News vom: 22.10.2009

Faszination Pferdesport

Vielfalt, die keine Wünsche offen lässt...

In der Wüste Arabiens erzählt man sich eine schöne Legende über den Ursprung des Pferdes.

„Als Gott das Pferd erschaffen wollte, sprach er zum Südwind: ‚Verdichte dich, ich will aus dir ein neues Wesen schaffen, zur Ehre meiner Heiligen und zur Erniedrigung meiner Feinde‘.   Der Südwind sprach: ‚Erschaffe es, O Herr‘. Da nahm Gott eine Handvoll Südwind, hauchte darüber und schuf das Pferd.“

Bewegung ist noch heute das Element des Pferdes. Wem geht nicht das Herz über, wenn er eine Herde Pferde frei und ungezähmt über eine Koppel galoppieren sieht? - Der Boden bebt, die Leiber jagen wie eine schäumende Woge übers Grün, geblähte Nüstern, fliegende Mähnen. Lebensfreude pur! Vergessen sind da die ersten Reitstunden in einer eiskalten Reithalle, als man noch dachte, dass man es nie lernen würde. Vergessen der Muskelkater, der erste Sturz…

Sicher gibt es Sportarten, die trendiger, günstiger, weniger zeitaufwändig als der Pferdesport sind. Doch faszinierender ist keine von ihnen.

Wie sonst ist es zu erklären, dass kaum jemand, der einmal zu den Pferden fand, je wieder von ihnen loskommt?  Dabei sind es ganz unterschiedliche Arten von Menschen, die im positiven Sinne „pferdeverrückt“ sind.

Jeder Tag ein Abenteuer

Da gibt es die Springreiter, die nach der Devise „Wirf dein Herz voraus“ über Oxer und Steilsprung fliegen, im leichten Sitz die Zügel nach vorne geben und mit dem Jubel des Publikums im Ohr über die Ziellinie galoppieren.

 Oder die Dressurreiter, ein Volk der Ästheten, die Sitz, Hilfengebung und Gefühl schulen, um irgendwann einmal höchste Harmonie mit ihrem Pferd zu erreichen. Langweilig? – Dann haben Sie noch nicht auf einem Pferd gesessen, das auf die winzigsten Hilfen hin in die Passage wechselt, zu tanzen beginnt. Ein berauschender Moment….

Vielseitigkeit – so heißt nicht nur die Disziplin, sondern vielseitig sind auch die Reiter und Pferde, die sich ihr verschrieben haben. Dressur, Springen und Gelände sind gefragt und müssen trainiert werden. Da ist kein Tag wie der andere, doch dafür sind Reiter und Pferd meist „fit wie ein Turnschuh“.

Teamgeist wird vor allem beim Voltigieren groß geschrieben. Tausende von Kindern finden den Kontakt zum Pferd über diese Disziplin. Wer noch nicht in die Reitstunde darf, weil er zu jung ist, wird in der Voltigiergruppe mit großem Hallo aufgenommen. Aber das ist nur eine Facette dieser Sportart. Längst hat sie sich zu einer eigenständigen Disziplin mit Meisterschaften und Championaten entwickelt.  

Der Fahrsport hat in den vergangenen Jahren einen wahren Boom in Deutschland erlebt. Ob  ein-, zwei- oder vierspännig: Der Sport mit Pferd oder Pony und Wagen fasziniert Jung und Alt und schlägt eine Brücke zwischen den Generationen.

Die größte Gruppe im Pferdesport ist jedoch die Gemeinde der Freizeitreiter. Abseits vom Leistungssport genießen sie das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde, durchstreifen gemeinsam mit dem Vierbeiner die Natur oder treffen sich zum Breitensporttag mit einer Wettbewerbsvielfalt, die keine Wünsche offen lässt

Das Leben ist ein Ponyhof

Egal für welche Art des Pferdesports man sich am Ende entscheidet, für den Menschen sind Pferde immer eine Quelle des Glücks. Selbst wenn man einen Tag mal nicht in den Sattel steigt, ist es schön, in den Stall zu kommen, das vertraute Grummeln der Pferde zu hören, den Duft des Heus zu riechen, über warmes Fell zu streichen. Wer braucht da noch Johanniskraut? Allein der Umgang mit dem Pferd, seine Pflege, die Versorgung, die Nähe zu diesem wunderbaren Geschöpf bedeuten Urlaub vom Alltag.

Das Leben ist kein Ponyhof? – Von wegen. Kommen Sie nach Westfalen, schwingen Sie sich aufs Pferd – und lassen Sie sich vom Gegenteil überzeugen!

Auf dieser Internetseite finden Sie zahlreiche Informationen, wo Sie in Westfalen Reiten, Voltigieren oder Fahren lernen oder Ihr Pferd unterstellen können. Unser Tipp: Klicken Sie doch mal die Vereins-Suchmaschine an!

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