Es waren die erfolgreichsten Dressureuropameisterschaften für die deutschen Nachwuchsreiter seit Jahren: Erstmals seit 2002 holten sowohl die Junioren
als auch die Jungen Reiter den Titel in der Mannschaftswertung und setzten mit den Goldmedaillen in der Einzelwertung und in der Kür für Charlott Maria Schürmann (Gehrde) mit World of Dreams bei
den Junioren und Fabienne Lütkemeier (RV Paderborn) mit D'Agostino bei den Jungen Reiter noch einen drauf. Fabienne Lütkemeier mit D'Agostino gewann am
Sonntagnachmittag dann auch noch die Kür. Die Preis-der-Besten-Siegerin und Vorjahres-Küreuropameisterin verteidigte vor voller Tribüne erfolgreich ihren Titel und krönte damit ihr letztes
Junge-Reiter-Jahr mit dem Gewinn von drei Goldmedaillen. "Wir hatten hier so viele brillante Junge Reiter und Pferde. Dass ich gewonnen habe, ist wie ein Traum", sagte sie. Für die größte Überraschung aus deutscher Sicht sorgte EM-Debütantin Sophie Holkenbrink vom RV Albachten. Mit dem gekörten Oldenburger Hengst und ehemaligen Bundeschampion Show
Star hatte sie sich in der Mannschaftsprüfung noch mit Florine Kienbaum mit Good-Morning M den fünften Platz geteilt. In der Einzelwertung verpasste sie nur knapp einen Medaillenrang. In der Kür
musste sie als letzte Starterin aufs Viereck und wurde Sechste. "Heute war ein bisschen die Power raus", sagte die 17-Jährige. "Aber ich bin total zufrieden mit meinen Ergebnissen. Eigentlich
habe ich gar nicht damit gerechnet, dass ich in Kür komme. Wenn mir vorher einer gesagt hätte, dass ich hier Vierte, Fünfte und Sechste werden würde, hätte ihn wahrscheinlich ausgelacht."
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